Den Letzten beißen die Hunde

Man stelle sich mal richtigen Abstiegskampf vor. Einer läuft für den Anderen, grätscht, flankt, schießt, kämpft, beißt die Zähne zusammen und frisst Gras. Platzwunden, Schienbeinbrüche, Wadenkrämpfe, alles egal, nur nicht absteigen. Ja, so kann Abstiegskampf sein. Nicht aber beim SVB 03 im Jahre 2014.

Die Konstellation war eigentlich so mathematisch einfach, wie praktisch umsetzbar. Nulldrei darf nicht verlieren, sollte Lok gewinnen bei Erna II. Also, alles in eigener Hand und mit oben beschriebenen Abstiegskampf auch ohne weiteres realisierbar, denn selbst ein dreckiges 0:0 oder ein zuschauerfreundliches 5:5 hätten den Tag einfach perfekt gemacht.

Hätte, hätte…
Am Ende bleibt eigentlich nur der beschissene Geschmack und der trockene Mund vom Nicht-Abstiegs-Frust-Bier. Ja, wir leben noch. Wir sind nach einer desaströsen Leistung in Meuselwitz und eigentlich drei Vierteln der Saison tatsächlich nicht abgestiegen. Warum? Weil Lok scheiße genug ist, um nicht noch ein Tor zu machen und weil Erna II uns aus unerfindlichen Gründen irgendwie den Arsch gerettet hat. Unser Team hingegen ließ an diesem Tag erneut alles vermissen, außer unangemessene Freude über den Nicht-Abstieg im Angesicht des eigenen Unvermögens.

Es ist ein gefühlter Abstieg gewesen am vergangenen Samstag in Meuselwitz, feurig gewürzt mit jeder Menge Pfeffer von den scheiß Cops, versalzen von Aushilfsköchen unter den eigenen Anhängern und garniert mit etwas Rauch, der auch schon mal frischer aussah.

Wir sind nicht die Letzten. Uns beißen zumindest nicht die Hunde. Zum Glück. Wir bleiben drin und sehen uns wieder in der Regionalliga.

Jetzt bleibt noch der Landespokal, der die Suppe doch noch irgendwie schmackhaft machen kann. Ein kleines und verhaltenes „avanti babelsberg…!“.

Wir lieben dich trotzdem, Nulldrei!

Eigentlich ein schöner Tag

war der erste Heimspielsamstag im Jahr 2014. Vormittags wie immer mit der Meute aus Berlin angereist, die Vorfreude auf endlich wieder Fußball und auf Sonnenstrahlen im Gesicht war bei Allen zu spüren.
First Stop Späti, dann Fanladen und dann ab zum Merch verticken hinter die Curva Nord. Ihr habt Euch ja hoffentlich alle so ein schickes Shirt geholt. Oder zumindest die nicht minder schicken Sticker.
Eine unbedeutende Ultragruppe versuchte nebenan noch Sonnenbrillen unters Volk zu bringen, der Kapitalismuspunkt ging aber eindeutig an Zujezogen03.
Irgendwann begann auch das Spiel und jetzt wurde es langweilig. Die meisten werden es ja gesehen haben deshalb schreib ich hier auch nix dazu.
Nur soviel: Im Hinblick auf eine entspannte Frühjahrsrunde darf auch mal wieder gepunktet werden. Gerne auch dreifach.
Nach dem Kick konnte der gemütliche Teil des Tages beginnen. Über die Umwege Fanladen und Kuze irgendwann in der Datscha gelandet um die großartigen Eastie Rois zu sehen.
Das war schön und mehr fällt mir zu diesem ersten Heimspielsamstag im Jahr 2014 auch nicht mehr ein.

