Über Köln nach Saarbrücken und zurück

Aus der längsten Auswärtsfahrt mal eben die kürzeste gemacht, dank Kurzurlaub in der Domstadt. Im Trio machten wir uns via PKW auf, Richtung Saarland.

Treffpunkt 10 Uhr, Bahnhof Deutz. Dort packten wir den Exil-Zujezogenen Ferris Jr. ein, welcher mit der Bahn aus irgendeinem Kaff angereist kam. Noch nicht ganz auf der Autobahn angekommen, war das Motto klar: Tödder, du kannst fahren, ich muss trinken“. Aus Ermangelung an Kaltgetränken, zeigte sich auch Ferris Jr. sichtlich erfreut über meine erlesene Bierauswahl, so trank auch er das Kölsch mit HochgenussJ

Mit der passenden musikalischen Untermalung des von mir ausgerufenen Mottos, rasten wir Richtung Südwesten. Kurz vor Saarbrücken dann die Hiobsbotschaft: Der Bus aus Potsdam wird bis zu einer halben Stunden Verspätung haben; großartig!

Vor einem der letzten richtig schönen Stadien der 3.Liga angekommen, zeigten sich uns dann doch ein paar 03er_innen, welche allesamt aus den südlichen Regionen der Republik angereist waren. Noch schnell ein günstiges Bierchen gezischt, an dem sehr sympathischen Imbisswagen vor dem Gäste Block und rin ins charmante Ludwigparkstadion.

Im Block ca. 50 03er_innen und noch keine Spur des Potsdamer Partydampfers. Anpfiff. Der Support zu Anfang schleppend aber in Anbetracht der Umstände mitunter recht akzeptabel. Gegen Mitte der ersten Halbzeit trudelte dann endlich die ersehnte Verstärkung aus Potsdam ein, was dem Support sichtlich gut tat. Schöne Stimmung, viele Fahnen, selbst die Doppelhalter störten mich diesmal nicht. Mittlerweile vielleicht 80-90 Personen im Gästeblock.

Nun wurde es Zeit für Spieler und Fans den Pausentee einzunehmen. Nach den obligatorischen 15 Minuten Pause ging es weiter. Die Stimmung im Block immer noch recht gut, es wurde gesungen und getrunken. Dann war auch recht pünktlich Schluss, Abpfiff.

Warum ich nichts zu dem Spielgeschehen auf dem Platz berichte? Ganz einfach, der Ausflug war viel zu schön, als das dieses Spiel noch lange in Erinnerung bleiben sollte.

Was aber unbedingt in Erinnerung bleiben sollte, sind die vielen Gäste aus Trier+ Umland und natürlich aus Hamburg, welche sich wieder einmal im Gästeblock eingefunden haben. Dank dafür.

Nun ging es für die „Reisegruppe Schäl Sick“ wieder nach Köln. Schön wars, trotz  Fußball…

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