Schöneiche. Mal wieder.

Landespokal. Halbfinale. Ein sehr wichtiges Spiel, das ich mir nicht entgehen lassen wollte. Leider schon auf 17:30 Uhr terminiert und deshalb für die arbeitende Bevölkerung eher ungünstig gelegen. Man hätte ja auch auf dem Hauptplatz mit Flutlicht spielen können…ich weiß; hätte, hätte, Fahrradkette. Half alles nix, rechtzeitig Feierabend machen, rein ins Auto und die erste von zwei Pascow-Scheiben angeworfen, die ich gestern noch geschenkt bekommen habe.
Da Nulldrei nicht das erste Mal in Schöneiche zu Gast war, wurde der Platz schnell (wieder)gefunden und nur 10 Minuten nach Anpfiff betreten. Drinnen eine nette Anzahl Nulldreier_innen und mal wieder eine lange Schlange am Verpflegungsstand. Netterweise musste ich mich aber nicht selbst für meine Bratwurst anstellen (Danke L.!), welche dann auch echt lecker war. Genau wie das Brötchen dazu.
War noch was…ach ja, das Spiel. Wie so oft in den letzen Jahren kein überzeugender Auftritt der Mannschaft. Schöneiche als aktuell Tabellen-Zweeter war motiviert und hielt ordentlich dagegen. Nulldrei tat sich auf dem kleinen Platz wie erwartet schwer und konnte die gesamte Spielzeit kaum schöne Aktionen aufziehen. Wer aber regelmäßig zum Landespokal fährt kennt das ja schon und irgendwann müsste der Gegner auch müde werden. Wurde Schöneiche aber nicht so richtig. Somit ging es torlos in die Verlängerung und allmählich machte sich Nervosität breit. Nach ein paar Minuten ein dummes Foul eines Schöneichers (?) im eigenen Strafraum. Zimmer tritt an zum Ölfmeter und versenkt sicher. Große Erleichterung! Es blieb dann auch beim einen Tor. Obwohl Schöneiche nun tatsächlich die Puste ausging. Trotzdem schaffte es kein Nulldreier mehr die Entscheidung zu markieren. Im Gegenteil, der Gegner kam sogar noch zu einigen Zufalls-Chancen. Irgendwann dann der Schlusspfiff. Ab nach Hause.

Im Finale gehts dann gegen Rathenow. Mit ein wenig Losglück auch zu Hause. Alle hin da!

Ich will ja schreiben, ABER …

So oder so ähnlich könnte ich anfangen. Ich könnte von außergewöhnlichen, alles entschuldigenden Ereignissen bereichten. Ich könnte aber auch sagen es ist einfach untergegangen in den letzten 2 Wochen (heut ist der 27.10). Das ändert aber nix daran dass ich schreiben muss und sowieso schon viel zu spät dran bin.

Morgens zur S-Bahn gehetzt nur um dort doch die Bahn später zu nehmen. So lieb ich das. Nach einer schier endlosen Fahrt und ein paar Kontrollettis die überlegten ob sie jetzt wirklich sollten, erreichten wir das andere Ende von Berlin und kurz danach dann auch Zeuthen. Der Angeblich fahrende Bus war schon ne halbe Stunde weg und fuhr im schnellen 2 Stunden Takt (danke doofes #Neuland für die falsch geweckten Hoffnungen), also laufen. Das dafür ohne Begleitung, denn die war den Ultras hinterher gerannt. Was die immer an denen finden?

Der Sportplatz gefiel mir sehr gut. Ein einfaches Rohr als Feldbegrenzung 2 Bierstände und ein schönes Sportlerheim mit echten Toiletten. Dazu BFC-ler die früher mal sportlich unterwegs waren und einige Unioner aus der Nachbarschaft. Ich durfte lernen das es sich beim SC um einen neutralen Ground handelt. Wieder was neues, Mensch lernt ja nie aus. Am Besten gefielen mir jedoch die Sitzplätze. Alte ausrangierte Sitze aus der S-Bahn. Großartig! Das Spiel startete auch so. Nulldrei ging in Führung. Super dann nochmal. Eigentlich alles klar. Und was geschah? Der geneigte Nulldreier denkt sichs – Gegentor. Das Tore – Ping-Pong möchte ich nicht nachstellen. Ich kriegs eh nicht mehr zusammen. Nulldrei schaltete nach jedem 3 Tore Vorsprung einen Gang zurück und der SC versenkte die Kugel. Nulldrei schaltete hoch und stellte den 3 Tore Abstand wieder her. So kam am ende 3 zu 6 für die „Blauen“ raus. Die Abwehr der Guten hatte jedenfalls eine Menge zu tun und schwamm ein ums andere Mal. Aber ne runde weiter.

