Warum eigentlich die TuS

und nicht der TuS? Ständig diese eine, meine ganze Woche bestimmende Frage, wenn die Gedanken auf Arbeit, in der Kneipe oder sonst wo zum samstäglichen Spiel schweiften, war mir doch bislang als einziger TuS-Verein der Freie TuS Regensburg etwas vertrauter. Doch Spielberichte schreiben hilft bei solch elementaren Fragen und Dank dem Internet weiß ich nun, daß es sich bei der einen aus Rheinland-Pfalz um eine Turn- und Spielvereinigung, beim anderen aus dem schönen Regensburger Westen um einen Turn- und Sportverein handelt. Ich bin nun schlauer, die verehrte Leserschaft wars vielleicht vorher schon. Doch nun zum Anlass des Berichts: Die Kowelenzer waren mit einer beachtlichen Menge an karnevalesk verkleideten Unterstützern nach Babelsberg gereist um sich auf dem Acker ( vgl. Wikipedia: „Ein Acker, auch Feld genannt, ist ein landwirtschaftlich genutzter Boden, der regelmäßig zum Beispiel mit einem Pflug bearbeitet und mit einer Feldfrucht bestellt wird“.) mit den Nulldreiern zu messen. Ja, hier wird noch so halbwegs ordentlich zitiert. Pflug waren heute die Beine der Akteure und die Frucht der Ball. Filigran wie ein Pflug agierten dann auch die Spieler beider Teams, so daß sich der Spaßfaktor beim Zuschauen doch arg in Grenzen hielt. Ganz großer Sport jedoch in der Nordkurve, ne tolle Choreo und fette Stimmung in der ersten Hälfte, in der zweiten dann weniger, aber einen überspringenden Funken gabs halt auch nicht. Letzlich ne saublöde Niederlage, die mit ein klein wenig mehr Leidenschaft und Einsatz ganz leicht hätte vermieden werden können.

Überm Strich stehen wir aber trotzdem noch!

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Beendet war er, der dreiwöchige Sommerurlaub. Zurück von einer ausgiebigen Tour durch Tschechien, Slowakei und Teilen von Polen sowie der Ukraine und mit der Gewissheit, vier Spiele unserer Equipe verpasst zu haben, war meine Freude auf das Spiel gegen den VfR Aalen natürlich riesengroß. Der Weg zurück in den Alltag also. Meine Erwartungen an den Ausgang des Spiels wurden bekanntermaßen mit einem sehr, sehr souveränen 3:1 Heimerfolg nicht enttäuscht. 

Nachdem die Guten unglücklich mit 0:1 in Rückstand geraten waren, wurde der angedeutete Sturmlauf fortgeführt und mit einen von Koc herausgeholten und durch Anton Müller verwandelten Elfmeter belohnt. Noch vor der Halbzeitpause wurde der Lange im Sturm engelhaft vom eingewechselten Ruuuuuuuuudi bedient und strohtrocken auf 2:1 erhöht. Eben jener Sturmriese war es dann auch, der K.-B. Evers sehenswert und völlig selbstlos bediente und zum 3:1 Endstand erhöht wurde.

Die Nordkurve kochte. Gefühlte 55 Grad Celsius und eine sehr ausgelassene Stimmung versetzten mich einerseits ins Schwitzen, aber auch ins Schmunzeln. Schließlich fehlte diesmal vollkommen unverständlich der Gegenpart auf den Rängen. Handgezählte 27 Gästefans fanden den Weg nach Babelsberg. Da kann man den eigenen Support auch mal etwas ausgelassener gestalten. Dabei hatte ich mich doch ein wenig auf die Fans auf Aalen gefreut, nachdem ich Anfang Juni dieses gastfreundliche Angebot in der Aalener Innenstadt annahm und fotodokumentarisch festhielt.

Zur Stadionversorgung: Die Stadionwurst ist vielleicht nicht die Riesenwucht, aber was für mich überhaupt nicht geht ist, dass der Caterer bei o.g. Temperaturen stilles Wasser für 2 Euro verkauft. Der Standard sollte hier schon Wasser mit Sprudel sein.

Mehr erst einmal nicht. Bin noch am ankommen…

Eine Ära geht zu Ende!

FI99-BannerlooseWas haben Unioner, Dresdner und Rostocker gemeinsam? Sie alle wollten eben dies erreichen, was uns, Zujezogen03, gelang: Das Filmstadtinferno 99 verlor auf beschämende Art und Weise ihr Hauptbanner an unsere Gruppe und ist damit wahrscheinlich  bereits beim Verfassen dieser Zeilen im Prozess des Auflösens befindlich. Eine 11-jährige, überwiegend qualvolle Ära findet ihr Ende.

