„Der schnellste Weg ist der Schnellste“-> Kurzhopping in Polen und Tschechien

Ultradeutschland ist geschockt: 4 Szenen in einem Auto und keine gegenseitigen Übergriffe->Skandal!

Das erste Spiel lautete Gornik Walbrzych versus Chrobry Glogow, auf beiden Seiten 200 Kibice.

Oje Hansa, bei dem „Aauu“ der Gäste könnt ihr einpacken. Unfassbare Lautstärke.

Böller wurden seitens der Gäste permanent geworfen, Pyro gab es auch. Passte!

Internationale Presseausweise helfen bei schwerbewaffneten Spezialeinheiten auch net weiter…..

Stock und Stein wurden überquert, ab nach Liberec.

Cofola….ne, wird mit „K“ geschrieben. Bin wohl der einzige Nichttschechenkonsument.

Holla, das Stadion ist, trotz Neubau, richtig geil. Nah dran, stimmungsfördernd, cool.

 

Langweilig war es auch nie, beide Seiten mit guter Lautstärke, Spielniveau passte auch!

Unerwartet insbesondere das Geschehen im Gästeblock.

Sparta und Slavia können einpacken…das war, neben Banik, das Beste, was Tschechien zu bieten hat.

Tse, jetzt hab`ich noch gar nicht erwähnt, dass Pilzen zu Gast war.

In Zittau noch ne mehr oder minder Slapstick-Polizei-Überprüfung.

Gruß an meine Mitstreiter, udobisch lustig.

http://www.youtube.com/watch?v=D6Fku_CywWo

 

 

Smørrebrød, Smørrebrød – røm, tøm, tøm, tøm…

Dass Dänemark mehr zu bieten hat als Legoland und Smørrebrød, sollte dem geneigten Leser genauso klar sein, wie die Tatsache, dass Fußball dort nicht nur in København gespielt wird. So verschlug es uns zur Begegnung Ringkøbing IF – Brabrand IF im Rahmen der ersten Runde des Landspokalturneringen (Dänischer Landespokal). Ringkøbing ist eine kleine Stadt mit nicht ganz 10.000 Einwohnern und liegt am gleichnamigen Fjord an der Westküste Dänemarks. Dagegen an der Ostküste gelegen ist Aarhus, dessen Stadtteil Brabrand von ca. 19.000 Menschen bevölkert wird. Beide Vereine spielen in drittklassigen 2. Division (Staffel West) und trafen bereits ölf Tage vorher ebenfalls in Ringkøbing aufeinander. Dort schoss die Mannschaft von Brabrand das einzige Tor des Spiels und nahm die Punkte mit nach Hause.
Die erste Herausforderung bestand darin, das Alkjær Stadion (oder ganz modern „Green Arena“) zu finden. Ein kurzer Blick auf die Karte zeigte mehrere Wege, die wahrscheinlich bis zum Stadion führen würden. Mit dem Auto unterwegs beschlossen wir, den erstbesten anzusteuern und fanden uns in einer Siedlung mit Sackgassen und noch ordentlich Abstand zum Ziel ein. Also zurück zur Hauptstraße und Ausschau halten, ob vielleicht irgendwo ein Richtungsweiser zu finden ist. Da einfache Lösungen bekanntlich die besten sind, kamen wir auch an welchen vorbei und so sicher ans Ziel. Dort bot sich dem geneigten Fußballfreund ein beeindruckendes Trainingsgelände mit mehreren Groß- und Kleinplätzen, zum Teil mit Flutlich ausgestattet. Blieb noch die Frage nach dem Eintrittspreis, da auch Dänemark nicht gerade zu den günstigen europäischen Ländern zählt. Dieser sollte aber nur 30 Kronen (ca. 4,50 €) betragen und es ging rein ins Rund.
Als Erstes fiel auf, was manche Vereine so als „Arena“ betrachten: Auf der Geraden ein paar Stehplätze, auf der Gegengeraden und hinter den Toren gabs Naturränge. Flutlicht, Cops, Ordner und Ballfangnetze? Fehlanzeige. Dafür jede Menge Werbung. Die Zweite Verwunderung folgte am einzigen Getränkestand. Dort warteten ganze 2 Kästen (!) Bier auf durstige Kehlen. Anscheinend trinkt man dort nicht all zu viel beim Fußball. Aber egal! Erstmal ein solches Kaltgetränk geordert, um dann festzustellen, dass niemand sonst eines in der Hand hat…
Wir machten es uns auf dem Rasenhügel gemütlich und warteten auf den Anpfiff, während langsam auch die letzten Zuschauer den Weg ins Stadion fanden. Am Ende waren es vielleicht 300. Anpfiff. Die ersten 30 Minuten war Brabrand klar besser und legte 2 Tore vor. Ebenfalls nur 30 Minuten lang mussten Zuspätkommer_innen noch Eintritt entlöhnen. Danach wanderten die Kassierer zum Versorgungsstand und nahmen sich die 2 Kästen vor. Es deutete sich ein eindeutiges Ergebnis an, als Rinkøbing kurz vor dem Halbzeittee doch noch den Anschluss zum 1:2 markierte. Das war auch die Stelle im Spiel, an der das Publikum das erste Mal zu hören war, denn Support wurde bis dahin und auch später nicht geboten.
Wie erwartet folgte die zweite Halbzeit und Rinkøbing war nun überlegen. Nur ein Tor ließ auf sich warten. Erinnert einen im Nachhinein irgendwie an Nulldrei diese Saison. Im Unterschied dazu konnten die Spieler von Ringkøbing ihre Chancen noch in Zählbares umwandeln und glichen aus. Auf einmal war es wieder richtig spannend, Ringkøbing drückte weiter und machte kurz vorm Ende der regulären Spielzeit noch das 3:2. Kollektive Ausrasterchen auf den Tribünen! Kurz danach war auch Schluss. Ringkøbing rückte vor in die nächste Runde und wir machten uns auf den Rückweg.