Der Rückweg in den Kiez dauert gefühlt noch länger als die Hinfahrt. Das kann aber auch an einem Bier-Kauf-Stop in der Kaufhalle und dem Verpassen der S-Bahn geschuldet sein. Da möchte ich mich aber nicht festlegen. Auf jeden Fall wars ne schöne entspannte Reise und der Überschrift Landespokal wurde der Tag voll und ganz gerecht.

Nie wieder Preussen!

Eberswalde…..das hieß früher: 6 Leute, 7 Fahnen, 8 Banner und Pyrostrafen von 65 Euro. Konsequenterweise war hiervon gestern nichts mehr zu sehen, da die „aktive Fanszene“ den „neuen“ Verein boykottiert (muss das eigentlich genderlike „girlkottiert“ heißen?). Etwa 80 Nulldreier hatten sich auf den Weg gemacht. Manche davon mit Zug, der Großteil mit Auto, wovon so einige gut und gerne 60 Kilometer Umweg fuhren (Panketal!!).

Das Stadion fand ich jetzt nicht so  pralle, aber die Verpflegung stimmte und die Ordner waren entspannt. Erwartet schwer das Spiel, in welchem, und das kann ich wirklich abkürzen, 98% der Bälle auf Koc gespielt wurden. In der 1. Hälfte spielte er auf rechts, also alles dahin. In der 2. Hälfte auf links, also………….wenigstens konnten wir, auf eben jener Seite stehend, so gut und gerne 80% des Spiels aus 5 Metern Entfernung sehen. Koc war es auch, der den eigentlichen Klassenunterschied verkörperte. Supportmäßig war es Dorfplatz (oder Regio in 4 Jahren-> Angst!), weshalb verschiedene Sufflieder und sportplatztypische Ausrufe („Ey, der muss morgen noch arbeiten“ oder einfach „Öööaoeeeyaaaaaaaooooooo“) nicht weniger Fehl am Platz waren, als die Ausführungen Oeses bezüglich seines erotischen Verhätnisses zu seinen beiden Hunden. Als an der Bushaltstelle in unserem Rücken der gefühlt 37. Bus nach Eberswalde-Ostend abfuhr, pfiff der Schiri die eher langweilige Partie ab und wir machten uns auf den Heimweg. Letzterer wurde nur unterbrochen durch einen Kurzstopp bei der Tuningszenen-Tanke („Wieder da! Riesenschaumküsse!!!“) und so mancher „feiner“ Konversation“.

Grenzstreifen Luckenwalde

So wie der Titel es beschreibt oder so ähnlich konnte man sich vorkommen wenn man das Foto von der Überwachung durch die „Freunde“ und „Helfer“ schwarzblau betrachtet. Ganz so schlimm war es dann doch nicht. Aber als reißerische Überschrift erfüllt es seinen Zweck. Die Staatsmacht hielt sich in und um das Stadion des FSV Luckenwalde 63 erfreulich zurück und besann sich auf das Prinzip Deeskalation. Im Zuge der aktuellen Verhaltenskodexdebatte sollten DFB, DFL und Vereine sich vielleicht ein Beispiel hieran nehmen.