Das letzte Aufgebot in Liga 3

küken:

Am vergangenen Samstag führte uns der Drittligaalltag also an seinem letzten Spieltag in die Tatortstadt Münster. Aufgrund der aktuellen Tabellenlage und den letzten Darbietungen unserer Elf auf dem grünen Grund wenig motiviert, machte ich mich mit meiner bunten Fahrgemeinschaft in der neuen Familienkutsche auf den Weg Richtung Westen. Für beste Unterhaltung während der vierstündigen Fahrt war durch unsere Rückbankbesetzung gesorgt und so fuhr en sich die Kilometer nur so runter. In Münster angelangt, machten wir noch schnell einen Shoppinghalt, der für uns sehr erfolgreich und unsere Begleiter erstaunlich unterhaltsam wurde. Gern denke ich da an die Begeisterung beim Anblick des Riesenschaukelpferdes zurück. Im Stadion angekommen, wurden wir bereits von den Zugfahrern erwartet, die unser Auto als Lagerraum für Reisegepäck nutzten und wir warteten noch gemeinsam auf die Busbesatzung. Großes Wiedersehen, rein ins Stadion, mit Essen und Trinken versorgt und gewartet, ob es nach 90min. Abstieg oder eventueller Klassenerhalt heißt. Ohne zu viele Worte über das zu verlieren, was zwischen unserer Anreise und der Abreise lag, nur so viel: vier Tore zu viel, feiernde Münsterraner und ein blau-weißes Trauerspiel, welches den perfekten Abschluss der Saison bildete. Ab gings mit dem Auto wieder Richtung Heimat. Die Unterhaltung in unserem Gefährt war wieder sehr schön, allerdings wesentlich ruhiger als auf der Hinfahrt. Lags am der Realität gewordenen Abstiegszenario oder an der schlafarmen Nacht unserer Begleiter? Wer weiß … . Was ich aber weiß: Die nächsten Auswärtsfahrten werden definitiv wieder kürzer. Mein nächster Spielbericht hoffentlich auch.

 

hans_m.:

Einmal quer durchs Land mit dem Zug zum letzten Spieltag. Der Abstieg konnte dennoch nicht verhindert werden. Trotzdem…ich hatte meinen Spaß. Wir sehen uns in der Regio!

münster

 

curley sue:

Busfahrt in die vierte Liga…
…und wie beginnen so einige Spielberichte bei unseren Ultrafreund_innen? Richtig! „Nach einer viel zu kurzen Nacht…“Aber in meinem Fall ist das nicht mal korrekt, denn ich hatte eine mächtig lange Nacht mit null Schlaf. Deswegen wartete ich auch ungeduldig auf die Ankunft des Busses, der sich natürlich verspätete. Nicht cool, denn ich wollte noch einigen Schlaf nachholen. In den folgenden 4 Stunden amüsierten sich meine Mitfahrer_innen schon mächtig bevor ich 1,5 Stunden vor Münster versuchte diesen Pegel einzuholen, was mir allerdings nicht gelang. Nach einer langen Odysee durch Münster, in der ich soviele Radfahrer_innen wie nie zuvor in einer Stadt bewundern konnte, kamen wir am Stadion an und wurden bereits von den Zug- und Autofahrer_innen erwartet. Also fix in die Schlange eingereiht um ins Stadion zu kommen. Zum Spiel gibt es leider nicht viel zu berichten, außer dass das erste schnelle Tor in allen Hoffnung aufkeimen ließ. Leider hielt diese Freude nur kurz und nach 90 Minuten Spiel endete alles sogar in Trauer und Tränen. Die Tränen wurden im Bus jedoch schnell mit Bier und Schnaps heruntergeschluckt und es dürfte zum „Skindergärternin“-Song mächtig abgegangen werden – JAWOHL! Trotz des traurigen Ausgangs für unseren Verein in dieser Liga, freu ich mich darauf auch in der nächsten Saison mit lieben und lustigen Menschen in der Kurve zu stehen!

 

zack:

Es hatte was von Stalingrad 1943: Der letzte Track gen Westen und alle wollten mit. Mehr als 300 Nulldreier boten in Münster über 70 Minuten guten Support, bevor in den Schlussminuten doch ein wenig Wehmut aufkam und die ein oder andere Träne vergossen wurde. Aber dann zeigte sich wieder mein Nulldrei: Bis auf die 5 Vollidioten blieb alles friedlich, das Freibier linderte sogleich die ersten Schmerzen und als kurz vor 21 Uhr der halbe Bus zu „love is everywhere“ von caught in the act abdrehte, war sogleich klar:Wenn du fortgehst, werd`ich folgen, denn ich lass dich nie allein!

