Die Nummer 1 im Kiez sind wir!

Genau so klang es am letzten Sonntag durch das Stadion am Grienbnitzsee. Doch da lag den geneigten 03_erinnen nicht erst das erste Spiel des Wochenendes in den Knochen. Deshalb der Reihe nach….
Freitag, ca. 17 Uhr. Das Konzert vom Donnerstag (Schöne Grüße an Dominik…) war viel zu kurz her und schon ging es mit einem Abstecher zum Altglas-Container in Richtung Fanladen. Ich habe ja nicht mit all zu vielen Menschen vor Ort gerechnet, aber diese Anzahl hat mich dann doch erstaunt. Nagut, könnte am Gegner oder an allgemeiner Lethargie liegen. Trotzdem irgendwie enttäuschend. Im Rund selbst, konnten dann zum Glück doch die gewohnten Gesichter begrüßt werden. Dazu gab es zu diesem Zeitpunkt noch 1 (in Worten: einen) angereisten Sympathisaten des Brauseclubs. OK, später kam noch eine Autobesatzung dazu. Trotzdem…lächerlich.
Genauso lächerlich begann der Support der Kurve, trotz des Einsatzes der Capos. Mitmachquote und Motivation waren leider wirklich schlecht. Aber wer will es den Leuten angesichts eines solchen Kontrahenten verübeln?
Im Spiel selber zeigten sich die Gegner zumindest in der ersten halben Stunde deutlich besser, als es der Tabellenplatz vemuten ließ. Sehr schön zu sehen, dass 03 trotzdem nicht aufsteckte und durch Andis zum Ende dieser Phase an 1:0 markieren konnte. Nach der Halbzeit konnten die Guten deutlich besser aufspielen und die Kurve kam gleichzeitig immer besser in Fahrt. Die Vorentscheidung fiel in der 64. Minute du Matze. Die Überlegenheit hielt auch bis zum Ende, wodurch ein großartiger Start ins Wochenende festgemacht wurde. Zeit zum Feiern in der Kurve blieb mir leider nicht viel, denn es wurde spontan entschlossen nach Berlin zum nächsten Konzi zu tingeln. Sehr lustig mal wieder. Und nach abgestaubtem 45 Grad-Heftchen, „einem“ Absacker-Bierchen in der besten Kiezkneipe zwichen Görli und Kotti, verbunden mit sehr netten Gesprächen, ging es im Morgengrauen zurück Richtung Babelsberg. Während einige Freund_innen den Feund_innen im Hamburg einen Besuch abstatteten, nutzte ich den Tag zum erholen, denn …
… Sonntag war Derbytag! Unsere Frauen mussten „auswärts“ bei den 74erinnen ran. Die Vorfreunde war groß. Immerhin trennt uns nur eine S-Bahn-Station. Trotzdem und glücklicherweise ist es weder ein „Hass-Derby“ noch ein „Dörby of Love“, sondern einfach ein Spiel zwischen benachbarten Vereinen, um die Frage zu klären, wer denn nun die Nummer 1 im Kiez ist. Entsprechend konnten dieses Mal nicht nur die üblichen 10 Hanseln am Treffpunkt begrüßt werden und es ging im netten Möbchen vom Rathaus die gefühlten 2 km in Richtung Osten. Vor Ort gab es nicht nur meinerseits kurz Empörung über die aufgerufenen 4 bzw. 2 Euro Eintritt. Liebe 74er, das ist Landesliga….Immerhin haben die Verpflegungspreise einiges wieder rausgeholt (z.B. die 1,70 Euro für die 0,4er Pilsette). Dennoch wurde von allen die klein Tribüne geentert und die Choreo vorbreitet. Fotos davon sind auf den bekannten Seiten zu bestaunen. Leider lahmte der Support zum zweiten Mal an diesem Wochenende anfangs ein wenig, was aber eher dem Anstoßtermin, denn dem Gegner zuzuschreiben war. Trotzdem konnte auch hier wieder eine deutliche Steigerung im Spielverlauf verzeichnet werden. Das sah auch Hauptsponsor (böse Zungen nahmen gar das Wort mit M. in den Mund) Lutz so, kam kurzerhand in der Halbzeit rüber und schob einen netten Betrag in die Bierkasse. Danke dafür! Geilomat….Bier umsonst!…so der einhellige Kommentar! Also, nich lang schnacken, ab zum Bierstand und mal eben so viel Gerstensaft geordert, dass der Rest der Schlange mal richtig abkotzte. Ach ja…es stand übrigens noch 0:0.
In Halbzeit zwoo waren dann die 03er_innen deutlich mehr am Zug und krönten das durch ein Tor von Lisa M. zur Führung. Kollektives Ausrasten war angesagt. Zu schade, dass die Grün-Weißen nur wenig später ausgleichen konnten. Die Jästekurve nun fast durchgänig am lautstarken Singen, doch es sollte alles nichts mehr helfen. Firebrook und meine Wenigkeit haben versucht zu analysieren und festgestellt, dass bei uns nach vorne zu wenig ging. Anna machte wie immer ordentlich Alarm vorne, doch aus der zweiten Reihe kam zu oft zu wenig. Es fehlten die gezielten Pässe in die Spitze und der ein oder andere Fernschuss jenseits des 16ers hätte auch nicht schaden können. An fehlendem Einsatz unserer Spielerinnen mangelte es sicherlich nicht, das konnte man beim Blick in die Gesichter festellen.
So stand am Ende ein leistungsgerechtes 1:1 gegen die Meisterinnen der letzten Saison und die Mannschaft wurde zu Recht abgefeiert. Und warum sind wir nun die Nummer 1 im Kiez? Wir waren mehr, wir waren lauter, wir waren bunter. Bämm!

Samstag alle ab nach Brieselang im Pokal der 1. Männer!
Sonntag alle ab nach Fredersdorf/Vogelsdorf im Pokal der 1. Frauen!

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