Weihnachtsgruß

Wir wünschen all unseren Leserinnen und Lesern ein fröhliches und entspanntes Weihnachtfest, ein paar nette freie Tage und einen guten Start ins Jahr 2012.

Wir sehen uns am 21.01.2012 um 14 Uhr im KarLi gegen Burghausen! Alles les bleus!

Scheiß Babelsberger Wetter.0:0 gegen „Regen“sburg

Kann diesen Quatsch über dem Mythos „Babelsberger Wetter“ nicht mehr hören. Dieses sorgt nämlich dafür, dass sich erneut unter 2.000 Zuseher im Karli einfanden, obwohl eine nicht näher genannte Honorarkraft der Pressestelle nackt über den Platz rennen wollte, um sich wieder mit ihrem Vater zu versöhnen. Ja…….wie kriege ich jetzt den Bogen zur anfänglichen Pyro. Gar nicht, also erwähne ich es einfach so: Wunderschöne Einlage zum Einlaufen in der Nordkurve, ebenso schön anzuschauen die Pyro im Gästeblock. Respekt Jungs und Mädels von UR, auch wenn es meines Wissens nach leider 1 Personalienfeststellung nach sich zog. Aber so soll es sein: Stimmungsfördernd, kontrolliert und ohne Böller.

Schlechtes Wetter, schlechter Platz, Flutlicht, Pyro, 1600 Zuschauer….hätten die Gäste nicht in den folgenden 90 Minuten das absolute typisch deutsche Ultrarepertoire (spielunabhängig, Rückwärtshüpfen, Wedeln wie bescheuert…) abgespult, man hätte von polnischer 2. Liga träumen können. Stimmung auf beiden Seiten  durchweg gut, aber auch das Spiel wusste zu gefallen.

Beide Teams mit hohem Einsatz und ab und an sah man die Stärke des Tabellenführers aufblitzen; hinten relativ kompakt und schnelles Umschalten bei eigenem Angriff. Insbesondere die Widrigkeiten des Rasens sorgten hüben wie drüben für einige Schreckmomente, die größte Chance in Hälfte 1 wurde von Zacher bravorös an die Querlatte gelenkt und schon ging es ab zum Pausenglühwein.

Angetrieben von einem omnipräsenten und bärenstarken Evljuskin wurde Nulldrei nach dem Wechsel überlegener, ohne dass eine Fülle von Torchancen dabei heraussprangen. Die größte vergab Müller nach etwa einer Stunde, aber danach blieb das Geschehen stets spannend. Beide Mannschaften schenkten sich nix und auch die Gäste blieben mit ihren schnellen Kontern (über das, mit Verlaub, Schauspielerarschloch Schweinsteiger) gefährlich. Schlußendlich ein verdientes Unentschieden, dank der ausbleibenden Siegprämien (Punktprämien sind ja weitaus billiger) sind die „Pyrostrafen“ (dummes Wort) ja locker zu bezahlen.:-)

Nach dem Abpfiff des guten Schieris wurde natürlich noch unser Alme für sein 250. Spiel für Nulldrei gefeiert. Alme Civa-> Teenieschwarm!!!! Ernstlich jemand, der 100-prozentige Identifikation vorlebt. Hvala puno!

Keinen Bock …

… auf eine Auswärtsfahrt hatte rantanplan noch kurz nach dem Aufstehen (Aus sicherer Quelle ist
aber bekannt, dass sich das noch im Laufe des Vormittags ändern sollte).

… auf ein verpasstes Auswärtsspiel – dachten sich etwa zwei Busladungen 03er, einige Personenkraftwagenbesatzungen und etliche zugfahrende Babelsberg-Fans und machten sich auf in Richtung des Geburtslandes des  Thüringer Würstchens.

… darauf, den Baltika-Kasten allein auszutrinken – hatte zack. Der teilte ganz brüderlich mit den Zujezogenen.

… hatte der Schiedsrichter ganz offensichtlich auf dieses Spiel. Anders lassen sich drei gelbe Karten innerhalb der ersten acht Spielminuten, sowie eine eindeutige, jedoch nicht gegebene, rote Karte und auch so einige andere seiner Entscheidungen nicht erklären.