 

rantanplan:

münster ist nicht nur tatort sondern auch fussi dachten sich ca. 300 nulldreier_innen und zogen zum letzten saisonspiel gen münster. bereits vor abfahrt in die westfälische provinz stand das motto dieser tour aufgrund des altersdurchschnitts der reisegruppe fest:
das letzte aufgebot gibt sich die ehre
im bus dann das übliche: nette gespräche , nette musik, nette drinks nach einer kleinen vorlesestunde und investigativen fragen nach der berufswahl der mitreisenden übers bordmikro waren wir auch schon da.
erstmal vokü und dann rein ins estadio: dort erst hoffnung, dann enttäuschung und dann ein wenig trauer.
rückfahrt wie hinfahrt.

 

firebrook:

Eigentlich war ja schon lange klar, dass das letzte Auswärtsspiel unabhängig von der Tabellensituation ein absolutes Pflichtereignis darstellen sollte. Daher stand auch schon zeitig fest: Kein Plan, ob es einen Bus gibt, wir fahren mit Auto. Die Zujezogenen sind wohl die Gruppe mit den unterschiedlichsten Anreisevarianten.
Mit bester Unterhaltung, Korngemisch und Bus-Überholmanöver bereits in Höhe Braunschweig ging´s ins Münsterland. Das Spiel findet ja schon genügend Erwähnung. Leider steht ja nun auch der Abstieg fest, was doch etwas zwiespältige Stimmung auslöste. Aber egal. In Münster gab es noch eine kleine Papierrollen-Choreo für die Busbesatzung auf der Autobahn mit anschließendem Tankstopp. An dieser Tanke im Nirgendwo konnte ich mich doch tatsächlich mit leckerstem Zywiecer Gebräu eindecken. Großartig! Stimmung und Rückfahrt war gerettet!

Dennoch: Was für eine beschissene Saison!

A wie „A Watschn“ oder „Abstieg“

So, nun ist es tatsächlich passiert. Der Abstieg kann nicht mehr aus eigener Kraft verhindert werden. Am kommenden letzten Spieltag in Liga 3 in Münster, für die es nun auch noch um den Relegationsplatz geht, wäre Nulldrei auf die Schützenhilfe der beiden Stuttgarter Teams angewiesen, die jeweils gegen Dortmund und Darmstadt spielen. Der Weg in Richtung Nicht-Abstieg müsste aber auch durch einen Sieg in Münster flankiert werden. Selbst ein Unentschieden wäre in diversen Rechenkonstellationen noch ausreichend. Vielleicht passiert dann das Unglaubliche und wir wären sogar zu blöd zum Absteigen.

Aber alles hätte, wäre, wenn hilft heute nix. Die 0:4-Klatsche gegen Burghausen hat unmissverständlich aufgezeigt, dass das Team nach der Pokalpleite nun völlig auseinander bricht und eben doch nicht das Format oder die Erfahrung mitbringt, den Abstiegskampf anzunehmen. Alle Lippenbekenntnisse, dass den Spielern der Abstieg nicht egal sei und sie ja auch für ihren Arbeitsvertrag spielen, nehme ich nun keinem mehr ab, der da auf dem Platz stand. Vorausgegangen war ein Spiel, in dem man eindeutig erkannte, dass nur ein Team die Pokalschmach unter der Woche wieder gutmachen wollte: Burghausen. Ein an Cleverness und spielerischem Vermögen nicht zu überbietendes Team – zumindest an diesem Tag. Unsere Nulldreier bemühten sich redlich, das Spiel zu gestalten und unter Kontrolle zu bekommen. Drang nach vorn war, wie in allen Spielen unter Civa, klar erkennbar, nur Zählbares kam diesmal nicht zustande. Stattdessen wies Burghausen unsere Defensive klar in die Schranken, führte sie gar beim 0:2, 0:3 und 0:4 förmlich vor. Dies gipfelte noch darin, dass sogar noch der Ersatzkeeper zu Einsatzminuten kam. Eine größere Demütigung geht fast gar nicht mehr. Was habe ich vergessen? Ach ja: Alles geschah in Unterzahl der Burghauser!