Nungut, kommen wir zu dem Grund warum ich hier in der Regionalbahn sitze und diese Zeilen verfasse. Der SVB gastierte im Rahmen des brandenburgischen Landespokals beim FSV Luckenwalde. Unsere Anreise verlief in einer gemütlichen Busrunde recht kurz und wurde einzig durch die Verköstigung von Schlumpfenblut überschattet. Nachdem dieses zusammen mit einem leckeren Bier und meinem Vorsatz der Nüchternheit meine Kehle hintergespült wurde, waren wir auch fast da. Ein Kurztrip durch die Märkische Landschaft quasi. Nach der üblichen Einlaßprozedur machten wir es uns auf den Stufen bequem und warteten auf die Zugfahrer. Auf Grund des hohen Andrangs (1312 Besucher 😀 ) wurde das Spiel dann auch 10 min später angepfiffen. Zu Beginn der ersten Hälfte hatte ich das Gefühl das die Guten absolut spielbestimmend waren. Und prompt führten „les bleus“ auch mit 0 zu 2. Das kann aber auch daran gelegen haben, dass Luckenwalde den Spielstart schlicht verschlafen hatte. Denn auf einmal sah alles nicht mehr so locker leicht aus. Vielleicht hatten die Jungs aber auch einfach einen Gang zurück geschaltet. Auf jeden Fall war Zeit sich genauer umzusehen. Im Heimbereich des FSV war eine Preußenfahne zu entdecken, welche ebenso wie die Schmähgesänge mit Witz quittiert wurde. Nach dem Seitenwechsel wechselte der Trainer einen Altbekannten ein. Sülo kam auf den Rasen und ich hatte den Eindruck, dass ein Motivationsschub durch die Zuschauer (zumindest uns Gäste) und die Spieler ging. Ob es wirklich so war vermag ich nicht zu sagen, aber auf jeden Fall sprang das 0 zu 3 für die Guten dabei raus. Erzielt durch Sülo. Die „Jetzt oder nie, Sülomanie!“ Gesänge wurden darauf noch lauter. Kurz vor Schluss mußten wir 440 Gästefans neben dem Ehrentreffer für Luckenwalde auch die Schlechteste Tormusik der Republik hinnehmen.

Aber was solls. Der einzige Wehrmutstropfen an diesem Tag war, dass viele Spieler anscheinend kein Gespür für die Fans des SVB haben und durch ihre Kollegen erst, sagen wir, darauf hingewiesen werden mussten. Am Schluss bleibt die Erkenntnis, dass die Manschafft durchaus Potential hat, dass Frau K.Reiche ihre Beliebtheit nicht steigern konnte unter den SVB Fans, und dass Fahnenstangen sich gut zum trocknen von Handtüchern und Badehosen eignen. Auf gehts zum nächsten Spiel am Samstag um 14 Uhr gegen die Freunde der Charlottenburger aus Karlsruhe.

Und für den Bezug auf die Verhaltenskodexdebatte – wie es Teile der Anhängerschaft des magischen FC ausdrücken – Schlumpf dich DFB!

