Alemannia Aachen – SV Babelsberg 03 1:2 (1:0)

+++ Morgens um 4 verlässt eine illustre Reisegruppe Babelsberg. +++ Lustige Fahrt, gute Musik, einiges an Alkohol, Scrabble mit 13 Buchstaben, Tippspiel +++ 12:15 sehen den neuen Tivoli – von Heimseite aus. +++ Wenige Menschen vor verschlossenen Ticketschaltern. +++ Stadtrundfahrt durch Aachen, Karlsbande gesucht und nicht gefunden. Vielleicht auch an den falschen Stellen gesucht: An Altenheim und Krötenwanderung vorbei nach Soest gebracht. +++ Einsicht: die Busfahrer haben keine Ahnung. +++ Wendemanöver unter kritischer Beobachtung von Plastikhund. +++ Wieder vorbei an Krötenwanderung, Altenheim und nun etwas vollerem Heimeingang. +++ Blau-weiße Fremdenführer geleiten Bus zum Gästeeingang. +++ Diskutieren und Warten im Eingangsbereich. Grund: fehlende Information über Ticketpreise und VVK-Möglichkeit. +++ Karte zum günstigeren VVK-Preis erwerben. +++ Gerangel beim Einlass. Einige Doppelhalter sollen ausgegrenzt werden. Wir grenzen Karl aber nicht aus. +++ Spiel gucken. +++ Trotz Verbot von Spruchbändern: „KBU NAZIBAUERN“ im Gästeblock zu lesen. +++ Leider in dieser Zeit Gegentor kassiert. +++ Spruchband „FI99 hat so viel Interesse an Fußball, wie der DFB an den Fans.“ und Blockfahne von den Nazibauern: „Euer Karl ist unser Liebesknecht“ eine Ultra-Gruppe, die zu ihrer offenkundigen Homosexualität steht – es scheint wohl doch noch nen Funken Hoffnung zu geben 😉 +++ Was für ein Zauber: Tor für Nulldrei zu Beginn von Halbzeit 2. +++ Bangen, Ärgern, Hoffen, Zittern: Abseitstore und andere brenzlige Situationen. +++ Die Erlösung: zum Ende des Spiels: 2. Tor für Nulldrei. +++ AUSRASTEN!!! +++ Rückfahrt beginnt mit VOKÜ, Düren beschmieren und Strafe für gleichzeitiges Parken ohne Parkschein auf 6 Parkplätzen. +++ 18:03 Abfahrt aus Düren. +++ 18:04 Die Vögelchen zwitschern ein „Es ist vorbei, bye bye Brüggemann“ – Nochmaliges Ausrasten +++ Schalke gewinnt Derby. +++ Eierlikör. +++ Treff auf Mannschaft an Raste – singen, freuen feiern. +++ Irgendwann nach 1: Ankunft am heimischen Kreisverkehr. +++ Sektempfang +++

Ein + kann gut und gerne durch Bier ersetzt werden 😉
Nach langer Auswärtsabstinenz war diese Fahrt Balsam für mein Herz.

Danke an alle, die dran beteiligt waren – vor Allem an diejenigen, die deswegen sogar nicht zum Spiel konnten.

Und Klaus? Der is Raus! YES

Hinter Glas

230.gif  noch Fragen? Ich fühl`mich so Klaus………

Als ob es eigentlich nicht schon schlimm genug ist, von Arminia Bielefeld im eigenen Stadion mit ihren unfassbar langweiligen Liedern (aber immerhin laut) in Grund und Boden gesungen zu werden (wenn Protest, dann bitte konsequent, liebe Nordkurve), kotzt das Drumherum einen nur noch an. Krankheitsbedingt verbrachte ich das Gros des Spiels hinter „Glas“ im Presseraum, welches jedoch sogleich eine gelungene Metapher bezüglich meiner Gefühle zu meinem Verein darstellt.

