„DFB sagt: Ossi darf nicht in Stadion!“

Nachfolgend eine Maßnahme zur Förderung des Zusammenhalts der Gruppe. 😉

blackarzt:
Endlich ist sie wieder vorbei. Anderthalb Monate Winterpause scheinen erstmal nicht arg lang zu sein, ich aber erwartete das erste Spiel in 2011 in voller Sehnsucht und hatte schon Entzugserscheinungen. Scheinbar ging es einigen von den 1839 Zusehenden ähnlich. Wir standen in der Nordkurve dichter, als bei so einigen anderen Spielen und streckenweise kam ein schöner Support zustande. Nur irgendwie werden dann gern mal Stimmungstöterlieder angestimmt – vielleicht ja auch nur, um Stimmbänder zu schonen 😉
Mir hats Spaß gemacht. Trotz Arschkälte und tierischen Kopfschmerzen. Meine Stimme hat wieder ordentlich gelitten und muss nun wieder ein zwei Tage geschont werden. Schade, dass es beim 0:0 blieb – ein Sieg wäre durchaus drin gewesen. Näheres zum Spiel erfahrt ihr von Autoren wie zack oder firebrook.

zack:
Frechheit sondersgleichen der Kicker-Online-Spielbericht, welcher eine bessere Wiesbadner Mannschaft sah. Das Gegenteil war der Fall: Erste Hälfte Nulldrei klar besser, zweite Hälfte ausgeglichen. Bärenstark Hoffmann und Oumari in der Innenverteidigung. Weniger stark die 9 Leute im Gästeblock (2 davon aus Potsdam); sympathisch hernach am Fanladen waren sie allemal. Zu guter letzt noch Änderungsvorschläge für die „Protest-Pappe“ der Gäste, dessen Inhalt diesem Arikel hier übersteht: „DFB sagt: Ossis dürfen nicht ins Stadion“! (fände ich ganz gut), noch besser: „Ossis sagen: DFB darf nicht ins Stadion!“

kueken:
Neues Jahr hieß bis gestern: viele Wochenenden, die man im Warmen verbringen konnte. Doch neues Jahr heißt auch: die Rückrunde beginnt. Toll: Sonne, Sonne, Sonne. Weniger toll: eisige Temperaturen, die beinahe zum Absterben einiger Extremitäten geführt hat. Die Stimmung im Stadion (unsere neue Tribüne sieht auch schon fast wie eine richtige aus) war gut, die Umsetzung einiger Gesänge auch gut als Wiegenlieder geeignet, die Currywurst ohne Besteck und das Geschehen auf dem Spielfeld spannend, aber leider ohne eindeutigen Ausgang.
Was bleibt!? Lust auf mehr: mehr Spiele, mehr Siege, mehr Party UND mehr Temperatur.
Los gehts!

firebrook:
Den Anpfiff hörte ich noch aus dem Auto. Schnell abgeparkt, Bier geschnappt und ab in die Kurve. Endlich wieder Fußball, endlich wieder Nordkurve, endlich wieder Frischlufterlebnis. Die Kurve, als auch die Protagonisten auf dem Rasen waren überraschenderweise ziemlich gut drauf. Schade, dass leider niemand einnetzen wollte. Das Unentschieden war nach Tabellensituation durchaus zufrieden stellend, hatte aber aufgrund der vielen guten Chancen am Ende doch irgendwie Geschmäckle.
Enttäuschend auch, was der Gästeblock für einen Anblick bot. Die Anzahl an Wehener Ultras/ Supporter tendierte gegen NULL. Was ist denn da los? Ich würde sagen, dass wir damit den Top-Nominierten für „Deutschland sucht die Super-Ultras 2011“ in der Kategorie „Auswärtsfahrten? Uns ist jeder Weg zu weit!“ haben!
Was mir im Übrigen von gestern Abend bleibt, ist die späte Erkenntnis, dass ich wohl nicht Krusovice, sondern Gambrinus trank. Danke, Gehirn!

hans_m.
Gibt es überhaupt Menschen, die den Artikel auf Grund der sich teilweise wiederholenden Inhalte bis zum Ende lesen? Egal. Irgendwie hab ich nicht ganz mitbekommen, dass jede/r was zum letzten Spiel schreiben soll…weshalb ich mir auch nicht all zu viel von selbigem gemerkt hab und nur ein paar kleine Eindrücke liefere.
Der Blick am Morgen aus dem Fenster offenbarte mir herrlichsten Sonnenschein und die Hoffnung auf annehmbare Temperaturen. Leider war es doch ziemlich kalt. Das Spiel an sich bringt mich dazu zu sagen, dass ein Sieg verschenkt wurde. Die Chancen auf Tore waren da und der SVWW agierte nicht wie eine Mannschaft die noch die Aufstiegsplätze erreichen will.
Auf nach Regensburg!