Endlich keine Hanfgerüche mehr im Block, endlich keine barfuss-laufenden Hippies im weiten Rund, endlich Schluss mit Fi99!

Die Rache kam und sie schmeckt süß!

Wir gewinnen sowieso!

Preisfrage: Wer hat sich gestern an den 15.11.2009 erinnert? Ich tat dies mit einem gewissen Schmunzeln, denn das war der Tag, an dem unsere Erste bereits in der dritten Runde des Landespokals höchstblamabel gegen Fürstenwalde 2:1 ausschied. Peinlich, peinlich. Schon kurz nach Abpfiff hieß es bei dem Gros der Anhängerschaft: Die Zweete muss es machen.

Die Zweete hat gemacht!

Im Finale des FLB-Pokals traf die Leek-Truppe auf den Oberligisten vom Brandenburger SC Süd 05 und gewann nach einem spannenden Match inklusive Verlängerung und Elfmeterschießen mit 5:4.

Aber von vorn: Ich kam ins Stadion und war äußerst erstaunt, dass der Gästeblock mal nicht den trostlosen Anblick des Großteils an Regionalliga-Spielen der Ersten bot. Gut gefüllt und die Anhängerschaft legte bereits vor Anpfiff los und ließ nur selten auch während des Spiels nach. Die Auswahl der Songs war zwar in ihrer Anzahl recht gering und erinnerte eher an unser Nulldrei-Gesangsbuch, aber dennoch eine ganz ordentliche Vorstellung.

Auf dem Platz ging es in der ersten Halbzeit auch so zu, wie auf den Rängen. Der BSC Süd bestimmte das Geschehen und erarbeitete sich einige Torchancen, was sich auch in die Anfangsminuten von Halbzeit 2 hineintrug. Die Folge war das verdiente 0:1. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass der BSC Süd von da an das Spiel so allmählich aus der Hand gab. So langsam aber sicher erarbeitete sich unsere Zweete erhebliche Anteile am Angriffspiel und bestimmte nun das Gesamtgeschehen. In der 89. Minute kam es dann schließlich zum allseits erhofften, aber nicht mehr für möglichen gehaltenen 1:1 durch Alexander Ost, was automatisch die Verlängerung der Partie bedeutete.

In der Verlängerung merkte man dann auch, dass die BSCer dem harten Ligaalltag konditionell Tribut zollen mussten. Es geschah auf beiden Seiten nicht wirklich Erwähnenswertes. Allerdings habe ich auch nicht mehr viel von der Verlängerung gesehen, weil ich stundenlang am Bierstand wartete. Dem Caterer gingen diesmal nicht das Bier, sondern die Becher aus. Die Nachschubbesorgung wurde durch mühsames Zapfen in einen großen Becher und Umfüllen in einen kleineren Becher umständlicher gestaltet, als erforderlich. Sind solche Dinge wirklich notwendig? Kann der Caterer sich bitte in der nächsten Saison besser auf seine Aufgaben vorbereiten? Schließlich werden die Zuschauerzahlen vermutlich nicht weniger.

Apropos Zuschauer. Gestern waren es 1.800. Das erste Mal in dieser Saison nehme ich dem Verein diese Zahl auch ab!

Jedenfalls folgte nach meinem Ausflug an den Bierstand auch bald das Elfmeterschießen. Brandenburg durfte beginnen und verschoss den ersten. Es folgten die Treffer, die nacheinander zum Spielstand von 5:4 für Nulldrei führten. Der fünfte Schütze des BSC musste also verwandeln, damit überhaupt noch eine Minimalchance bestand. Anlauf, Schuss, Außenpfosten, vorbei, Zweete ist Pokalsieger! Der Rest war ausgelassener Jubel bei Fans und Mannschaft sowie der obligatorische offizielle Teil, bevor sich der ein oder andere Spieler mittels einer Haarscheermaschine einen neuen Look zulegte.

Danke ZWEETE!

Am Samstag erfolgt bereits die Auslosung der ersten Runde des DFB-Pokals. Ich hoffe auf einen attraktiven, aber schlagbaren Gegner, damit wir mit der zweiten Runde mehr Kohle und einen Knaller an den Babelsberger Park bekommen.

Aufstieg in Liga 3! Ein fast perfekter Tag.

Eigentlich möchte ich meinen Bericht mit dem Positiven beginnen:

Babelsberg 03 schafft durch einen 1:0 Heimerfolg gegen den Halleschen FC frühzeitig den Aufstieg in die 3. Liga! Die Freude darüber ist bei mir riesengroß und wurde natürlich am Sonntagabend noch eingängig (Mein Kopf!) vorm Nowawes mit rund 50 Sangeswütigen und schickem Licht gefeiert.

