3 Punkte mit Minimalergebnis

Jo… mal wieder ein Sonntagsspiel, mal wieder Regionalliga Nordost, mal wieder Auerbach. Gegen die war unser Team ja bislang eher weniger bis gar nicht erfolgreich. Das durfte sich gern ändern, denn immerhin war es vor dem Spieltag ein Duell der Tabellennachbarn. Umso gespannter konnte man sein, was unser Team nach dem durchaus guten Ergebnis der Vorwoche beim Tabellenführer Neugersdorf ins heimische Karli und aufs heilige Grün zaubert.

Machen wir es recht kurz: Das Team spielte erneut einen hervorragenden Ball mit viel Druck am Anfang, viel Ballbesitz und einer stabilen Abwehr. Überraschung des Tages war sicher Kevin Otremba, der erstmals von Beginn an ran durfte – machte seine Sache aber, vielleicht auch aus Mangel an gegnerischen Strafraumszenen und Torchancen, ganz gut. Der Druck der Anfangsviertelstunde ließ im Laufe der ersten Hälfte nach, nicht aber der Ballbesitz und die Spielkontrolle. Leider fehlte noch das Tor. Das Bild änderte sich nach dem Pausentee kaum. Nulldrei nun wieder druckvoller und mit klaren, aber wenig ergebniswirksamen Torchancen, Auerbach mit NICHTS im Angebot. Ich bin ja eh der MEinung, dass wir technisch das beste Team der Liga haben. Aber zurück zum Spiel:

„Jut, gehste erstma pinkeln und dir nen neues Pils holen. Das hat ja diese Spielzeit schon manchmal geholfen…“ Gesagt, getan, 1:0 durch Shala. Gut, dass es Nulldrei-TV gibt! Das war es dann eigentlich schon. Schade, dass verpasst wurde, etwas für das Torverhältnis zu tun. Aber schön, dass wir mit 3 Punkten aus dem Spiel gehen.

Die Stimmung drumherum passte irgendwie zum Sonntag. Aber die Nordkurve war trotzdem ganz ok drauf. Auch stimmungsdurchschnitt kann man an solchen Tagen durchaus akzeptieren. Spaßig ist es eh.

Vorm Spiel gab es ja auch noch das Spiel unserer Dritten a.k.a. Welcome United 03 gegen Rehbrücke auf Kunstrasen. Da ich lediglich die zweite Halbzeit sah, kann ich mich nur auf eine recht flotte Partie in eben jener beziehen. Beide Teams waren klar auf Augenhöhe. Der Siebdrucker unseres Vertrauens malte schon wieder düstere Szenen von einem 0:0, was sich dann ergebnisgleich auch aufs nachfolgende Spiel der Ersten beziehen könnte. Denkste! Kurz vor Abpfiff dann das erlösende 1:0 nach Ecke und Kopfball. Insofern hatte er ja eigentlich recht, was den Ergebnistransfer anbelangt.

Apropos Siebdrucker: Seid gespannt aufs kommende Spiel. Wir hauen mal wieder netten Stuff unter die Leute! Was genau, verraten wir euch Ende der Woche.

Bis nächsten Sonntag im Karli gegen die Trabbis aus Zwickau.

Mal eben nach Luckenwalde

Die erste Fahrt der Saison mit dem Bus stand an. Naja, es waren nur 45 Minuten Anreise. Aber immerhin.
Vor Ort dann die erwartet hohe Anzahl 03er_innen. Bevor es in Richtung Nordkurven-Möbchen ging, erstmal kurz Richtung Bierstand orientiert. Es sollte wohl Krombacher geben, was bereits nicht so prall gewesen wäre, aber da muss irgendwas anderes (schlimmes) aus dem Hahn gekommen sein. Immerhin war der Preis ok. Der Rest der Versorgung beschränkte sich auf Brat- und Bockwurscht. Gut für mich, denn ich mag Bocki. Schlecht für Leute, die Fleisch von ihrem Speiseplan gestrichen haben.
Bei der Suche nach dem Support-Willigen, kam bei mir schnell der Gedanke „Boah, diese Ultras.“ hoch. Die gesamte Gegengerade kann genutzt werden und wo stellt man sich hin? Auf den kleinen Teil der Hintertorgerade. Dazu kamen noch die ungünstigen Stufen (=> Sitzschalen weglassen und das dann Stehplatz nennen) und die eher suboptimale Sicht war perfekt. Obwohl…dafür hätte noch ein Flutlichmast im Sichtfeld gefehlt. Aber egal, Platz gesucht und ab dafür. Der Support war für einen Mittwochs-Spiel auch durchaus sehenswert. Auch witzig zu sehen war, wie die staatlichen Ordnungshüter schnell die Kamera bereit machten, als die Blockfahne für das Intro zur zwoten Halbzeit vorbereitet wurde. Sie hofften anscheinend auf hübsche Bilder von Pyro-Chaoten. Aber es ist einfach nichts passiert…kleiner „Ätsch!“-Moment unsererseits.
Am Ende stand das wahrscheinlich schon allseits bekannte 1:1. Warum der Schiri so lange hat nachspielen lassen, konnte mir in meinem Umkreis auch niemand beantworten. Trotzdem hätte 03 das besser runterspielen können. Sei es drum…ab zum Bus und ab auf die feucht-fröhlich-kurzweilige Rückfahrt. Und morgen alle ab zum Spiel gegen Nordhausen!