In dieser Saison wurde völlig ohne Not vieles von dem zerstört, was Nulldrei für lange Zeit ausmachte. Falsche Entscheidungen und eine nicht zu leugnende Hybris demontierten Vertrauen und Freundschaften, auch und gerade im so wichtigen ehrenamtlichen Bereich. Pumper-Paule Brüggemann stellt eigentlich nur das Sahnehäubchen dar, noch weniger zu unserem Verein hätte wohl nur Udo Pastörs gepasst. Die Kombination unfähig und größenwahnsinnig sucht wohl ihresgleichen im deutschen Profifußball, in welchem wir nachweislich, außer den kläglichen Resten unseres Rufes, nichts verloren haben. In einer Melange aus Lethargie, Melancholie und bloßer Ablehnung dümpeln wir also vor uns hin, gehen pflichtbewußt zu den permanent frustrierenden Spielen im Karli, erfreuen uns kurz an den Überresten (Merch, Stadionheft und Mukke) besserer Zeiten, lassen uns den Spielball präsentieren und schauen einer hilflosen Mannschaft zu, wie sie von einem noch hilfloseren Trainer an das (inexistente) Spielkonzept erinnert wird. Montags dann der Blick in die Zeitung……..Überraschung: Negative Presse, der Vorstand spricht Superbrüggi das Vertrauen aus und ein Großsponsor befindet sich in Sichtweite, wer hätte das gedacht?

Wann hat diese Farce ein Ende? Wem nützt es, dass natürlich alle „Schwarzseher“ bezüglich des Trainerpostens und der „Verstärkungen“ im Winter Recht behielten? Welche Steigerungsformen erwarten uns noch…waren die Anzeigen das Ende der Fahnenstange? Wer hat eigentlich momentan das Sagen in diesem Verein? Was für eine beschissene Homepage ist das denn bitte? Wo sind die Typen in unserem Kader?………………………

Leckt mich doch alle und gebt uns Nulldrei zurück!

 

Aus die Maus: Klaus muss raus!

In den vergangenen Tagen war unser geliebter SV Babelsberg 03 einmal mehr Spielwiese der Lokalmedien. Gründe gab es derlei viele. Im Fokus stand dabei einmal mehr die Person, die uns schon öfter nicht unbedingt Freude bereitete – der Geschäftsführer. Da wird dieser Typ, welcher bis jetzt nicht gerade durch überzeugende Ergebnisse in seinem Kerngeschäft aufgefallen ist, gerade als Belohnung in den Vorstand berufen und benimmt sich immer noch wie ein Elefant im Porzellanladen.

Es wird einmal mehr kein Fettnäpfchen ausgelassen, die Krönung aller Peinlichkeiten sind die aktuell von ihm als Privatperson ausgesprochenen Anzeigen gegen verdiente Fans und Vereinsmitglieder wegen angeblicher Verleumdung im unabhängigen Fanforum des SV Babelsberg 03. Wo gibt es denn so etwas, dass ein leitender Angestellter eines Vereins, ohne Wissen des Vorstands und des Aufsichtsrates einzelne Mitglieder anzeigt? Ist es gekränkte Eitelkeit oder eventuell doch einfach nur Dummheit?

Eigentlich kann es nur Dummheit sein, mitten im existentiellen Abstiegskampf noch einen weiteren Nebenkriegsschauplatz aufzumachen. Als ob wir nicht genug anderer Probleme haben. Oder dient dieses kopflose Manöver einmal mehr dem Kaschieren der eigenen Unfähigkeit?

Leider ist dies nur die Spitze des Eisbergs an Verfehlungen, wobei eigentlich kann man hier nicht mehr nur von Verfehlungen sprechen, sondern einige Aktionen sind klar vereinsschädigendes Verhalten. Hinzu kommt, dass hier eine weitere Eskalationsstufe im Umgang mit den treuen und leidenschaftlichen Fans dieses Vereins erreicht wurde – und das völlig unnötigerweise!

Wie kein anderer Verein haben wir es in den letzten Monaten geschafft, mehr negative Presse als positive zu produzieren. Öffentliche Streitereien mit Turbine gehören ja fast schon zum Tagesgeschäft. Leider schafft es der Geschäftsführer, obwohl die Sachlage eigentlich klar ist, unseren Verein immer wieder in einem schlechten Licht da stehen zu lassen. Als aktuelle Beispiele seien hier die Abrechnung um die Flutlichtreparatur sowie das Sperren des Platzes letztes Wochenende genannt.

