Von Nasenflöten und Elfmetern (von hinten nach vorn)

Das letzte Bier schmeckt nicht mehr….ab nach Hause und frühstücken

Nun noch  in einer Kreuzberger Kneipe, die nach einem bayerischen Regierungsbezirk benannt ist (nur das Ober-, Unter-, Mittel- fehlt); Gespräche werden anstrengend, seltsame Menschen am Nachbartisch

Frischluft tut gut, zumindest die fünf Meter bis zur nächsten Lokalität

Wir müssen gehen

Letzte Runde

Vorletzte Runde

Die Begeisterung hält an. Wir stellen uns eine Nordkurve mit 200 Nasenflöten vor.

Wir sind restlos begeistert.

Unerwartetes Live-Vergnügen (link folgt …),

Aufregung in der Gaststätte: ein Verstärker wird durch den Raum getragen

Wir verteidigen unseren Tisch vor einer Gruppe nerviger Studis.

M. sagt irgendwann tschüß. und wir sagen tschüß M.!

Nette Gespräche, viel Getränke.

Lokalwechsel

Noch ein teures Bier.

Vollgefressen begrüßen wir E.

2 x Pizza, einmal Pasta und dazu ein Vorspeisenteller. Bier ist teuer.

Alles voll, wir speisen an der Theke.

Na, dann halt zum Italiener

Wir finden ihn nicht.

Wir suchen nen Mexikaner, der ganz toll sein soll

Alle haben Hunger

Wir treffen M. am Ostkreuz

Geschafft, wir sitzen in der S-Bahn!

Die ersten Cops drehen durch, ein Anruf beim EA wird nötig.

Demo löst sich in Lichtenberg offiziell auf, wir sollen alle in den S-Bahnhof, der aber von den Cops abgeriegelt wird.

Demo gefunden, wir demonstrieren.

Wir suchen die Demo

Treffpunkt am Fanladen um rasch nach Berlin zur Silvio-Meier-Demo zu fahren

Ende, Aus, Over. Mit dem Lieblingsergebnis gewinnen wir die Kiste!

Das Gefühl das hier nix mehr passiert. Dennoch zittern. Eine Kippe nach der anderen.

Löhe hält!

Jetzt bekommt auch Münster nen Elfer.

Halbzeit.

Münster hat ständig den Ball.

Elfmeter für uns. Essig trifft. Jubel.

Koc auf unserer Seite ganz stark.

Münster dominiert die ersten 20 Minuten.

Nach gut 12 Minuten beginnt auch Münster mit dem Support

Spielbeginn

Die übrigen Zujezogenen begrüßt

Ein Bierchen im Stadion, wie immer nette Gespräche mit den Havelpiraten

Das 03nuller_innen Möbchen incl. Skinkind macht sich auf nach BBG

Endlich wieder mal ein Heimspiel

 