Bohemians „Widzew“ Dublin versus Shamrock „LKS“ Rovers

Während meines wunderschönen Pärchen-Irland-Urlaubes bot sich mir am zweiten Abend die Möglichkeit das Derby zwischen den beiden ältesten irischen Vereinen zu besuchen.

Nicht wirklich großes erwartend schlenderte ich in den Norden der interessanten Stadt (in welcher übrigens aufklebertechnisch nur Bohemians und Shelbourne präsent waren) und hätte ohne die dazugehörigen Flutlichtmasten den Dalymount Park (http://www.worldstadiums.com/stadium_pictures/europe/ireland/dublin_dalymount1.jpg) niemals gefunden. Das 1901 erbaute Stadion ist nämlich nur duch eine 3 Meter breite Gasse zwischen 2 Häusern zu erreichen und dementsprechend ohne Masten kaum zu lokalisieren. 111 Jahre alt waren zudem der Eintrittsbereich, die Katakomben (samt Toiletten) und der megageile Stehplatzhintertorbereich, welcher aus Sicherheitsgründen nur noch als Banneraufhängeort (u.a. „Rude Boys Bohemians“) verwendet wurde. Wem da nicht einer abgeht, der soll bitte zum Curling wechseln.

Da ich bereits eine Stunde vor Anpfiff zugegen war, konnte ich die ersten mit Inbrunst vorgetragenen Pöbeleien eines Rentners in feinster irischer Mundart miterleben…….hab`nix verstanden, aber dem Bullen neben mir fiel vor Lachen seine Mütze vom Kopf, muss also dementsprechend spaßig gewesen sein. Im Dalymount Park sind nur noch 2 Tribünen (Hintertor- Gäste und Haupttribüne) überhaupt geöffnet, welche sich nach und nach füllten und mit knapp 3.000 Zusehern (knapp 500 Gäste) dem Spiel einen würdigen Rahmen gaben.

Nun war mir zwar die hohe Anzahl an eingewanderten Polen nach Irland durchaus geläufig, dass es allerdings solche Auswirkungen hat……aber der Reihe nach:

1. Die Gäste hängen mehrere „Ultra“-Banner(!!) auf.

2. Choreo (!!!wenn auch simplerer Machart) seitens der „Bohs“.

3. Stimmung und Hassgepöbel ohne Ende.

4. Und nach dem 1:0 passierte Folgendes: http://www.youtube.com/watch?v=pdf4ret9IvA&feature=relmfu (Nein, auch wenn ich nach 16 Stunden Busfahrt so ähnlich rieche, ich bin nicht 13Puma12)

