3 Tage, 3 Spiele, 0 Punkte

Eins vorweg: Ich hasse Sonntagsspiele! Welche Pappnase hat sich eigentlich überlegt, dass wir seit dem 30.8. kein Ligaspiel mehr an einem Samstag hatten?! Und das wird dieses Jahr auch nicht mehr passieren. Folglich musste dieses Wochenende mit mehr Spielen gestaltet werden.
Los gings am Freitag mit dem Spitzenspiel der Brandenburgliga. Tabellenführer Falkensee-Finkendings gastierte beim zweeten des Klassements Seelow, welcher die Chance hatte, mit einem Sieg die Spitze zu übernehmen. Leider verzögerte sich meine Anreise ein wenig, weshalb ich nur noch die letzten 30 Minuten sehen konnte. Immerhin stand es noch 0:0. Also, schnell noch ne Pilslette geholt und rein ins Vergnügen. Der Vogelverein machte allerdings das 0:1. Dabei blieb es auch, da Seelow danach nicht mehr in der Lage war, gegen die kompakte Gegnerabwehr das richtige Mittel zu finden.
Aber Seelow hatte noch am Samstag ein weiteres heißes Eisen im Feuer: Die Zweete! Die spielt in der ersten Kreisliga Märkisch Oderland und ist zur Zeit gut drauf. Sechs Siege bis zum neunten Spieltag bedeuteten Platz drei in der Tabelle. Mit einem Sieg hätte es noch weiter nach oben gehen können. Und so schlecht standen die Chancen nicht. Immerhin war mit Jahn Bad Freienwalde zwar ein Landesklasse-Absteiger zu Gast, der aber mit mageren vier Punkten die rote Laterne sein Eigen nennen durfte. Irgendwie habe ich dann doch wieder gebummelt und kam leicht zu spät. Da stand es aber schon 2:0 für Seelow. „Schön“, dachte ich mir und stellt mich mit Flüssigschnitzel in die goldene Oktobersonne. Um es kurz zu machen: Seelow hat es irgendwie noch geschafft 3:4 zu verlieren. Immerhin haben auch Diedersdorf, Letschin, Lebus und Lietzen verkackt, womit der dritte Platz weiter gehalten wird.
Es lag nun an Nulldrei das Wochenden (fußballerisch!) zu retten. Dank der Zeitumstellung, begann der Tag früher als sonst und ich konnte noch viel Zeit am Fanladen mit Schnacken und dem ein oder anderen Getränk verbringen. Nachdem das demokratische Recht der Wahl zum Fanbeirat wahrgenommen war, ging es in den Block. Trotz der Vorhersage einer dieser neumodischen „Apps“, schien noch die Sonne und Regen war nicht in Sicht. Dies änderte sich pünktlich zu Spielbeginn und dunkle Wolken zogen auf. Ein böses Omen? Abergläubische Zeitgenossen_innen mögen das so sehen, ich nicht. Im Gegensatz zu den Spielern begann die Kurve ganz annehmbar. Leider flachte der Support später ab und verstummte zum Ende hin fast, was beim bekannten Spielverlauf auch nicht weiter wundert. Mehr braucht dazu nicht gesagt werden.

P.S. Herzlichen Glückwunsch an den (wieder)gewählten Fanbeirat!

P.P.S. Ich hasse Sonntagsspiele!

In Plauen einen bauen….

P einliche Angriffe allenthalben. Was zur Hölle denken sich die Plauener dabei?

L achen, lachen, lachen: „Bild“-„Reporter“ erfahren von angeblichem geplanten Platzsturm der Babelsberger, Polizei läuft auf, wir kringeln uns.

A ch, in Plauen keine Stimmung mehr? Was ist denn da los?

U ffta hätte noch gefehlt, Anglerhüte wirken befremdlich.

E s war stimmungsmässig dennoch in Ordnung.

N ächste Saison bitte mit mehr Niveau und einem Gegner auf den Rängen (und von mir aus auf der Tartanbahn……wobei……neeeeeeeeeeeeee)

SHICE auf die SZENE heute im Karli 23.10.13 um 19.30 Uhr

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NEONAZIS IN DER HIP-HOP-SUBKULTUR

Die Öff­nung der rech­ten Szene für Ein­flüs­se aus frem­den Sub­kul­tu­ren hat zu einer Er­wei­te­rung ihres Be­tä­ti­gungs­fel­des ge­führt.

Neo­na­zis haben er­kannt, dass der An­schluss an Ju­gend­li­che nicht mehr al­lein durch klas­si­schen Rechts­rock und der Aus­sicht

auf po­li­ti­sche Ak­tio­nen funk­tio­nie­ren kann.

Durch den stra­te­gi­schen Zu­griff auf fast alle Spar­ten sub­kul­tu­rel­ler Sze­nen er­hofft man sich einen Zu­ge­winn neuer Sym­pa­thi­san­t_in­nen.

So wie sich im Hard­core der NSHC und im Metal der NSBM eta­blier­te, kommt es nun zu einer ei­ge­nen NS-Hip­Hop-Sze­ne.

Wäh­rend der Ver­an­stal­tung wer­den aus­ge­wähl­te rech­te und neo­na­zis­ti­sche Hip­Hop-Pro­jek­te vor­ge­stellt.

