Alles Banane->Boykott des Auswärtsspiels in Unterhaching!

Polizeigewalt, überhöhte Eintrittspreise, CSU…..dies alles könnte man bei einem Auswärtsspiel in Unterhaching in Kauf nehmen, aber der Verzicht auf ungeschnittenes Obst ist für uns nicht hinnehmbar. Da sitzen wir 7 Stunden in einem 9-er, vollgestopft mit erlesenen Südfrüchten, um diese dann vor den Stadiontoren auf grausamste Weise mit einem Messer zu zerlegen? In welchem Land leben wir denn? Wir bitten um Verständnis, dass demzufolge kein Bericht über das Auswärtsspiel in Unterhaching (den 2:1-Sieg verfolgten wir auf der geschlossen angetretenen Rückfahrt) verfasst werden kann.

Solidarität!

Berlin braucht Schokoladen!

Das Bündnis Schokoladen Verteidigen bittet um Unterstützung. Hier der Aufruf von http://schokoladenverteidigen.blogsport.eu

18.02. 2012: Demo zum Haus des Schokoladen-”Besitzers”
15.30 Uhr, S-Bhf. Potsdam-Babelsberg

Mit der Unterstützung unserer Freund*innen und Genoss*innen, den Fans des Potsdamer Fußballvereins SV Babelsberg 03 wollen wir am 18. Februar zum Haus des “Besitzers” der Ackerstraße 169/170 in Berlin ziehen. Markus Friedrich, der am 22. Februar den Schokoladen, eines der ältesten alternativen Kultur-Projekte in Berlin-Mitte räumen lassen will, hat sein Anwesen in unmittelbarer Nähe zum Karl-Liebknecht-Stadion. Wir möchten das Heimspiel des SV Babelsberg 03 zum Anlass nehmen um mit den Fans des SV, den Freiraum-Aktiven aus Potsdam und den Freund*innen des Schokoladens vor Friedrichs Haus in der Spitzweggasse 5 zu ziehen. Unterstützt werden wir dabei durch die Fans von Tennis Borussia Berlin.Die Familie Friedrich ist de facto ein gewinnorientiertes bundesweites Unternehmen, das eine Vielzahl Hotels, Villen und eine Fliesenmarkt-Kette ihr Eigen nennt. Angebote der Schokoladen-Bewohner*innen, das Haus über eine Stiftung zu kaufen, lehnte Friedrich immer wieder ab. Die gebotene Million Euro genügte ihm nicht. Stattdessen verlangt er 1,8 Millionen, andernfalls lässt er das Haus räumen.

Unüberhörbar, widerspenstig und kreativ werden wir unseren Protest gegen die, trotz schwebendem Verfahren, angekündigte Räumung des Schokoladens in Babelsberg auf die Straße tragen. Außerdem wollen wir ihm nahelegen eins der etwa 60 angebotenen und von ihm allesamt abgelehnten Ersatzgrundstücke anzunehmen (1).

Die Demo startet 15.30 Uhr am S-BHF Babelsberg

 

Bündnis “Schokoladen verteidigen!”

Verweise:
(1) o9.02.2012, taz – online, „Politik auf der Schokoladen- Seite“

 

Macht mit bei der Aktionswoche zur Rettung des Schokoladen. Weiteres zur Aktionswoche findet ihr beim Bündnis „Schokoladen verteidigen“
Zujezogen 03 unterstützt den Aufruf zur Aktionswoche und zur Demo.

