Am Ende müssen immer DIE GUTEN gewinnen. Und das SIND WIR.

Anfang September strahlte die ARD eine fast 30 minütige Reportage über Welcome Untited 03 mit dem Titel „Welcome United – Kein Team wie jedes andere“ aus. Die beste Sendezeit brachte unserem Verein eine Menge Aufmerksamkeit für das Projekt ein und erreichte einen neuen Höhepunkt. Viel entscheidender war jedoch der Inhalt der Reportage und ein Satz aus dem Munde unseres Marketing-Gurus Thoralf.

„Am Ende müssen halt immer die Guten gewinnen. Und das sind wir dann.“

Dieser Satz fasst genau die Bedeutung des Projektes zusammen und bekräftigt noch einmal unmissverständlich, welches Selbstverständnis unser Verein lebt und weiter vorantreibt. Das Ziel ist klar. Am Ende gewinnen die Guten.

Wir haben das Zitat nun aufgegriffen und grafisch auf T-Shirt und verschiedene Stoffbeutel umgesetzt. Zum Spiel gegen den FSV Zwickau am Sonntag, den 01.11.2015 wird der Stuff dann am Stand hinter der Nordkurve erhältlich sein.

Die dunkelblauen Shirts der Marke nakedshirt sind für die Jungs in den Größen S bis XXL und für die Mädels in den Größen S bis L zum Preis von 13 Euro erhältlich. Die meliert-dunkelblauen Beutel von Salvage (aus recycelter Bio-Baumwolle und Plastikflaschen) und die bunte Auswahl an Beuteln von Earth Positive werden für 7 Euro über den Ladentisch gereicht.

Wir danken Thoralf für das Zitat, Nulldrei.FM für die Idee und die Gestaltungsanfrage, @dernowaweser für den regen Meinungsaustausch und der Druckwerkstatt für die Umsetzung der Klamotten.

Wer die Reportage gern noch einmal sehen möchte, hier ist der Link.

 

3 Punkte mit Minimalergebnis

Jo… mal wieder ein Sonntagsspiel, mal wieder Regionalliga Nordost, mal wieder Auerbach. Gegen die war unser Team ja bislang eher weniger bis gar nicht erfolgreich. Das durfte sich gern ändern, denn immerhin war es vor dem Spieltag ein Duell der Tabellennachbarn. Umso gespannter konnte man sein, was unser Team nach dem durchaus guten Ergebnis der Vorwoche beim Tabellenführer Neugersdorf ins heimische Karli und aufs heilige Grün zaubert.

Machen wir es recht kurz: Das Team spielte erneut einen hervorragenden Ball mit viel Druck am Anfang, viel Ballbesitz und einer stabilen Abwehr. Überraschung des Tages war sicher Kevin Otremba, der erstmals von Beginn an ran durfte – machte seine Sache aber, vielleicht auch aus Mangel an gegnerischen Strafraumszenen und Torchancen, ganz gut. Der Druck der Anfangsviertelstunde ließ im Laufe der ersten Hälfte nach, nicht aber der Ballbesitz und die Spielkontrolle. Leider fehlte noch das Tor. Das Bild änderte sich nach dem Pausentee kaum. Nulldrei nun wieder druckvoller und mit klaren, aber wenig ergebniswirksamen Torchancen, Auerbach mit NICHTS im Angebot. Ich bin ja eh der MEinung, dass wir technisch das beste Team der Liga haben. Aber zurück zum Spiel:

„Jut, gehste erstma pinkeln und dir nen neues Pils holen. Das hat ja diese Spielzeit schon manchmal geholfen…“ Gesagt, getan, 1:0 durch Shala. Gut, dass es Nulldrei-TV gibt! Das war es dann eigentlich schon. Schade, dass verpasst wurde, etwas für das Torverhältnis zu tun. Aber schön, dass wir mit 3 Punkten aus dem Spiel gehen.

Die Stimmung drumherum passte irgendwie zum Sonntag. Aber die Nordkurve war trotzdem ganz ok drauf. Auch stimmungsdurchschnitt kann man an solchen Tagen durchaus akzeptieren. Spaßig ist es eh.

Vorm Spiel gab es ja auch noch das Spiel unserer Dritten a.k.a. Welcome United 03 gegen Rehbrücke auf Kunstrasen. Da ich lediglich die zweite Halbzeit sah, kann ich mich nur auf eine recht flotte Partie in eben jener beziehen. Beide Teams waren klar auf Augenhöhe. Der Siebdrucker unseres Vertrauens malte schon wieder düstere Szenen von einem 0:0, was sich dann ergebnisgleich auch aufs nachfolgende Spiel der Ersten beziehen könnte. Denkste! Kurz vor Abpfiff dann das erlösende 1:0 nach Ecke und Kopfball. Insofern hatte er ja eigentlich recht, was den Ergebnistransfer anbelangt.

Apropos Siebdrucker: Seid gespannt aufs kommende Spiel. Wir hauen mal wieder netten Stuff unter die Leute! Was genau, verraten wir euch Ende der Woche.

Bis nächsten Sonntag im Karli gegen die Trabbis aus Zwickau.

Die Nummer 1 im Kiez sind wir!