Und das in der ersten irischen Liga!?! Ich war jetzt schon völlig baff und genoss das ganze Spiel über die geile Atmosphäre. Jaja, ich weiß, ist natürlich Geschmackssache……aber wenn 2000 Leute für 47 Sekunden sich das Guiness aus dem Leib brüllen gibt es für mich eben mehr her, als 3 Minuten lalala. Natürlich hätte ich am Liebsten jeden der Heimfans geschüttelt und gefragt, wieso sie nicht einfach 90 Minuten ihre melodisch-lustigen Chants (beispielsweise eine Version von „No Limits“) bringen. Aber dazu ist es einfach zu sehr vom Spiel selbst abhängig, bei welchem jedes Tackling und jeder Eckball frenetisch gefeiert werden. Ich liebe es! Die Gäste hingegen nahmen die schlussendliche 0:4- Niederlage (unterstützt durch u.a. 2 krasse Torwartfehler) des eigentlichen Favoriten unter dem Hohngelächter der Heimfans („Chamions League, we`ll having a laugh!“-die Kleeblätter spielen in der Champions League Quali gegen einen litauischen Vertreter) mit Würde hin und spendeten ihrem Team trotz der Klatsche tapfer Beifall.

„We are bohs, always believe in our souls, we`ve got the power to know, we`re indestructable…always believin`!“

(Hach, geil war`s!!)

die letzte fahrt zum letzten spiel…

schnapslicht : an – dann trinken / aus: dann getrunken

mit eichhörnchen ins museum : bringt parktisch gar nix … die sind doch so vergeßlich die armen

„sitzt du auf meiner mate ?“  „warum  sollte ich ?!“

wem gehört der  müll? – wenn ich hier sitzte, dann mir – punkt

kleine lakritzkatzen schmatzen / happy schokokuchen : nun  sind gewisse noch schläfriger als sonst 😉

der „neue“ von felix  hat heute nen probetag 😉 und kuckt morgen union ;-)))))

„alle“ zerstören unser leben – gesang von drei nicht zu bremsenden…rette sich wer kann

schlafende fi-kinder an bord des inzwischen gewohnten angenehmen busunternehmen mit echtholzparkett

wieder leckerste vokü schlechthin zum abschluß im stadion nebenan

FUßBALL : dafür braucht es nicht immer profis…..das können einige schon selbst incl kleinem malheur

die in grüner sicherer einheitskleidung dürfen mal wieder erfahren wie schön das leben ist, wenn

mensch nicht in grüner sicherer einheitskleidung gepackt wird/ist…steckt

LIEBE MENSCHEN — SCHUBIDUBAR –  BIER –ORDENTLICHE MUSIK

ankunft : teile der vorständlercrew – die einen übten sich in wandern/ die anderen in regionalen spezialitäten verputzen/ einen müden, weil er hundebabies hat, hatten sie auch dabeiund alle kamen sie gut gelaunt passend zur vokü

kein dach : regen  /   dach: fast kein regen

enger platzangstblechblock / üble beschallung durch politiker – stadionsprecheranimation über übel viele boxen

amaranto bricht unter scortesi zusammen ;-)))

hauptsächlich spaß- und ganz klein wenig ernst-support

3 vorm komischen stadion mit efes vom real / eine ire singt /

langweilig: gleiche raststellen

makarenko schwer verletzt – gute besserung !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

in x-wochen geht’s weiter

ach ja 2: 2 und uns ist das nicht egal .

„Seckbruch in Hodenhagen“ – Ein Einstiegsbericht vom Neuzujezogenen

7:15 ging es los in Richtung Babelsberg. Die ersten Highlights des Tages, wie immer Samstagsmorgens, meine Mitmenschen in Bahn und Zug, deren Freitagnacht offensichtlich noch anhielt. Es ist immer wieder eine Zierde ..

Ebenfalls wie immer war ich einer der Wenigen, in diesem Fall der Einzige, der pünktlich am Treffpunkt erschien – klar. Allerdings sollte es schon eine Dreiviertelstunde nach dem vereinbarten Zeitpunkt losgehen. Mit vier Neunern, fast alle vollbesetzt, machten wir uns auf den kurzen Weg nach Bremen. Mit der Zujezogen/FI99 Crew waren wir auch recht schnell in Michendorf, wo ja traditionell die Auswärtsfahrten offiziell eingeläutet werden. Die Fahrt war gleichermaßen entspannt wie kurzweilig. Bis auf den Weihnachts-Bratapfel-Zimt-Brechreiz Likör, welcher mir liebevoll auf einer Raste kurz vor Bremen kaltlächelnd in die Hand gedrückt wurde, lief alles glatt.