So weit ist es gar nicht nach Bayern…

Mein Burghausen-Wochenende startete bereits am Freitag gegen 18 Uhr. Im SO36 stand das alljährliche Siempre Antifascista Festival an. Der Plan sah vor, sich dort schöne Musik anzuhören, dann schnell mit der S-Bahn nach Hause und weiter zum Bus. Immerhin sollte bereits um 3 Uhr in der Nacht Abfahrt sein. Das klappte auch fast. Da sich der Zeitplan im SO36 wenig überraschend verzögerte, konnte ich mir nur 4 Lieder der letzten Band anhören, um dann zur Bahn zu eilen. Immerhin fuhr diese durch, was bei unter 10 Grad Außentemperatur bekanntlich nicht selbstverständlich ist. Somit war ich rechtzeitig am Bus, wo auch schon die ersten anderen Reisewilligen warteten. Da die Faszination einer Burghausen-Reisen offentlichtlich abgenommen hat, reichte diesesmal ein 30er Bus auch. Zugegeben, ich mag die Dinger nicht, sie sind irgendwie zu beengt. Wenn es aber die beste Möglichkeit war, den Tripp zu stemmen, will ich aber nicht meckern. Wie gewohnt verzögerte sich die Abfahrt. Das war für mich persönlich ärgerlich, hätte ich damit doch auch eine Bahn später fahren können. Egal, erstmal wurde versucht, wenigstens noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen.
Als ich die Augen wieder öffnete, waren wir auch schon wieder in Bayern unterwegs und es war absehbar, dass man mehr als pünktlich ankommen würde. Deshalb konnte die restliche Zeit der Anreise entspannt mit Gesprächen, wie immer leckeren Brötchen und der ein oder anderen Hopfen-Brause verbracht werden. Und siehe da, bereits gegen 12 Uhr war das Ziel erreicht. Was nur tun mit der Zeit? Ganz klar: Ab nach Österreich! Nachdem sich auch dort noch einmal gestärkt wurde und einige lernen musste, dass nicht alles, was die Kellnerin ohne zu fragen auf den Tisch stellt, auch kostenfrei ist, ging es zu Fuß zurück zum Stadion. Irgendwie hatten wir aber leicht die Entfernung unterschätzt und kamen promt ein paar Minuten zu spät.
Kann passieren, jetzt aber schnell rein. Dachte ich mir zumindest, hatte die Rechnung aber ohne die kleinlichen Einlasskontrollen gemacht. Beispiel gefällig? Ich musste mein Feuerzeug abgeben, weil es ein potentiell tödliches Wurfgeschoss ist und ich Nicht-Raucher bin. Als Raucher hätte ich es mitnehmen können. Logo! Noch immer am Einlass, fiel auch gleich das erste Tor für die Wackeren. Reichlich angenervt wurde daraufhin der Vesorungsstand angesteuert, um Hunger und Durst, verursacht durch den langen Fußweg, zu bekämpfen. Und dann gab es Leicht-Bier…wie wohl immer Gästeblock. Schönen Dank auch, die Kohle für Essen und Trinken konnte an dieser Stelle gespart werden. Rein in den Block und gerade so noch pünktlich zum 0:2 mit kurz darauf folgendem 0:3 gekommen. Dank der argwöhnischen Ordner, die uns da ganze Spiel noch umstellen sollten, war meine Stimmung endgültig auf dem Tiefpunkt angekommen. Nulldrei tat auch leider nicht viel dafür, für bessere Laune zu sorgen. Speziell in der ersten Halbzeit lief gar nix zusammen und auch die zweite lahmte. Das Tor von Groß kam leider zu spät und war nicht mehr als Ergebniskorrektur. Vielleicht lag es an der bayerisch-thüringenschen Woche. Ich weiß es nicht. Ach ja, der Schieri war in einigen Situationen auch ne ganz schöne Pfeife. Aber das nur am Rand.
Nach Abpfiff ging es für alle recht schnell zum Bus und ich nahm meinen Platz mit der Gewissheit ein, dass das fürs erste meine letzte Burghausen-Fahrt ist. Trotzdem entwickelte sich eine beschwingte Rückfahrt mit Gesang, Unterhaltungen, großartig schlechter Musik, Brötchen, lecker Vokü, ein paar Bier und bereits um 1 Uhr wurde Babelsberg wieder mit guter Laune erreicht.
Gruß und Dank an die Gäste im Bus und im Block.

„Der schnellste Weg ist der Schnellste“-> Kurzhopping in Polen und Tschechien

Ultradeutschland ist geschockt: 4 Szenen in einem Auto und keine gegenseitigen Übergriffe->Skandal!

Das erste Spiel lautete Gornik Walbrzych versus Chrobry Glogow, auf beiden Seiten 200 Kibice.

Oje Hansa, bei dem „Aauu“ der Gäste könnt ihr einpacken. Unfassbare Lautstärke.

Böller wurden seitens der Gäste permanent geworfen, Pyro gab es auch. Passte!

Internationale Presseausweise helfen bei schwerbewaffneten Spezialeinheiten auch net weiter…..

Stock und Stein wurden überquert, ab nach Liberec.

Cofola….ne, wird mit „K“ geschrieben. Bin wohl der einzige Nichttschechenkonsument.

Holla, das Stadion ist, trotz Neubau, richtig geil. Nah dran, stimmungsfördernd, cool.

 

Langweilig war es auch nie, beide Seiten mit guter Lautstärke, Spielniveau passte auch!

Unerwartet insbesondere das Geschehen im Gästeblock.

Sparta und Slavia können einpacken…das war, neben Banik, das Beste, was Tschechien zu bieten hat.

Tse, jetzt hab`ich noch gar nicht erwähnt, dass Pilzen zu Gast war.

In Zittau noch ne mehr oder minder Slapstick-Polizei-Überprüfung.

Gruß an meine Mitstreiter, udobisch lustig.

http://www.youtube.com/watch?v=D6Fku_CywWo

 

 

Nachspielzeit

 

Die Hinfahrt:  Gemütlich bis entspannt, teilweise herrlich unaufgeregt.

Das Stadion:   Hier scheiden sich die Geister, mir gefällt es. Eintrittspreise allerdings happig.

Nett die Kurvenzeitung der Erfurter Ultras.

