★ 28. Februar 2015 ★ 20 Uhr ★ Spartacus
WER? WIE? WAS? SOLISAUSE

mit Sektempfang, Infos von der Roten Hilfe und der Initiative AKtE zu Schutzmenschen in der Kurve sowie Disko mit DJ Team Ramrod und DJ Slingshot

Die Initiative „Fußballfans beobachten Polizei“ kommt zurück. Eigentlich waren wir nie wirklich weg. Wir waren bei jedem Spiel. Ob auswärts oder zu Hause. Wir waren dabei. Wir hatten uns nur ein wenig versteckt, gehen nun aber wieder an die Öffentlichkeit. Denn neun Jahre nach der Gründung hat sich wenig geändert. Fans werden von einem massiven Aufgebot uniformierter und ziviler Sicherheitsbeamt*innen begleitet und wie in Berlin auch angegriffen. Spiele des SV Babelsberg 03 werden vom Verfassungsschutz beobachtet. Die Situation vor allem bei Auswärtsspielen ist weiterhin angespannt und in einigen Stadien verdammt ungemütlich. Es gibt also immer noch viel zu tun. Nach wie vor heißt es: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Und deshalb sind wir wieder da! Und wir haben viel vor!

Unser erster Coup ist unser Comeback. Seid dabei, wenn wir uns noch bunter, noch größer und noch frecher dem interessierten Publikum vorstellen. Ausdrücklich betonen möchten wir allerdings, dass uniformierte und zivile Polizist*innen sowie ihre bezahlten Berichterstatter*innen auf unserer Feier nicht erwünscht sind und vom Besuch Abstand nehmen sollten. Alle anderen sind herzlich eingeladen, bei der spektakulären Rückkehr der grandiosen Initiative „Fußballfans beobachten Polizei“ dabei zu sein.

Also: Kommt vorbei! Lasst euch von der Roten Hilfe und der Initiative AKtE über „Die Kurve zwischen Freiraum und Repression“ informieren! Und feiert mit uns bis in den Morgengrauen! Allez Nulldrei!

 

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Unnötig

Sicherlich ist obenstehendes Adjektiv das Wort des gestrigen Samstages, denn unnötig war so einiges.

Unnötig Teil 1: Eine Hundertschaft für unsere poplige Fanszene bei solch einem „Risikospiel“.

Unnötig Teil 2: Klatschpappen zur Stimmungsförderung im Heimbereich.

Unnötig Teil 3: Das Spiel wird mit 19 Minuten Verspätung angepfiffen, damit der türkische Konsul auch ja nix verpasst.

Unnötig Teil 4: Wenig Motivation und nur ein paar Höhen bei den circa 400 Gästefans und gefühlte 20*mal „Cottbusser Arschlöcher“!?!?

Unnötig Teil 5: Klar überlegen gestaltetes Spiel, 85 Minuten alles im Griff->0:1.

Unnötig Teil 6: Bekannter Lokist als Ordner.

Unnötig Teil 7: Erneut Rangeleien unseres Teams nach dem Apfiff.

Unnötig Teil 8: Um, siehe Unnötig Teil 1, die Ausgaben zu begründen, völlig sinnfreie Zugriffe auf Jugendliche seitens der Polizei mitsamt hanebüchener Anschuldigungen.

Unnötig Teil 9: Es gibt kein Gratisbier in der DB-Lounge.

Unnötig Teil 10: Nachts im Suff noch schön in Hundescheiße gelatscht….mehr Metapher geht nicht.