Im Bremen angekommen wurde mir unzweifelhaft klar, wir sind im Norden. Es war arschkalt! Die Spielstätte, der legendäre Platz 11, direkt neben dem Weserstadion, zeichnete sich nicht gerade durch Zuschauerfreundlichkeit aus; die Sicht auf Grund flacher Traversen und einer Tartanbahn äußerst eingeschränkt, nicht schön!

Allerdings sehr schön war der gut gefüllte Block und die, nicht zuletzt begünstigt durch eine Junggesellenabschiedsgesellschaft, ausgelassenen Stimmung.

Das Spiel begann, der Regen ließ nach. Unsere Equipe ließ keinen Zweifel aufkommen, sie wollten das Ding gewinnen. Nicht immer schön, aber einsatzfreudig gingen die Roten zu Werke. 03 hatte in den ersten 45 Minuten klar mehr vom Spiel, so war es auch nur folgerichtig, dass Müller die Führung erzielte und Makka mit einem Traumschuss aus 20 Meter auf 2:0 erhöhte.

Die zweiten 45 Minuten waren recht dünn. Der Vollständigkeit halber sollte vielleicht nicht unerwähnt bleiben, dass Bremen noch der Anschlusstreffer gelang.

Die Rückfahrt bot noch einige unerwartete Highlights, Seckbruch und Hodenhagen gehörten definitiv dazu.

Dazu gelernten haben wir zudem auch noch dies: Prelle niemals Sanifair!

Fazit: Drei wichtige Punkte, Einsatz stimmte über weite Strecken des Spiels, gegen Stuttgart muss eine Schippe draufgelegt werden und Finger weg von Weihnachts-Bratapfel-Zimt- Brechreiz Likör!

Irreversibel

Samstag früher Morgen, so gegen 03:00 Uhr, Berlin Alexanderplatz: Ein weiterer dieser Awaydays steht auf dem Programm. Mit dem obligatorischen Fieber im Blut die Bahn geentert und ab zum Treffpunkt. Dort schon Die üblichen Verdächtigen. Freue mich auf Vierzig Wagen westwärts, die die unzähligen Nulldreier_innen gen Heidenheim transportieren. Ist dann aber doch nur ein Bus. Sitzplatz belegt. Für die Bar und mich. Die Abfahrt nahezu pünktlich. Wirt Z. und Der Fuhrmann des Todes melden sich zu Wort: Wir dürfen nicht kotzen, sollen aber wie blöd saufen. Ich bin verwirrt. Ein Mann sucht sich selbst. Dann wird es nett. Schuld daran ist die Schubidu-Bar. Für einige ein Verhängnis. Ansonsten wieder mal ordentliche Musik an Bord. Swing Time, yeah! Der Eissturm bleibt aus. Zwölf Uhr mittags: Ziemlich zeitig am Stadion, Vokü baut sich auf. Zwar Kein Picknick am Valentinstag, aber Das große Fressen kann beginnen. Suppe ist lecker und kalt. Einige besichtigen Das Schloss. Hunger und Durst treibt Die fünf Vogelfreien in ein Sportheim. Schön ist es da, lauter Rasenplätze außenrum. Die Uhr ist abgelaufen und wir müssen los. Das Stadion ist nicht so schön wie die Rasenplätze am Sportheim. Die 39 Stufen hoch in den Block werden rasch bewältigt. Innen sieht der Ground etwas freundlicher aus. Das Spiel des Lebens kann beginnen. Und es beginnt. Ich will nicht darüber schreiben. Erste Halbzeit ging noch so halbwegs, die zweite nur noch Das Grauen. Surma verhält sich Wie ein wilder Stier. Die Abwehr wie Donnie Darko auf Speed. Aber das ganze Team ist von der Rolle. Nix mit Brazil heute, eher wie Botschafter der Angst.  Im Gästeblock Männer und Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs. Es wird spaßig, die Stimmung ist Stranger than Paradise. Das Spiel ist aus. Nur vier Spieler kommen zu den Fans. Der Rest ist Spurlos verschwunden. Nun ja. Auf der Stadiontoilette aufwärmen, dann ab in  den Bus. Mich überkommt Der große Schlaf. Bekomme nur noch vereinzelt mit was los ist. Der König der Löwen ist nun auch mit dabei, interessant. Es wird immer noch getrunken. Dann sind wir da. Wir verlassen die Reisegruppe am Hauptbahnhof Potsdam. Dort rein in die Bahn und bald hat uns Der Himmel über Berlin wieder.