Ich will ja schreiben, ABER …

So oder so ähnlich könnte ich anfangen. Ich könnte von außergewöhnlichen, alles entschuldigenden Ereignissen bereichten. Ich könnte aber auch sagen es ist einfach untergegangen in den letzten 2 Wochen (heut ist der 27.10). Das ändert aber nix daran dass ich schreiben muss und sowieso schon viel zu spät dran bin.

Morgens zur S-Bahn gehetzt nur um dort doch die Bahn später zu nehmen. So lieb ich das. Nach einer schier endlosen Fahrt und ein paar Kontrollettis die überlegten ob sie jetzt wirklich sollten, erreichten wir das andere Ende von Berlin und kurz danach dann auch Zeuthen. Der Angeblich fahrende Bus war schon ne halbe Stunde weg und fuhr im schnellen 2 Stunden Takt (danke doofes #Neuland für die falsch geweckten Hoffnungen), also laufen. Das dafür ohne Begleitung, denn die war den Ultras hinterher gerannt. Was die immer an denen finden?

Der Sportplatz gefiel mir sehr gut. Ein einfaches Rohr als Feldbegrenzung 2 Bierstände und ein schönes Sportlerheim mit echten Toiletten. Dazu BFC-ler die früher mal sportlich unterwegs waren und einige Unioner aus der Nachbarschaft. Ich durfte lernen das es sich beim SC um einen neutralen Ground handelt. Wieder was neues, Mensch lernt ja nie aus. Am Besten gefielen mir jedoch die Sitzplätze. Alte ausrangierte Sitze aus der S-Bahn. Großartig! Das Spiel startete auch so. Nulldrei ging in Führung. Super dann nochmal. Eigentlich alles klar. Und was geschah? Der geneigte Nulldreier denkt sichs – Gegentor. Das Tore – Ping-Pong möchte ich nicht nachstellen. Ich kriegs eh nicht mehr zusammen. Nulldrei schaltete nach jedem 3 Tore Vorsprung einen Gang zurück und der SC versenkte die Kugel. Nulldrei schaltete hoch und stellte den 3 Tore Abstand wieder her. So kam am ende 3 zu 6 für die „Blauen“ raus. Die Abwehr der Guten hatte jedenfalls eine Menge zu tun und schwamm ein ums andere Mal. Aber ne runde weiter.

Der Rückweg in den Kiez dauert gefühlt noch länger als die Hinfahrt. Das kann aber auch an einem Bier-Kauf-Stop in der Kaufhalle und dem Verpassen der S-Bahn geschuldet sein. Da möchte ich mich aber nicht festlegen. Auf jeden Fall wars ne schöne entspannte Reise und der Überschrift Landespokal wurde der Tag voll und ganz gerecht.

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