Nachdem unser Gast ein wenig für den Spielbericht Zeit brauchte und Zack in gewohnt (Achtung Wortwitz!) zackiger ( 😀 ) Manier vorgelegt hat, soll euch der Bericht mit dem nicaraguanischem Blickwinkel von vilson auf das Geschehen nicht vorenthalten bleiben.

Con mi primera visita en el Karli, yo recibo el honor a escribir un pequeño informe del último partido. Y tenia suerte, vino Meuselwitz y cada vez en los últimos años – este oponente significa goles y más goles. Y así podríamos celebrar goles y nuestro equipo y las cervezas y las salchichas y más y más…

Pero por orden, aquí el informe:

El partido de Futbol inició! La gente  super simpática, genial.

El ambiente estaba un poco flojo, pues ha faltado un poco más de animación. Tal vez; porque estaban jugando en casa contra Meuselwitz … no era necesario.

El Juego en sí en los primeros 20 minutos un poco violento; hasta tarjetas incluidas. Estas pudieron  haber cambiado de amarillas a rojas.

Los tres goles…bien para el equipo!

A  celebrar!!!

El primer Gol inesperado, un poco antes de la pausa, ha hecho emoción en las gradas del estadio. Claro! Con una pequeña ayuda del portero turingio; así como el segundo.

La barra pidiendo un tercero y logrando este su último Gol.

Me ha gustado!

También la buena acción , en apoyo al pueblo  Griego en un pequeño estadio; espero que haya llegado de alguna manera el mensaje.

 

Y al fin solamente celebración. Por mi primera vez en la curva no se podría recibir más.

Una lástima que he visto muy pocos fanáticos del equipo contrario.

 

Suerte este  domingo 9 contra el Lindower SV en la copa!!!

Der Sieger ist der Fußball!!

Für den Bericht zum letzten Heimspiel unserer Equipe konnten wir einen Gastautor gewinnen. An dieser Stelle nun Danger Dans Sicht auf das gestriege Geschehen.

Dieser Titel (und ähnliche) wurde mir gestern nach dem Spiel, bei Bier und Halloumi, augenzwinkernd für meinen ersten Spielbericht vorgeschlagen. Augenzwinkernd deshalb, weil das, was auf dem Platz gezeigt wurde, sicher nichts für Fußballästheten war – trotzdem verdient gewonnen – aber eins nach dem anderen:

Sonntagvormittag, die Wolken verziehen sich, super Fußballwetter, also rauf aufs Rad, ein paar Leute eingesackt und ab zum Fanladen – schön ist er geworden. Gestärkt durch geschmierte Brötchen „mit ohne Fleisch“ ging’s dann zum Karli. Einlasskontrolle fand praktisch nicht statt, dafür gab’s unglaublich freundliche Ordner_innen, deren „viel Spaß“ auch ernst gemeint war – so stand ich dann mit Bier in der Hand und Lächeln im Gesicht in der Nordkurve. Rund 1600 andere Zuschauer_innen haben auch nen Fünfer springen lassen, das bedeutet keine Schlangen vor Bierständen und Klos aber auch wenig Leute auf den Rängen.

Anpfiff und Fahnenmeer in der Kurve. Auch die Staatsmacht wird berücksichtigt „Still not loving the police“-Doppelhalter in Richtung der rund zehn Cops, die angenehm unauffällig das Spiel begleiteten. Auf dem Platz lief das ganze eher uninspiriert, aber nach dem Sieg in Plauen zumindest etwas gelöster – was sich im Führungstreffer auszahlte. Die Gäste aus Thüringen lieferten allerdings auch keine nennenswerte Gegenwehr. Die gelöste Stimmung übertrug sich auch auf die Kurve – was sich aber nicht in mehr Support äußerte, sondern in mehr oder weniger Konzentration auf das Spielgeschehen. Bei den Gästen waren einige schöne sportliche Gesten zu beobachten, was allerdings durch eine gelbe Karte im späteren Verlauf relativiert wurde. Die Tore zwei und drei folgten dem gleichen Muster.