Pokal in MOL

Was wurde im Vorfeld nicht alles befürchtet. Horden von Nazi-Hools sollten in Seelow einfallen und das Pokalspiel gegen Victoria würde in einer epischen Straßenschlacht untergehen. Somit verlegte man das Duell kurzerhand auf den Freitag, damit es nicht so viele Babelsberger_innen es in die Kreisstadt schaffen konnten. Solch ein ominöser Angriff ist ja auch viel unwahrscheinlicher wenn es dunkel ist, viel weniger Gästefans da sind und die Frankfurter erst am Samsatag ihr Spiel haben. Und wie unglaublich gastunfreundlich ist diese Vorgehensweise bitte?! Man hat Angst, dass auf Grund der Gäste ungebetener Besuch kommt, also werden die Gäste zum Großteil praktisch ausgesperrt! 300 bis 400 Zuschauer_innen würde man damit auch gleich noch ins Stadion locken. So zumindest die Kalkulation des Präsidenten der Gastgeber.
Eigentlich wollten wir zu sechst gen Osten fahren. Dann kam die Spielverlegung, ich blieb als Einziger übrig und schaffte es auch nur genau zum Anpfiff ins Oderbruchstadion. Dort dann das erwartete Bild: Cops, die gelangweilt rumstanden, gelangweilte Ordner, kein Abschaum vor Ort (oder er machte sich zumindest nicht bemerkbar) und zwischen den vermeintlich streng getrennten Fanblöcken konnte problemlos gewechselt werden. Positiv sei aber auf jeden Fall noch angemerkt, dass die Eintrittspreise mit 4 € / 2 € erstaunlich moderat ausgefallen sind. Außerdem entschied sich der Verein, entgegen der Ankündigungen, Vollbier zu verkaufen. Letztendlich waren es wohl 580 Zuschauer_innen, davon aus meiner Sicht vielleicht 50 aus Babelsberg.
Nulldrei war von Anfang an spielbestimmend und drückte Richtung seelower Tor. Nur Zählbares sprang noch nicht heraus, die Chancen wurden teilweise leichtfertig vergeben. Nach einer guten Viertelstunde stand es dann aber doch 2:0 für Blau-Weiß. Nach den teilweise grauenhaften Vorstellungen im letztjährigen Landespokal, war das natürlich um so schöner anzusehen. Seelow gab sich aber noch lange nicht auf und erzielte kurz darauf den Anschlusstreffer. Sollte da noch etwas anbrennen? Nein, sollte nicht…nur ein paar Minuten später stellte Nulldrei wieder den alten Abstand her und es ging mit 3:1 in die Pause.
Pausen sind für gewöhnlich nicht sonderlich erwähnenswert, wäre da diesesmal nicht das interessante Musikprogramm gewesen. Mein Highlight war Carmen (ja genau, die Oper), die einem um die Ohren geschmettert wurde.
In der zweiten Halbzeit fast das gewohnte Bild. Nulldrei dominierte das Spiel weiterhin und es kam nie das Gefühl auf, dass Seelow noch eine ernsthafte Chance hat. Nachdem auch noch das 4:1 fiel, nahmen die Guten Tempo raus und brachten den Sieg über die Zeit. So kann es von mir aus weitergehen!
Wenn man sich schonmal in der Region aufhält, könnte ja auch gleich noch ein oder zwei Spiele besucht werden, denn der Kreispokal stand ebenfalls an. Dachte ich so. Doch leider ergab sich nur für Samstag die Möglichkeit und ich entschied mich für die Partie SV Zeschdorf gegen SG 47 Bruchmühle II. Beide Mannschaften spielen in der 1. Kreisklasse Märkisch Oderland, wobei Zeschdorf bis dato 1 Sieg und 2 Niederlagen, Bruchmühle hingegen 3 Niederlangen zu Buche stehen hatte. Es konnte also von einem Duell auf Augenhöhe ausgegangen werden.
Am Ort des Geschehens angekommen bot sich ein geradezu malerisches Bild für Fußballpuristen wie mich. Der Platz ist ungefähr so eben, wie die Ostsee bei Windstärke 7, eingerahmt von Maisfeldern, Windrädern und der Freiwilligen Feuerwehr. Zuschauer waren auch da, vielleicht 25.
Bereits 10 Minuten nach dem Anpfiff musste dann auch schon der erste Spieler von Zeschdorf verletzt vom Platz. Immerhin war ein Ersatz zur Stelle, was bei solch kleinen Vereinen bekanntlich nicht immer der Fall ist. Ob die spielerische Qualität darunter gelitten hat, kann ich nicht beurteilen. Das Spiel war in der Folge sehr zerfahren und der Ball wollte auf keiner Seite ins Tor. Somit ging es mit einem 0:0 in die Pause. Diesesmal ohne Musik. Dafür aber mit der Erkenntnis, dass unser Spiel vom Vorabend noch Gesprächsthema war.
Halbzeit zwo hatte mehr zu bieten. Irgendwann wechselte Bruchmühle zum ersten Mal. Das sollte sich bezahlt machen, denn dieser Joker (habe leider seinen Namen nicht verstanden) netzte kurz darauf doppelt ein. Nur ein paar Zeigerumdrehungen später folgte sogar das dritte Tor für Bruchmühle und der Drops war gelutscht. Zeschdorf kam zwar noch zum Ehrentreffer, brachte das Spiel aber verletzungsbedingt nur zu zehnt zu Ende. Die Zweete von Bruchmühle steht damit im Achtelfinale. Schön wars!