Das Spiel bot nicht wirklich viel Sehenswertes. Nulldrei hatte alles im Griff, ließ hinten nix anbrennen und wartete auf die eine Chance, die Mister Goalgetter dann schon gewöhnt zuverlässig verwandelte. Das wars dann eigentlich auch schon, denn der Rest war Feiern oder Schmollen oder Grübeln oder was auch immer. Das konnte ja dann auch jeder für sich ausmachen. Natürlich auch, ob der erneute Stimmungsboykott berechtigt war oder nicht. Ich persönlich habe da so meine Zweifel.

Ach ja, der Gästeblock: Ekelhaft und abscheulich (auch optisch) ist immer wieder das Fascho-Pack, welches da aus Halle an den Babelsberger Park pilgert und sich schon vorm Stadion mit „Arbeit macht frei…“-Rufen politisch klar zu erkennen gibt.

Jetzt gilt es, die restlichen zwei Spiele noch einmal richtig zu genießen. Besonders freue ich mich natürlich auf Goslar. Wer bis dahin nicht warten will, der kann bereits am kommenden Freitag, 14. Mai, 18 Uhr ins Karli pilgern und unsere Equipe im Testspiel gegen Türkiyemspor Berlin sehen. Jibbet eijentlich Support?

Busse und Kuchen

Ab dem 1. April ziert das Karli nun auch hoch offiziell die Bushaltestelle vor dem Tor. Zur Feier des Tages wird es einen Kuchenbasar geben.

Auf Initiative des Fanbeirats des SV Babelsberg 03 wurde die Umbenennung der Haltestelle „Semmelweisstraße“ bei den Verkehrsbetrieben in Potsdam angeregt. Zum diesjährigen Fahrplanwechsel am 01.04.2010 wird die Haltestelle nun offiziell in „Karl-Liebknecht-Stadion“ umbenannt.

Das wollen wir mit allen Nulldreiern feiern und veranstalten deshalb am Donnerstag, dem 01. April 2010, in der Zeit von 16 – 18 Uhr, einen Soli-Kuchenbasar. Neben Kaffee und Kuchen wird es auch noch eine musikalische Untermalung aus der Konserve geben und wer möchte kann sich im Fanartikelcontainer mit den schicken Nulldrei Klamotten eindecken. Kuchenspenden sind natürlich gern gesehen.

Die Erlöse des Kuchenbasars gehen an den Fanfonds.

Quelle(Text und Bild): Babelsberg03.de

Schnee im Karli

10 fleißige Helferlein, darunter 2 Zujezogene, trafen sich am Montagabend im Karli um dem Schnee auf dem Oberen Trainingsplatz zu Leibe zu rücken. Etwas schockiert waren wir alle von der doch geringen Beteiligung der Nulldreier. Dies mag daran liegen, dass zunächst „nur“ die Räumung des Trainigsplatzes vorgesehen war. Möglicherweise lag es aber auch an dem äußerst kurzfristigen Aufruf zum Schneeräumen.

Woran es auch immer lag, es wurde trotzdem ein gutes Stück des Platzes vom Schnee befreit. Das angepeilete Ziel „Ende der Aktion um 20 Uhr“ wurde kurzer Hand in ein Flächeziel umgewandelt.

Die Mengen an Schnee, die zu bewegen waren, waren trotz des Tauwetters doch recht groß. Auf dem unteren Bild ist das doch recht deutlich zu erkennen. Irgendwie wirkte die Schneedecke in ihrer Höhe nicht wie Tauwetter seit 5 Tagen. Aber so haben wir Petrus in seinen Schneebeseitigungsbemühungen einfach mal etwas unter die Arme gegriffen.

Um effektiv zu sein kam Firebrook auf die glorreiche Idee pro Schneeschaufler einen Schubkarrenfahrer einzusetzen. Auf die Weise lies sich doch recht effektiv Arbeiten und die Schneeberge am Rand türmten sich immer höher. Natürlich war auch der Himmel an einer Unterstützung interessiert und lies es einfach regnen. Den Bemühungen tat dies aber keinen Abbruch. Die Stadionarbeiter spendeten sogar ein Kistchen Gerstenkaltschale und die Vereinsführung einen Pott Tee.

Wenn es der Rasen wirklich so gut überstanden hat, könnte mensch ja durchaus eine Räumung des Hauptfeldes in Betracht ziehen. Hoffentlich finden sich dann auch mehr Helfer. Zujezogenen helfen natürlich auch wieder. Auf dass im Karli der Ball endlich wieder rollt und das nicht nur im Training.