Dazu kommen Äußerungen, welche an einer fachlichen Eignung als Sportvorstand und Geschäftsführer zweifeln lassen, wie z.B. dass er eine Lizenz für die Regionalliga beim Fußballlandesverband Brandenburg beantragen will und die Auflagen dort nicht so hoch sind. Jeder halbwegs Fußballinteressierte weiß, dass nach der letzten Reform keine Lizenz mehr nötig ist, sondern „nur“ noch eine Sicherheitsleistung.

Diese ganzen fachlichen Verfehlungen zeigen allerdings noch nicht einmal das Kernproblem zwischen Herrn Brüggemann und seinem Arbeitsplatz und Umfeld auf. Seine fortwährend großmännische protzige Art passt einfach nicht nach Babelsberg und zu Nulldrei.

Auch ist interessant, dass der Geschäftsführer nächstes Jahr den Spieleretat erhöhen möchte. Mit welchem Geld eigentlich? Oder haben wir es nur noch nicht mitbekommen, dass wir in der laufenden Saison unsern Etat selber decken können?

Auch wird das immer vor wichtigen Ereignissen (Mitgliederversammlung etc.) wiederkehrende Gefasel von einem potentiellen Hauptsponsor langsam unglaubwürdig. Zumal er vor kurzer Zeit noch verkündet hat, keine Wasserstandmeldungen mehr abzugeben.

Aber das passt alles ins Bild, welches Herr Brüggemann bisher in seiner Amtszeit hier abgegeben hat.

Wir haben immer noch keinen Hauptsponsor und hängen am Tropf der DKB, obwohl wir uns einen angeblichen Spitzenmanager und eine (nichtsnutzige) Marketingagentur leisten.

Auch den kompletten sportlichen Umbruch innerhalb der ersten Mannschaft hat er aktiv vorangetrieben. Natürlich kann er nichts dafür, dass unsere Spieler das Tor nicht treffen und sich auf dem Platz undiszipliniert verhalten. Allerdings ist er sowohl an der Auswahl des Trainers, als auch der Spieler beteiligt gewesen. Eine gewisse Mitschuld an der sportlichen Lage ist also nicht von der Hand zu weisen. Zudem hat er sich von selbst vom designierten wirtschaftlich-finanziellen Sanierer und Sponsorensucher zum Sportdirektor unseres Vereins gemausert. Niemand scheint ihn daran zu hindern, dass er sich seine Welt so macht, wie es ihm gefällt.

Dass dieser Umbruch von markigen Sprüchen seinerseits begleitet wurde, versteht sich von selbst. Ohne jetzt alte Kamellen wieder aufzuwärmen, von einer Orientierung Richtung zweiter Liga, einem Klassenerhalt vor April und attraktiven Fußball war die Rede. Auch, dass richtige Kracher verpflichtet werden würden, wurde öfter erwähnt. Alles nur heiße Luft, ohne jetzt aber die einzelnen Qualitäten unserer Spieler abzuwerten. Allerdings hätte sich mancher Fan sicherlich gewünscht, anstatt 3 Perspektivspielern in der Winterpause, einen gestandenen Spieler zu verpflichten.

Ausdrücklich wollen wir unserem Team aber auch noch einmal für den schweren Weg in Richtung Klassenerhalt kräftig die Daumen drücken und sie auf dem Platz lautstark nach vorn peitschen. Die ganzen Auseinandersetzungen, welche sie in der Zeit bei Nulldrei begleiten, sind sicherlich nicht einfach. Unsere Unterstützung sei ihnen deshalb zugesichert.

Dennoch fordern wir Vorstand und Aufsichtsrat auf, nun endlich die Reißleine und somit längst überfällige Konsequenzen zu ziehen. Das Maß ist übervoll! Wir haben keine Lust mehr, Klaus Brüggemann noch länger in diesen, den unseren Verein, ertragen zu müssen!

Wir bitten daher alle Fans darum, aufzustehen, sich gegen diesen Geschäftsführer zu erheben und unsere Forderung nach dessen sofortige Freistellung zu unterstützen – im Stadion, im Netz und vor allem auf der Mitgliederversammlung am 12.03.2013.

Engagierte Fans
Babelsberg, 28.02.2013