Das Spiel:  Engagiert. Gekämpft wurde ordentlich, spielerisch manchmal etwas limitiert,

Löhe großartig!

Die Stimmung:  Einer der besseren Auswärtsauftritte, der Spielverlauf kam uns entgegen.

Nach dem Spiel. Enttäuschung und Frust

Die Unparteiischen:  Doof (sahen wohl auch die RWE-Fans so)

Die Rückfahrt:  Siehe Hinfahrt

Nu och mobil

Vielleicht hats der eine oder die andere schon bemerkt, unsere Seite gibts seit heute auch als mobile Version. Wenn ihr als eure Handys, Tablet und was nicht noch alles benutzt um unsere Berichte zu lesen, bekommt ihr eine schlanke von Ballast befreite und für kleine Displays desingte Seite zu sehen. Die Seite erkennt anhand der Browser die ihr nutzt ob ihr von einem mobilen Gerät kommt. Also nicht wundern. Wenn ich dazu komme bau ich über die Winterpause vlt noch ein schöneres Design.

Rückkehr ins schönste Stadion dieser Welt

Der erste Samstag seit zwei Monaten sollte endlich wieder dem schönsten Sportverein der Welt gehören. Aber aufgrund eines übereifrigen Chirurgen verbrachte ich meine Rückkehr ins Stadion auf der Tribüne und war schon mächtig gespannt wie die Nordkurve aus diesem Blickwinkel wirken würde. Aber bevor ich mir darüber eine Meinung bilden konnte, wurden erstmal die netten Besucher_innen aus Köln eingepackt und mit dem Bus zum Stadion kutschiert. Dies war diesmal sogar von meinem Angetrauten gern gesehen, da ich ja nicht so gut zu Fuss war. Am Karli wurden dann schnell Tickets für die Tribüne abgeholt, der Besucher in der Nordkurve abgeliefert und mit unserer Besucherin zur Tribüne gehumpelt.

Und welch ein Anblick bot sich hier mir. Alles ganz anders als aus unserer schönen Nordkurve aus. Diese füllte sich allerdings stetig und ganz leise sang ich als Einzige in meiner Umgebung „Babelsberch 14482“ mit. Etwas unerwartet für mich kam jedoch, dass ich keinen Gesang aus der Nordkurve vernehmen konnte, dabei erweckt es sonst den Eindruck als würde doch immer so laut wie möglich mitgegröllt, wenn „unser“ Lied erklingt. Dies sollte jedoch nicht die letzte Überraschung an diesem Nachmittag bleiben.

Nach dem Einlauf der Equipe folgte ein schönes Doppelhalter-Intro und schon begann das Spiel. Schnell kam die nächste Überraschung, denn schon nach 10 Minuten schoß unsere Equipe ein Tor. Sogar auf der Tribüne freuten sich die Menschen und es wurde sich von den Sitzplätzen erhoben.  Kurz vor Ende der Halbzeit gab es ein großes Knäuel von Spielern und von meinem Sitzplatz aus war es mir nicht möglich alles richtig zu überblicken. Allerdings ging unser Torschütze mit einer roten Karte vom Platz. Und dann war erstmal Pause. Schnell nen Glühwein geholt, denn auf so einem Sitzplatz ist es doch nicht so kuschelig warm wie in meinem bevorzugten Stehplatz und dann gings mit Nieselregen weiter. Von dem bekamen wir aber nicht viel ab, denn dies war wohl das Einzigste, was mir an der Tribüne gefallen hat in diesem Moment – sie war überdacht. Die zweite Halbzeit bot noch viele kleine Herzinfarkte da die Stuttgarter_innen sich tatsächlich erdreisteten auf den Ausgleich zu drängen und das Spiel einfach nicht enden wollte. Nach einer ewiglangen Nachspielzeit war es aber doch endlich überstanden und ich war froh bei einem Sieg wieder ins Karli zurückgekehrt zu sein. Auch dies erwies sich als große Überraschung, da laut Zutragungen wohl alles andere als toller Fußball in meiner Abwesenheit gespielt wurde und sich dieses, wie so vieles mehr, auch auf die Unterstützung durch die Nordkurve auswirkt hat. Aber auch beim Support gab es nichts zu meckern und ich war froh, dass hier nur wenige kurze Pausen entstanden, in dem ich meine Freunde nicht singen hörte.

Alles in allem freue ich mich endlich wieder zurück im schönsten Stadion der Welt zu sein und wieder zu wissen was ich mit meinen Samstagen anfangen soll;). Bald hoffentlich auch wieder in der Nordkurve!