Dass sich das Team dann am Zaun der Nordkurve stellt, fand ich mutig, aber auch überfällig. Dass sich das Team dann am Zaun der Nordkurve auch so einiges anhören darf, finde ich vollkommen nachvollziehbar. Der spielerische Offenbarungseid kündigte sich über die gesamte Saison an, also ist Kritik mehr als angebracht. Dass sich das Team dann am Zaun der Nordkurve aber teilweise persönlich beleidigen und verhöhnen lassen muss, finde ich respektlos und absolut unpassend. Andererseits hat jeder für sich am Samstag ein emotionales Tief erlebt, was sich dann auf beiden Seiten des Zaunes auch mannigfaltig bemerkbar machte. Die dazu passenden Diskussionen im Fanforum zu Hass gegenüber den Spielern, halte ich daher für genauso irrwitzig, wie die Auffassung, dass das Team ganz allein an der Situation Schuld hat.

 Der drohende Abstieg ist das Ergebnis einer Saison, die nicht hätte verwirrender laufen können. Sie hat eine lange Vorgeschichte und begann am 12. Mai 2012, wenn nicht sogar schon mit der Einstellung des unfähigsten Geschäftsführers aller Zeiten im Juli 2011. Der Verein hat in einer Saison alles erlebt, was andere Vereine vermutlich in einem Jahrzehnt an Schlagzeilen zustande bringen – obwohl, diese Seifenoper passt nur hierher.
Jedenfalls bleibt am Ende nur die Hoffnung, sich nun aller Plagen entledigt zu haben und den sportlichen und wirtschaftlichen Neuanfang anzunehmen und gemeinsam umzusetzen. Vielleicht kommt der kaum noch vermeidbare Abstieg der jetzigen Vereinsführung auch ganz gelegen. In Folge der vorausgegangenen und in kürzester Zeit umgesetzten Misswirtschaft, muss nun ggf. auch mal eingesehen werden, dass es eben nicht nur sportlich nicht reicht die Dritte Liga zu stemmen. Das sollte sich jeder trotz etwaiger Euphorie für Profifußball in Babelsberg erst einmal ins Bewusstsein rufen.

Vorstandscheffe Archibald Horlitz wird heute in der MAZ mit folgendem Satz zitiert: „Das ist kein Drama, eher eine Chance.“

Aus meiner Sicht trifft dies auch auf Fans, Zuschauer und aktive Fanszene zu. Die nur noch 30 Hansel, die sich Wochenende für Wochenende die Kilometer auf der Autobahn um die Ohren schlagen, waren ebenfalls ein Offenbarungseid in der ablaufenden Drittliga-Saison.

Zusammenfassend bleibt nur ein Satz: Was für eine beschissene Saison!

Dennoch möchte ich hier dazu aufrufen, das Team würdevoll und zahlreich in Münster zu unterstützen. Vielleicht sind wir ja doch zu doof zum Absteigen. Anstoß im Preußen-Stadion ist wieder um 13:30 Uhr. Gesellt euch zum Zugfahrer-Mob oder besorgt euch Bustickets oder Mitfahrgelegenheiten! ALLE nach Münster!

Egal in welcher Liga: We ♥ Nulldrei!

Saisonfinale in Münster – Tickets sichern!

Der Ticketverkauf für den Bus nach Münster am 18.05.2013 ist eröffnet! Für unsere Planungssicherheit benötigen wir bis Sonntag, den 12.05.2013 mindestens 30 verbindliche Buchungen oder Ticketverkäufe, damit der Bus auch tatsächlich vom Hof rollt. Avanti!