Wei­ter­hin wird der Frage nach­ge­gan­gen, worin die An­knüp­fungs­punk­te für die Neo­na­zis be­ste­hen könn­ten.

23.10.2013 | 19:30 Uhr | Presseraum im Karl-Liebknecht-Stadion des SV Babelsberg 03

Ich will ja schreiben, ABER …

So oder so ähnlich könnte ich anfangen. Ich könnte von außergewöhnlichen, alles entschuldigenden Ereignissen bereichten. Ich könnte aber auch sagen es ist einfach untergegangen in den letzten 2 Wochen (heut ist der 27.10). Das ändert aber nix daran dass ich schreiben muss und sowieso schon viel zu spät dran bin.

Morgens zur S-Bahn gehetzt nur um dort doch die Bahn später zu nehmen. So lieb ich das. Nach einer schier endlosen Fahrt und ein paar Kontrollettis die überlegten ob sie jetzt wirklich sollten, erreichten wir das andere Ende von Berlin und kurz danach dann auch Zeuthen. Der Angeblich fahrende Bus war schon ne halbe Stunde weg und fuhr im schnellen 2 Stunden Takt (danke doofes #Neuland für die falsch geweckten Hoffnungen), also laufen. Das dafür ohne Begleitung, denn die war den Ultras hinterher gerannt. Was die immer an denen finden?

Der Sportplatz gefiel mir sehr gut. Ein einfaches Rohr als Feldbegrenzung 2 Bierstände und ein schönes Sportlerheim mit echten Toiletten. Dazu BFC-ler die früher mal sportlich unterwegs waren und einige Unioner aus der Nachbarschaft. Ich durfte lernen das es sich beim SC um einen neutralen Ground handelt. Wieder was neues, Mensch lernt ja nie aus. Am Besten gefielen mir jedoch die Sitzplätze. Alte ausrangierte Sitze aus der S-Bahn. Großartig! Das Spiel startete auch so. Nulldrei ging in Führung. Super dann nochmal. Eigentlich alles klar. Und was geschah? Der geneigte Nulldreier denkt sichs – Gegentor. Das Tore – Ping-Pong möchte ich nicht nachstellen. Ich kriegs eh nicht mehr zusammen. Nulldrei schaltete nach jedem 3 Tore Vorsprung einen Gang zurück und der SC versenkte die Kugel. Nulldrei schaltete hoch und stellte den 3 Tore Abstand wieder her. So kam am ende 3 zu 6 für die „Blauen“ raus. Die Abwehr der Guten hatte jedenfalls eine Menge zu tun und schwamm ein ums andere Mal. Aber ne runde weiter.

Der Rückweg in den Kiez dauert gefühlt noch länger als die Hinfahrt. Das kann aber auch an einem Bier-Kauf-Stop in der Kaufhalle und dem Verpassen der S-Bahn geschuldet sein. Da möchte ich mich aber nicht festlegen. Auf jeden Fall wars ne schöne entspannte Reise und der Überschrift Landespokal wurde der Tag voll und ganz gerecht.

1 Chance, 1 Tor, 2 Gegentore

Direkt im Anschluss an die 1:2 Niederlage des SV Babelsberg 03 gegen die TSG Neustrelitz begab sich die ra(s)tlose Reporterin in die niedergeschlagene Menge und fragte zufällig ausgewählte Personen nach ihrem aktuellen Befinden und ihrer Meinung zum Spiel.
Hier das für die Nachwelt dokumentierte Stimmungsbild:

„Hmm… Schade…“

„Man muss auch mal verlieren können“

„Spiel nach vorne muss besser werden. Hinten nicht so schnell rausrücken.“

„Scheiße!!!“

„Es ist echt furchtbar, dass man erst Hoffnung hat auf ’nen Sieg und dann unverhofft verliert. Umgekehrt wär schöner.“

„Nordkurve in der 1. Halbzeit total mau, 2. Halbzeit besser.“

„Müdigkeit vor Anpfiff, Müdigkeit in 1. Halbzeit, dann ein Bier, kurzes wach werden während 2. Halbzeit, Müdigkeit nach Abpfiff.“

„Scheiße!!!“

„Ich war heut 16:45 zu Hause und hatte mit Betreten des Stadions mein 5. Bier“ (Anm.d.R.: Zum Interviewzeitpunkt war es dann Bier Nummer 9)

„Ich bin kein Neu-Irgendwas-Fan“

„Bier im Schuh – Wat sachst du dazu?“

„Ich muss mir irgendwie das Trikot von der Nummer 2 von Neustrelitz besorgen.“

„Merde!“

„Wenn man 1:0 Zuhause führt, sollte man die Spielweise einfach mal umstellen, hinten dicht machen, Konter spielen und das Ergebnis halten.“

„Scheiße!!!“

„Ick geh heut noch saufen – Alle in die Datscha.“

„Kein Kommentar.“

„Für mich war’s ein tolles Spiel. Ich hab die Nordkurve von oben gesehen.“

„Dat Spiel hättense nicht verlieren müssen.“

„Scheiße!!!“

„Neustrelitz ist ein unnötiger Verein.“

„Leider verdiente Niederlage, weil kein Zug nach vorne.“

„Warum müssen wir St. Pauli immer alles nachmachen?“

„Scheiße!!!“