Irreversibel

Samstag früher Morgen, so gegen 03:00 Uhr, Berlin Alexanderplatz: Ein weiterer dieser Awaydays steht auf dem Programm. Mit dem obligatorischen Fieber im Blut die Bahn geentert und ab zum Treffpunkt. Dort schon Die üblichen Verdächtigen. Freue mich auf Vierzig Wagen westwärts, die die unzähligen Nulldreier_innen gen Heidenheim transportieren. Ist dann aber doch nur ein Bus. Sitzplatz belegt. Für die Bar und mich. Die Abfahrt nahezu pünktlich. Wirt Z. und Der Fuhrmann des Todes melden sich zu Wort: Wir dürfen nicht kotzen, sollen aber wie blöd saufen. Ich bin verwirrt. Ein Mann sucht sich selbst. Dann wird es nett. Schuld daran ist die Schubidu-Bar. Für einige ein Verhängnis. Ansonsten wieder mal ordentliche Musik an Bord. Swing Time, yeah! Der Eissturm bleibt aus. Zwölf Uhr mittags: Ziemlich zeitig am Stadion, Vokü baut sich auf. Zwar Kein Picknick am Valentinstag, aber Das große Fressen kann beginnen. Suppe ist lecker und kalt. Einige besichtigen Das Schloss. Hunger und Durst treibt Die fünf Vogelfreien in ein Sportheim. Schön ist es da, lauter Rasenplätze außenrum. Die Uhr ist abgelaufen und wir müssen los. Das Stadion ist nicht so schön wie die Rasenplätze am Sportheim. Die 39 Stufen hoch in den Block werden rasch bewältigt. Innen sieht der Ground etwas freundlicher aus. Das Spiel des Lebens kann beginnen. Und es beginnt. Ich will nicht darüber schreiben. Erste Halbzeit ging noch so halbwegs, die zweite nur noch Das Grauen. Surma verhält sich Wie ein wilder Stier. Die Abwehr wie Donnie Darko auf Speed. Aber das ganze Team ist von der Rolle. Nix mit Brazil heute, eher wie Botschafter der Angst.  Im Gästeblock Männer und Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs. Es wird spaßig, die Stimmung ist Stranger than Paradise. Das Spiel ist aus. Nur vier Spieler kommen zu den Fans. Der Rest ist Spurlos verschwunden. Nun ja. Auf der Stadiontoilette aufwärmen, dann ab in  den Bus. Mich überkommt Der große Schlaf. Bekomme nur noch vereinzelt mit was los ist. Der König der Löwen ist nun auch mit dabei, interessant. Es wird immer noch getrunken. Dann sind wir da. Wir verlassen die Reisegruppe am Hauptbahnhof Potsdam. Dort rein in die Bahn und bald hat uns Der Himmel über Berlin wieder.

bitterkalt

++ 500km anreise zum heimspiel – landung in michendorf – etappenziel: gepäckaufbewahrungs-

stelle nowawes und es gleich als umkleidekabine nützen – endgültiges ziel : karli ++

++ weiße wiese und oranges spielgerät werden durch unsere leuchtenden knickmasten

optimal ins bild gesetzt ++

++ erfreuliche 30 03-liebhaber am berliner treffpunkt – wir werden immer mehr ++

++ fachgespräche über passende winterunterbekleidung … auch wenn sie nicht getragen wurde ++

++ eigenartiges phänomen – firebrooks mütze schwitzt++

++ zack unrasiert und kickt am tisch….in der wärme ++

++ banner hängt dieses mal halt einfach erst zur 2.halbzeit – denn bier war wichtiger ++

++ viel text in der kurve ++

++ mehr ultras als kinder im kindercontainer  ++

++ ostblockbanner steht kopf und wunderkerzen funkeln ++

++ hat da ein spiel statt gefunden ? – irgendwas peinliches hat sich im flutlicht abgespielt  ++

++ gesangliche meisterleistung: die kurve singt 7 lieder gleichzeitig – capo entsetzt ++

++ die anzeigentafel kann doch zweistellig  anzeigen z.b. 10: 0 für 03 😉 ++

++ die brennende rauhfasertapete spendet wärme und wird dann einfach links liegen

gelassen, die arme ++

++ die lettern schweben nun verborgen in einer rauchwolke übers karli ++

++ mannschaftsleistung mangelhaft – schiedsrichterleistung ebenso – bitterer als bitterkalt ++

++ münster hat verdient gewonnen ++

++ danke liebes merch für die samba-betreuung ++

++ leonie ist zum 1. mal am  fanladen und  lernt uns kennen ++

++ ferris bleibt da :-) juhuuu ++

++ leckerer glühwein im fanladen für die fanfondkasse ++

++ kein platz für uns im plan b – plan c : kaisers und thunfischtod ++

++ wir sehen uns alle am lutherplatz um nach heidenheim zu düsen ++

#StopACTA Aktionstag 11. Februar 2012 – aber warum?

Am 11.02.2012 findet der Weltweite Aktionstag zur Verhinderung des Anti Counterfeiting Trade Agreement oder auch ACTA statt. Warum betrifft mich das jetzt werdet ihr euch fragen. Was ist dieses ACTA eigentlich genau. Warum protestieren Abgeordnete im polnischen Parlament dagegen (Link)?

Ich habe mal ein wenig im Netz gesucht und eine treffende Erklärung gefunden, die ihr HIER im Zitat lesen könnt. Sie beschreibt sehr gut was es mit ACTA auf sich hat und wie das ganze zustande kommt und warum es jeden betrifft, obwohl es ein Handelsabkommen sein soll. Eine gute Erklärung liefert auch das Video am Ende des Artikels.

Also Informiert euch, es geht um eure Rechte. Protestiert und engagiert euch gegen ACTA. Egal ob auf einer der vielen Demos (Übersichtskarte auf Google Maps), in eurer Kurve, im Beruf, der Schule oder direkt bei eurem Abgeordneten. Zeigt, dass ihr euch eure Bürgerrechte nicht einfach nehmen last.

#StopACTA !

Die Demo in Berlin (leider über FB organisiert) findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/338799346153966/
Die Demo in Potsdam (auch leider über FB organisiert) findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/350079258349898/