Sächsismus ist kein Fangesang. Ausflug nach Rumänien ins Jahr 1987

Ach man, irgendwie hat man sich da mehr erhofft. Regen, Ok-Stimmung und eine seltsame 2:4 Niederlage gegen Zwigge.

Aber dem Reiher nach:

2 Szenebusse (wollte ich schon immer mal schreiben) machten sich auf ins „schöne“ Zwigge, vorbei an Union – , Dynamo – , Aue – und Zwiggeschmierereien (Punktsieger überraschend Aue-geschlechtskrank) um kurz vor Peng in die Hände unserer Lieblingspolizeieinheit, flankiert unterhalb unserer Lieblingsauswärtstribüne, zu fallen. Erster Blick: Soll ich mal lachen? Es geht um den Aufstieg eines „Trabitionsvereins(hihi)“ und es kommen soviele Zuschauer wie bei unserem am schlechtesten besuchten Spiel? Auch der A-Block, vermuteterweise ausgedünnt aufgrund diverser Razzien und Red Kaos + Anhang, deren Anzahl immer weiter zusammenschrumpft, trugen ihren Teil dazu bei. Drittligatauglich? Äh…nö. Die Mannschaft hingegen, und das muss man zugeben, spielte ein beeindruckendes Pressing und ging, unterstützt durch krasse Fehler, schnell 2:0 in Führung. Nach tollem Tor von Enes keimte kurz Hoffnung auf, doch erneut machten kapitale Fehler anfänglich der 2,. Halbzeit alles zunichte.

Die Stimmung schwankte zwischen toll (Anfangszeit), naja (vor der Pause) und ok (2. Hälfte), mehr war aufgrund der erneuten Niederlage und eventuell des Wetters vor 138 Gästen nicht drin. Die Heimseite war eigentlich nach unseren Spruchbändern am lautesten und ansonsten auch wenig überzeugend.

Ab in den Bus und nach einigem Spaß („ich war nicht auf einer Baumwollschule……äh……Walldorfschule“) war man wieder am Ausgangspunkt.

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