… auf „stolz(e) & treu(e)“ Erfurt-Fans.

… auf „Rummel-Arena“ (= Steigerwaldstadion) – dachte ich nach dem dritten „Dieses Irgendwas wurde präsentiert von Irgendwem!“ und weiteren drei  hintereinander gerufenen „Rot-Weiß Erfurt“-Ansagen. (Wie kann man sowas eigentlich gut finden?)

… auf ein verpasstest Babelsberg-Spiel – dachte sich zumindest die Sonne und schien uns ordentlich ins Gesicht.

… auf Support – dachte sich der eine oder andere mitgereiste 03er.

… auf blau-weiße Ecken – hatte zumindest das Schiedsrichtergespann.

… hatte ich mittlerweile auf den Schiedsrichter.

… auf ein versprochenes „werbefreies“ Spiel, welches kein bisschen werbefrei ist. Immerhin lief in einer Tour die Werbetafel und nach jedem Erfurter Tor (von denen es leider zwei gab) ertönte fürchterliche Werbemusik – pfui!

… auf Zujezogen – hatte zumindest firebrook. Der stand lieber bei den Ultras.

… auf herumfliegende Trommelteile und Bierduschen – dachte Jolly Jumper und machte kurzerhand noch kürzeren Prozess: R.I.P. in the Mülltonne!

… auf hans_m.s Bier hatte ein anderer 03er und schlug ihm seins aus der Hand. Dafür gabs einen Entschuldigungs-Schluck.

… auf schönen Fußball – dachten sich die Rot-Weißen und legten sich während der 90 Minuten Spielzeit öfter mal auf dem Rasen zur Ruhe.

… auf verlieren – dachten sich Makarenko (34.) und Stroh-Engel (54. n. FE und 74. n. FE). DANKE!

… auf alleine feiern – dachte sich die Mannschaft und beglückte die mitgereisten Fans mit einer kleinen Einlage, bei der sich die Mannschaft auf dem Capo-Podest drängelte.

… auf Stress im Bus auf der Heimreise.

ABER:
Lust hatten alle auf den Sieg (2:3), eine lustige Auswärtsfahrt inklusive „Schubi-Du-Bar“, nach der vielen Werbung sicherlich auch auf einen Yoga-Kurs in Erfurt und guten Fußball bei Flutlicht-Atmosphäre: Nulldrei am Freitag, 16.12.2011 um 19 Uhr gegen Jahn Regensburg im geliebten KarLi.

 

Was bleibt sonst noch von diesem Wochenende?
1. Victoria Seelow gewinnt am Freitag gegen Patrick Moritz … äähhh … den RSV Waltersdorf 09
mit 3:1. (Gut so, hans_m.?!)

2. Eierlikör wird tatsächlich aus Eiern hergestellt! (Diese Erkenntnis verdanken wir firebrook.
Danke dafür!)

3. Es gibt noch viel zu besprechen!

Spät

der Spielbericht auf dieser Seite.  Darüber hinaus aufgebaut wie eine Unterrichtsplanung.

 

Einstieg:

Eine leere Kurve, stärker werdender Regen, 14 Gästefans….der Einstieg schien missglückt. Aber die Spieler legten nen flottes Spiel aufs Parkett, garniert mit 3 tollen und 1 lustigen Tor. Auch die Nordkurve wusste trotz (oder wegen…ach….*träum*…Oberliga) der geringen Auslastung zu überzeugen.

 

Erarbeitungsphase:

Ab der 2. Hälfte wurde unsere Mannschaft immer stärker und die eigentlichen Zweitligakicker aus Wiesbaden immer verängstigter. Die Nordkurve konnte mit einigen sehr lauten Chants überraschen. Letzteres tat wohl auch Müller, der den Freist0ß unter die Mauer hindurch im Netz versenkte. Jubel, Trubel, Heiserkeit und schon brach die

 

Ergebnissicherung

an. Die gelang, da sich unsere Abwehr stabiler als zuletzt präsentierte und Wiesbaden nun wirklich gar nix einfiel.

Möglichkeiten zur Weiterarbeit:

Weitere Verbesserung der Defensive, Aufstockung der Zuschauerzahlen, größere Auslastung der Nordkurve bei gleichsam ansteigender Lautstärke.