Da war ja noch was…

…nämlich ein weiteres Endspiel gegen den Abstieg. Zu Gast diesesmal die Zweitvertretung von Borussia Dortmund. Ein klassisches 6-Punkte-Spiel…und 5 € für die Phrasen-Kasse. Die Anstoßzeit wurde mit 18:30 Uhr sehr unfreundlich für Teile der arbeitenden Bevölkerung gewählt. Allerdings konnten wir noch bequem das Stadion betreten, da sich die Zuschauerzahlen inzwischen für unsere Verhältnisse wieder auf normalen Niveau eingependelt haben.
Muss ich eigentlich noch was zum Spiel schreiben? Eigentlich nicht. Ich verweise auf den offiziellen 03-Bericht.
Die Stimmung in der Nordkurve fand ich teilweise gar nicht so schlecht. Leider wirkte sich die Situation auf dem Rasen mit zunehmender Spielzeit auch auf den Support aus und entsprechend mau wurde es zum Schluss. Anschließend stellte sich für viele die Frage: Hat die Mannschaft grad den Klassenerhalt verspielt? Ich weiß es nicht. Ich hoffe es auch nicht und bin noch vorsichtig optimistisch, dass es auch ohne weitere Insolvenzen anderer Vereine klappen könnte.

Wir sehen uns morgen gegen Unterhaching.

Husefaggishonzaroschtog Ahusrufezoischen

Es gibt Spiele, die vergisst man nicht! Aber der Reihe nach.

Samstag, Auswärtsfahrt. „Wir zünden doch am Dienstag, oder?“-„He, wieso?“-„Na, volle Hütte, Gegner…!“-„Hä? Who the fuck is Hansa Rostock?“ Dienstag, Heimspiel: „Sag mal, zünden wir heute wirklich nicht?“-„Nein! Wieso denn? Sag bitte net, wegen Hansa! Who the fuck is Hansa Rostock? Sag mir, who?“

Dann habe ich mir meine Gedanken gemacht, who sind die eigentlich? Nach den Eindrücken von gestern (und 8 Spielen zuvor) muss ich sagen, dass sie viele sind, partiell laut sind und das Zielen aber mächtig verlernt haben. Und wenn man mal 9 Sekunden einen Hauch von Sympathie für sie empfindet (aufgrund einer feinen Pyroshow), zerstören sie alles durch Sinnlosböller und Geschosse, welche erneut(!) in den eigenen Reihen landeten.

Kommen wir lieber zu unserem Team, welches sich das Motto auch zu eigen machte und nach anfänglichen eher zurückhaltenden 30 Minuten das Heft in Form von Reiche, Koc und Müller in die Hand nahm und verdientermaßen das Spiel drehen konnte. In der 2. Hälfte gab es mehrfach die Gelegenheit (teilweise nach tollen Spielzügen) die Führung auszubauen, da aber Hansa nie wirklich gefährlich wurde, konnte man hernach mit dem Chancenleichtsinn leben. Samstag nachlegen, heißt die Devise!

Und das Drumherum? 9.000 Zuseher im Karli (geil, und wir fahren mit 31 Leuten auswärts nach Karlsruhe…), darunter geschätzte 150 Hopper (auf deren „neutrale“ Berichte ich mich schon wieder freue), Flutlicht und eine Nordkurve, wie ich sie noch nicht besser erlebt habe. Manche Lieder standen der Brachialität der Gäste in nichts nach, dazu gab es genau die gesunde Melange aus Oldschool und Ultra. Dazu eine unfassbar bunt gemischte geile Kurve und eine fast schon pathetische Ansprache der Vorsänger. Heraus kommt die Erkenntnis, dass Kurve und Team sich an diesem unvergesslichen Abend gegenseitig pushten, die Gänsehaut lange anhielt, manch einer Pippi in den Augen hatte, die Nordkurve an solchen Tagen sogar mit Hansa mithalten kann und Böller auf ewig Scheiße sein werden.

Hach, manchmal kann man so etwas einfach nicht in Worte fassen! Geil!