Insgesamt war das Ergebnis des letzten Heimspieltages, der unter dem Motto „Tag der Jugend“ stattfand (was man auf und neben dem Platz auch erkennen konnte), also durchaus versöhnlich. In diesem Sinne: Allez les Bleus!

Danke!

Am Sonntag stand das letzte Saisonspiel der Frauen an und es ging noch darum, den Staffelsieg auch rechnerisch sicher zu machen. Das Ganze auwärts in Treuenbrietzen, wo es beim letzten Mal einen zweistelligen Sieg und erstaunlich gutes Flüssig-Catering zu bewundern gab. Also, noch einmal ein paar Leute zusammengetrommelt und ab dafür.
Wie gegen Brandenburg im Pokal fanden sich auch hier relativ viele Zuschauer_innen ein. Der Weg er Mitreisenden führte meistens jedoch zunächst in Richtung Versorgungsstand, in der Hoffnung, dass es wieder die schon fast legendären 1-Liter-Becher gibt. Ich kann an dieser Stelle vermelden: Es gab sie! Vorm Spiel wurde Elke, die nebenbei als Schiedsrichterin agieren musste, verabschiedet. Sie hat mit dieser Saison ihre aktive Karriere beendet. Danke für die tollen Leistungen!
Auf dem Platz standen bei 03 am Anfang eher Spielerinnen, die in der Saison weniger zum Zuge kamen. Treuenbrietzen nutzte die Gelegenheit und markierte das 1:0. Mitte der ersten Halbzeit dann fast kompletter Wechsel bei 03 und innerhalb von ein paar Minuten drehten Denise (2x) und Lisa das Spiel auf 1:3. Kurz danach allerdings noch einmal Treuenbrietzen mit dem 2:3. Halbzeit – kurz durchatmen, neue Molle holen und ein wenig auf dem Spielplatz nach dem Rechten schauen.
In der zweiten Hälfte dominierte 03 wieder mehr und dank Selina und Nicole stand es am Ende 2:5. Was wiederum bedeutete: Kreismeister! Natürlich nicht ohne fehlende Sekt- und Bierduschen. Auch wenn manche dummerweise Qualitätsprosecco gegriffen hatten und etwas länger brauchten, um in den lustigen Reigen einzusteigen…
Einige der Gäste genossen noch Wetter und Atmosphäre und schauten sich später Treuenbrietzen II vs. SG Saarmund II an…aber das ist eine andere Geschichte.
Viel wichtiger ist es auch an dieser Stelle einmal „Danke!“ für die Saison zu sagen! Es hat riesenviel Spaß gemacht die neue Mannschaft, trotz der oft unmenschlichen Anstoßzeiten, zu Hause und auswärts zu begleiten. Den Verletzten gute Besserung und wir sehen uns in der Landesliga!

Du sollst den Sekt nicht vor dem Abpfiff trinken

Nach der absolut enttäuschenden Leistung der Ersten am Freitag sollten es die Frauen am Sonntag besser machen. Doch bevor ich dazu komme, muss ich noch kurz zu zwei Sachen vom Freitag meinen Senf zum Besten geben.
Erstens: Warum will der Verein neuerdings generell Portemonnaie-Ketten, Nietengürtel und Ähnliches verbieten? Gegen Cotzbus – ok. Dieses vor dem Cotzbus-Spiel nicht anzukündigen – scheiße. Der jetzt eingeschlagene Kurs, ohne jegliche Ankündigung und Begründung, obwohl die Sachen schon bei vielen „Problem-Spielen“ der vergangenen Jahre zugelassen waren – richtig scheiße und peinlich!
Zweitens: Wie konnte es soweit kommen, dass bei jedem, aber auch wirklich jedem, Gegner, beim Tor für unser Team ein kräftiges „Viel zu viel, scheiß Verein!“ hinterher geschickt wird? Wenn Vereine und deren Anhang wirklich unsympathisch (Lok, nächste Saison RBL, …) sind, habe ich durchaus Verständnis dafür. Auch wenn man darüber sicher diskutieren kann. Aber gegen Mannschaften wie Halberstadt?! Es kotzt (sicher nicht nur mich) an!

