Hopfen und Malz verloren! Pokalaus in Sachsenhausen.

Und mehr wird über dieses grausame Gekicke auch nicht geschrieben. Das Drumherum konnte auch wenig begeistern: Happige Preise, keine Bouletten (laut Frank Furt die besten der Welt), „Gas geben Sachsenhausen“-Banner auf Heimseite (welches nach Protesten unsererseits von diesen verschüchterten Nappeln abgenommen wurde) und circa 100 Nulldreier im „Gästeblock“.

Lustiger wurde es hernach allerdings bei der gemischten FI-Zujezogen-Autobesatzung. Startend mit dem Kilovergleich („Ich sitze vorne, ich wiege immerhin 103 Kilo!“-„Ha, ich hab`107!“-„Gut, dann sitz ich wohl vorne, ich hab`mehr….“ Und Hansa gibt uns nur 1/10 Randalepunkte-> Pah!) folgte eine Rundfahrt durch die Brandenburger Landen, beziehungsweise eine Ausfahrt ins Örtchen Malz, die Bullerei immer im Schlepptau, welche allerdings doch schmunzeln musste, als sie unseren Trupp im Ortskern auf den Bänken fletzen und auf eben jene warten sah. Weiter ging es  zu einem neu gewonnenen Freund, welcher auf Rückfrage unsererseits („Hallo, hamse noch nen Würstchen aufm Grill für uns übrig“) in sympathischer Weise konterte:“ Ihr könnt gerne übern Zaun kommen, ne`Nummer ziehen und dann kriegt ihr alle nacheinander auf die Fresse!“ Hui, gefährliche Gegend hier. Siehe da, ein Heimspiel von Schlagmichtot Friedensthal, deren Ground 14 Sekunden vor dem Abpfiff von uns geentert wurde. Während alle Spieler gleichgültig den Platz verließen, kämpfte der Torwart seltsamerweise mit seinen Tränen. Er und sein Team wurden jedoch gleich von uns aufgemuntert („Super gekämpft, Jungs!“), bevor wir unsere (Irr)fahrt fortsetzten und nach 1,5 Stunden (und mehreren Sackgassen sowie einsturzgefährdeten Brücken) wieder in Sachsenhausen ankamen. Diesmal ne andere Tanke beehrt, die lokale Tuningszene angefeuert und „schon“ ging es auf die Heimfahrt, ohne jedoch ein Plasteschaf aus dem Kreisverkehr äh….auszuleihen, was unseren norddeutschen Ultrahiphopper doch sehr verärgerte („Digger….was geeeeeeht? Ohne Scheiß, Digger…halt an! Digger!“). „Du trägst keine Liebe in dir“ hallte es auf Berlins Straßen, die Stadtteilkneipe ward erreicht und wir haben definitiv das Beste aus diesem Abend gemacht.

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