Das war ein Satz mit X

Mit dem gesicherten Klassenerhalt im Rücken ging die Mannschaft selbstbewusst ins Finale des Brandenburger Landespokals gegen den SV Falkensee-Finkenkrug. Das Spiel im Stadion an der Leistikowstraße begann mit einer 10-minütigen Verzögerung, weil noch zahlreiche Babelsberger Fans vor dem Stadion auf Eintritt warteten. Was sie dann und die ca. 400 weiteren angereisten Fans von Nulldrei geboten bekamen, ließ zunächst zu wünschen übrig. Das vor sich hinplätschernde Spiel hatte seinen ersten Höhepunkt in einem von Dominik Stroh-Engel verschossenen Elfmeter in der 16. Spielminute. Dennoch konnte der SVB mit einer 1:0-Führung in die Pause gehen, denn Mirko Rücker köpfte einen Freistoß von Anton Makarenko ins eigene Tor. Dem internationalsten aller zujereisten Fans schmeckte die Bratwurst und das Bier, aber sicherlich nicht der Ausgleich der Falkenseer durch Sezer Seymen in der 60-ten Spielminute. Aber es kam noch bitterer. Trotz zweier Platzverweise der gastgebenen Mannschaft nach einem Foul an Markus Müller (S. Seymen) und einer anschließenden Schlägerei (Saldanha-Salves) gelang es unserer Mannschaft in Überzahl nicht, daraus Kapital in Form eines Führungstores zu schlagen. Stattdessen traf der klare Außenseiter in der 72-ten Spielminute zur Führung im heimischen Stadion. Oh my goodness! Unbelievable! Alle hofften auf ein Last-Minute-Tor wie am vergangenen Samstag. Doch auch zwei Groß-Chancen reichten nicht aus, um den Ausgleich und damit die Verlängerung zu erzielen. Sehr schade, denn gerne hätte ich unserem zujereisten Fan aus Kanada eine siegreiche Babelsberger Mannschaft präsentiert. Herzlichen Glückwunsch an den Gewinner des Brandenburger Landespokals SV Falkensee-Finkenkrug.

„Meine ERSTE Banane!“

Mittwoch. Feierabend. Ab zum Landespokal! Vorher noch schnell auf der Seite vom RSV Eintracht schlau gemacht, wo man denn genau hin muss. Blöd nur, dass die Plätze in Teltow und Stahnsdorf an sehr ähnlich klingenden Straßen liegen. Ganz toll!
Nachdem ich den richtigen Platz gefunden hatte, lief das Spiel leider schon. Später anpfeifen wäre schön gewesen, da an der einzigen Kasse noch eine ordentliche Schlange stand. Allerdings hätte dann wahrscheinlich Flutlich angeschaltet werden müssen. Gabs aber nicht am Platz, dafür hingegen eine Laufbahn. Das Stadion in Teltow hat übrigens Flutlicht. Und keine Laufbahn.
Im Rund gab es eine ordentliche Anzahl 03er_innen zu sehen. Wenig sehenswert war dagegen das Spiel, obwohl DD mit das Beste auf den Platz schickte, was der Kader zur Zeit hergibt. Die in Rot spielenden Guten machten nicht mehr als nötig und die erste Halbzeit plätscherte so vor sich hin. Einziges Highlight waren leckere rote Früchte aus dem Erdbeer-Wedding, die einigen Zuschauern noch nicht ganz geläufig sind. Wird aber bestimmt noch.
Halbzeit zwo. Plätscherte genauso vor sich hin, wie die erste. Immerhin fasste Jule sich ein Herz, zog ab und netzte sehenswert ins gegnerische Tor ein. Danach wieder das alte Bild: 03 weiter im Testspiel-Modus und der RSV versucht dagegen (teilweise überhart) anzurennen.
Passiert ist nicht mehr viel, es blieb beim 1:0. Pokalfinale, Pokalfinale, wir fahren jedes Jahr zum Pokalfinale…
Mit einer Weisheit des lokalen (teltower? stahnsdorfer?) Dorf-Horsts („Ick bin keen Skinhead! Ick bin Hooligan!“) gings nach Hause. Wir sehen uns in Falkensee.