ferris:
War das schön aufzuwachen, ein sonniger Samstagmorgen verhies einen tollen Fußballtag mit NULLDREI. Schnell alle Pflichten erledigt und auf zum Stadion. Auf dem Weg begleiteten mich viele andere nette und biertrinkende Menschen. Die Vorfreude wuchs und ich konnte den Anpfiff kaum erwarten. Das Spiel fand ich sehr ansehnlich. Gefühlt stand es zur Halbzeit etwa 2 zu 0. Leider jedoch nur gefühlt. Die zweite Hälfte lief etwas schleppender aber auch hier drängte sich der Eindruck auf, dass zwei ebenbürtige Kontrahenten aufeinander trafen. Was der Kicker für ein Spiel gesehen weiß ich nicht. Aber anscheinend war es nicht im Karli.
Ein Wehmutstropfen bleibt jedoch. Das sonnige Wetter verhies Wärme, die war jedoch nicht da. Der Umstand der falschen Kleidung machte sich im Stadion dann richtig bemerkbar und gipfelte in mehreren „Is mir kalt!“ Aussprüchen, die bei einer Regensburgerin einen Mimosen-Spruch auslöste und das trotz eines großartigen winterbezogenen Geschenks. 😉

rantanplan:

so kalt wars gar nicht, nun gut ein wenig frisch vielleicht, lag aber bestimmt am wetter. das wetter in regensburg macht mir da aber doch mehr sorgen. zurück zum spiel: wir waren die besseren in der ersten halbzeit und in der zweiten nicht die schlechteren, deshalb war das ergebnis käse.

ansonsten: ruuuuudi und an den trainer: „der letzte wechsel kam zu spät!“

jolly jumper:

1. spiel für diejenigen, die bei keinem der testspiele waren. freude, spannung, eng im block stehen.

mehr sonne und weniger kälte als gedacht.

riesige fußballer: wehen-wiesbaden nummer 11, nulldrei nummer 27 😉

torchancen genug – der ball hin und her, doch nie hinein, das freut wenigstens einerseits.

gesang wie eh und je hallte durchs stadion, natürlich nicht ohne das obligatorische lalala und einem fast nackigen capo.

das hessengrüppchen: ein wenig wenig waren da 😉

Borteseier in Rathenow.

Erstaunliche 30 Zugfahrer fanden sich ein, um gemeinsam den Weg zum Testspiel nach Rathenow zu beschreiten. Noch ein kurzer Eisglättemarsch durch den Wald und sobald betrat man die neugebaute Anlage der Optiker. Respekt an unsere Gastgeber, ein wirklich feines Stadiongelände und das für weniger als 1 Millionen Euro. Dazu ein engagierter Platzwart und ein Ingo Kahlisch, welcher, gemäß Eigenaussage, „eben mit dem Herzen dabei ist und daher um halb 8 auf der Matte steht, um den Kunstrasenplatz bespielbar zu machen!“ Da liegt also der Unterschied zu unserem SVB…..

Vor 152 Zusehern, darunter die Hälfte den Gästen zugeneigt, begann Nulldrei mit folgender Aufstellung: Zacher-Bayram, Surma, Oumari, Paul-Prochnow, Müller, Hahne, Risholt-Hebisch, Stroh-Engel. Die erste Hälfte verlief äußerst schleppend, die Optiker standen gut und unsere Equipe ließ, insbesondere in Figur von Stroh-Engel, die wenigen Chancen ungenutzt. In legendär englischer Manier wurde von eben Jenem in der 23. Minute ein Elfmeter halbhoch in die Fäuste des Torwarts geschossen, welches natürlich die größte Chance der torlosen ersten Halbzeit darstellte. Überzeugen konnten eigentlich nur Prochnow und mit Abstrichen Hebisch.

Bayram, Risholt und Surma verblieben auf dem Feld, Kocer, Makarenko, Schütz, Unger, Civa, Evers, Hoffmann und Herrem kamen neu ins Spiel. Letzteres nun ein ganz anderes: Über die sehr agilen Außen Kocer und Makarenko (welche des Öfteren die Seiten wechselten) nahm der Druck auf den Oberligisten immer weiter zu und in der 60. Minute gab es den berechtigten zweiten Elfmeter für Nulldrei. Civa tritt an und ein Fehler in der Matrix sorgt dafür, dass die anwesenden Zuschauer ein exaktes Duplikat des ersten Elfmeters zu sehen bekommen. Nachdem Risholt eine weitere Großchance verballerte war es nun Kocer vorbehalten für die verdiente 1:0-Führung zu sorgen. Beherzt in die Mitte gezogen und mit dem linken Fuss aus circa 16 Metern ins untere rechte Eck vollendet. 74. Minute-> Makarenko vergibt eine Großchance, Herrem trifft in der 79. Minute nur den Pfosten, bevor er in der 85. Minute, nach Pass von Makarenko, eiskalt verwandelt-> Glückwunsch zum ersten Tor im Babelsbergdress! Drei Minuten später war eben jener Neuzugang nach einem Gewühl im Strafraum erneut zur Stelle-> das 0:3. Der verdiente Ehrentreffer für die Optiker in der letzten Minute und ab dafür. Stimmung unsererseits aus einigen Kehlen konstant vorhanden, Pyro an einem sonnigen Mittag auf einem Dorfplatz wird wohl Geschmackssache bleiben.

Noch kurz der Elchtest:

Risholt: Sehr bemüht, 2-3 schöne Aktionen. Wirklich in Szene setzen konnte er sich nicht. Anders hingegen Herrem: Beweglich, anspielbar, flink und insbesondere mit Kocer ein blindes Verständnis, welches definitiv Lust auf mehr machte.

Takk skal du ha!