Genau so klang es am letzten Sonntag durch das Stadion am Grienbnitzsee. Doch da lag den geneigten 03_erinnen nicht erst das erste Spiel des Wochenendes in den Knochen. Deshalb der Reihe nach….
Freitag, ca. 17 Uhr. Das Konzert vom Donnerstag (Schöne Grüße an Dominik…) war viel zu kurz her und schon ging es mit einem Abstecher zum Altglas-Container in Richtung Fanladen. Ich habe ja nicht mit all zu vielen Menschen vor Ort gerechnet, aber diese Anzahl hat mich dann doch erstaunt. Nagut, könnte am Gegner oder an allgemeiner Lethargie liegen. Trotzdem irgendwie enttäuschend. Im Rund selbst, konnten dann zum Glück doch die gewohnten Gesichter begrüßt werden. Dazu gab es zu diesem Zeitpunkt noch 1 (in Worten: einen) angereisten Sympathisaten des Brauseclubs. OK, später kam noch eine Autobesatzung dazu. Trotzdem…lächerlich.
Genauso lächerlich begann der Support der Kurve, trotz des Einsatzes der Capos. Mitmachquote und Motivation waren leider wirklich schlecht. Aber wer will es den Leuten angesichts eines solchen Kontrahenten verübeln?
Im Spiel selber zeigten sich die Gegner zumindest in der ersten halben Stunde deutlich besser, als es der Tabellenplatz vemuten ließ. Sehr schön zu sehen, dass 03 trotzdem nicht aufsteckte und durch Andis zum Ende dieser Phase an 1:0 markieren konnte. Nach der Halbzeit konnten die Guten deutlich besser aufspielen und die Kurve kam gleichzeitig immer besser in Fahrt. Die Vorentscheidung fiel in der 64. Minute du Matze. Die Überlegenheit hielt auch bis zum Ende, wodurch ein großartiger Start ins Wochenende festgemacht wurde. Zeit zum Feiern in der Kurve blieb mir leider nicht viel, denn es wurde spontan entschlossen nach Berlin zum nächsten Konzi zu tingeln. Sehr lustig mal wieder. Und nach abgestaubtem 45 Grad-Heftchen, „einem“ Absacker-Bierchen in der besten Kiezkneipe zwichen Görli und Kotti, verbunden mit sehr netten Gesprächen, ging es im Morgengrauen zurück Richtung Babelsberg. Während einige Freund_innen den Feund_innen im Hamburg einen Besuch abstatteten, nutzte ich den Tag zum erholen, denn …
… Sonntag war Derbytag! Unsere Frauen mussten „auswärts“ bei den 74erinnen ran. Die Vorfreunde war groß. Immerhin trennt uns nur eine S-Bahn-Station. Trotzdem und glücklicherweise ist es weder ein „Hass-Derby“ noch ein „Dörby of Love“, sondern einfach ein Spiel zwischen benachbarten Vereinen, um die Frage zu klären, wer denn nun die Nummer 1 im Kiez ist. Entsprechend konnten dieses Mal nicht nur die üblichen 10 Hanseln am Treffpunkt begrüßt werden und es ging im netten Möbchen vom Rathaus die gefühlten 2 km in Richtung Osten. Vor Ort gab es nicht nur meinerseits kurz Empörung über die aufgerufenen 4 bzw. 2 Euro Eintritt. Liebe 74er, das ist Landesliga….Immerhin haben die Verpflegungspreise einiges wieder rausgeholt (z.B. die 1,70 Euro für die 0,4er Pilsette). Dennoch wurde von allen die klein Tribüne geentert und die Choreo vorbreitet. Fotos davon sind auf den bekannten Seiten zu bestaunen. Leider lahmte der Support zum zweiten Mal an diesem Wochenende anfangs ein wenig, was aber eher dem Anstoßtermin, denn dem Gegner zuzuschreiben war. Trotzdem konnte auch hier wieder eine deutliche Steigerung im Spielverlauf verzeichnet werden. Das sah auch Hauptsponsor (böse Zungen nahmen gar das Wort mit M. in den Mund) Lutz so, kam kurzerhand in der Halbzeit rüber und schob einen netten Betrag in die Bierkasse. Danke dafür! Geilomat….Bier umsonst!…so der einhellige Kommentar! Also, nich lang schnacken, ab zum Bierstand und mal eben so viel Gerstensaft geordert, dass der Rest der Schlange mal richtig abkotzte. Ach ja…es stand übrigens noch 0:0.
In Halbzeit zwoo waren dann die 03er_innen deutlich mehr am Zug und krönten das durch ein Tor von Lisa M. zur Führung. Kollektives Ausrasten war angesagt. Zu schade, dass die Grün-Weißen nur wenig später ausgleichen konnten. Die Jästekurve nun fast durchgänig am lautstarken Singen, doch es sollte alles nichts mehr helfen. Firebrook und meine Wenigkeit haben versucht zu analysieren und festgestellt, dass bei uns nach vorne zu wenig ging. Anna machte wie immer ordentlich Alarm vorne, doch aus der zweiten Reihe kam zu oft zu wenig. Es fehlten die gezielten Pässe in die Spitze und der ein oder andere Fernschuss jenseits des 16ers hätte auch nicht schaden können. An fehlendem Einsatz unserer Spielerinnen mangelte es sicherlich nicht, das konnte man beim Blick in die Gesichter festellen.
So stand am Ende ein leistungsgerechtes 1:1 gegen die Meisterinnen der letzten Saison und die Mannschaft wurde zu Recht abgefeiert. Und warum sind wir nun die Nummer 1 im Kiez? Wir waren mehr, wir waren lauter, wir waren bunter. Bämm!

Samstag alle ab nach Brieselang im Pokal der 1. Männer!
Sonntag alle ab nach Fredersdorf/Vogelsdorf im Pokal der 1. Frauen!