-Schnitt-

Wie schon angedeutet, sollten es die Frauen am Sonntag besser machen. Endlich mal gab es auch eine angenehme Anstoßzeit. Leider hat es unser Verein mal wieder nicht geschafft, auch nur für ein klein wenig Verpflegung zu sorgen. Gut, wer das schon geahnt hatte, und sich selbst seine Ration packte. Das Spiel ging wie gewünscht los und 03 führte bald durch 2 Tore von Nicole. Kurz danach knallten tatsächlich die ersten Sektkorken. Wenn das mal kein schlechtes Omen ist – hätte sich ein abergläubischer Mensch gedacht. Jedenfalls machte Wachow/Tremmen noch vor der Halbzeit den Anschlusstreffer. Zusätzlich wurde uns eins klarer Ölfmeter von der ansonsten souveränen Schiedsrichterin verwehrt. Soweit war noch alles im Rahmen, unser Team hat nicht nur einmal in der Saison erst in der zweiten Halbzeit richtig aufgedreht. Aber dann…der Ausgleich. Der hätte auch noch für den vorzeitigen Aufstieg gereicht. Wachow/Tremmen rührte nun hinten Beton an und wartete auf eventuelle Chancen. 03 rannte dagegen an, fand aber nicht wirklich ein Mittel gegen die robust und gut verteidigenden Wachowerinnen/Tremmerinnen. So kam es wie es kommen musste…2:3. Der endgültige Aufstieg ist also verschoben.

Vorher aber erstmal alle am Freitag auf die Sandscholle!

eieieieiei….

Der Tag begann mal wieder viel zu früh, dennoch wurde der Treffpunkt am Rathaus halbwegs rechtzeitig erreicht. Immerhin gut 35 Leute fanden sich dort ebenfalls ein und es ging geschlossen zum Fanladen. Dort angekommen erfuhren wir, dass bereits die ersten BFCler auf der Suche nach 03er_innen vorbeigeschaut hatten. Die in der Nähe stehenden Cops interessierte das herzlich wenig. Also, jetzt bloß keinen Fehler machen…erstmal n Bier. Die entspannte Atmosphäre währte aber nicht lange. Schon kam der nächste Mob der Vorstädtler vorbei, auch dieses Mal eindeutig sportlich orientiert. Irgendwann hatten das auch die Cops gecheckt und geleiteten die Tiefflieger vorbei. Die eigentliche Frechheit folgte aber erst im Anschluss: Die Ordnungsmacht war anscheinend aufgewacht und hatte nichts Besseres zu tun, als sich behelmt vorm Fanladen aufzubauen und die Anwesenden abzufilmen. Dazu noch ein paar Drohungen aussprechen und schon konnte man wieder einen kleinen Arbeitsnachweis ins Muttiheft schreiben.
Im Stadion das erwartete Bild im Gästeblock: Recht voll, dafür größtenteils mit lahmen Support. Als „Höhepunkt“ wurde ein offizielles BlauWeißBunt-Banner präsentiert, garniert von einer der schlechtesten Pyro-Aktionen, die ich je im Karli gesehen hab…Hammer-Aktion! Nächste Saison hol ich mir bei eBay irgendwelchen BFC-Merch und häng den auch am Zaun auf.
Mit unserem Support konnte man zufrieden sein, auch wenn nach oben noch Luft ist. Dank dem kleinen Intro werde ich auch noch einige Wochen Konfetti in der Wohnung finden, aber das nimmt man ja gerne in Kauf. Leider gelang es dem Team auch dieses Mal wieder nicht, 3 Punkte zu gewinnen. Hoffen wir mal, dass der Knoten gegen Cotzbus endlich platzt.

Unnötig

Sicherlich ist obenstehendes Adjektiv das Wort des gestrigen Samstages, denn unnötig war so einiges.

Unnötig Teil 1: Eine Hundertschaft für unsere poplige Fanszene bei solch einem „Risikospiel“.

Unnötig Teil 2: Klatschpappen zur Stimmungsförderung im Heimbereich.

Unnötig Teil 3: Das Spiel wird mit 19 Minuten Verspätung angepfiffen, damit der türkische Konsul auch ja nix verpasst.

Unnötig Teil 4: Wenig Motivation und nur ein paar Höhen bei den circa 400 Gästefans und gefühlte 20*mal „Cottbusser Arschlöcher“!?!?

Unnötig Teil 5: Klar überlegen gestaltetes Spiel, 85 Minuten alles im Griff->0:1.

Unnötig Teil 6: Bekannter Lokist als Ordner.

Unnötig Teil 7: Erneut Rangeleien unseres Teams nach dem Apfiff.

Unnötig Teil 8: Um, siehe Unnötig Teil 1, die Ausgaben zu begründen, völlig sinnfreie Zugriffe auf Jugendliche seitens der Polizei mitsamt hanebüchener Anschuldigungen.

Unnötig Teil 9: Es gibt kein Gratisbier in der DB-Lounge.

Unnötig Teil 10: Nachts im Suff noch schön in Hundescheiße gelatscht….mehr Metapher geht nicht.