Die Zweete vs. Lübben

Heut war es endlich wieder soweit. Ein Pflichtspiel mit Beteiligung des SVB. Die Zweete spielte heut auf der heimischen Sandscholle gegen Grün-Weiß Lübben.

Es war eine durchweg muntere Begegung bei der sich die Zweete verdient mit 4 zu 1 durchsetzte. Geschätzte 150 Zuschauer (es scheint als fehle allen der Spielbetrieb der Ersten ^^) sahen ein schönes Spiel, bei dem die Lübbener sich nie aufgaben. Nicht nur auf dem Platz, sondern auch in den Zuschauerreihen ging es sehr munter zu. Alles in allem ein gelungener Samstagnachmittag auf der Scholle.

Vieleicht fühlt Zack sich ja berufen hier einen genaueren Bericht zu verfassen, als ich.

Und wieder ein Testspiel

So nun ist es wieder soweit. Ein weiteres Spiel aus der Reihe „schneebedingter Test“ steht an. Das ist ja schon fast wie normaler Ligaalltag, nur ohne Ordner und Cops. So haben selbst dauerhaft stattfindende Testspiele ihr gutes. 😀

So langsam könnte es aber wieder richtig losgehen. Egal. Besser so als gar nicht. Heute gehts auf jeden Fall um 14 Uhr auf dem Sportplatz „Am Stern“ bei Fortuna Babelsberg gegen den Ludwigsfelder FC. Irgendwer von uns wird da sein und auch fleißig tickern.

Schnee im Karli

10 fleißige Helferlein, darunter 2 Zujezogene, trafen sich am Montagabend im Karli um dem Schnee auf dem Oberen Trainingsplatz zu Leibe zu rücken. Etwas schockiert waren wir alle von der doch geringen Beteiligung der Nulldreier. Dies mag daran liegen, dass zunächst „nur“ die Räumung des Trainigsplatzes vorgesehen war. Möglicherweise lag es aber auch an dem äußerst kurzfristigen Aufruf zum Schneeräumen.

Woran es auch immer lag, es wurde trotzdem ein gutes Stück des Platzes vom Schnee befreit. Das angepeilete Ziel „Ende der Aktion um 20 Uhr“ wurde kurzer Hand in ein Flächeziel umgewandelt.

Die Mengen an Schnee, die zu bewegen waren, waren trotz des Tauwetters doch recht groß. Auf dem unteren Bild ist das doch recht deutlich zu erkennen. Irgendwie wirkte die Schneedecke in ihrer Höhe nicht wie Tauwetter seit 5 Tagen. Aber so haben wir Petrus in seinen Schneebeseitigungsbemühungen einfach mal etwas unter die Arme gegriffen.

Um effektiv zu sein kam Firebrook auf die glorreiche Idee pro Schneeschaufler einen Schubkarrenfahrer einzusetzen. Auf die Weise lies sich doch recht effektiv Arbeiten und die Schneeberge am Rand türmten sich immer höher. Natürlich war auch der Himmel an einer Unterstützung interessiert und lies es einfach regnen. Den Bemühungen tat dies aber keinen Abbruch. Die Stadionarbeiter spendeten sogar ein Kistchen Gerstenkaltschale und die Vereinsführung einen Pott Tee.

Wenn es der Rasen wirklich so gut überstanden hat, könnte mensch ja durchaus eine Räumung des Hauptfeldes in Betracht ziehen. Hoffentlich finden sich dann auch mehr Helfer. Zujezogenen helfen natürlich auch wieder. Auf dass im Karli der Ball endlich wieder rollt und das nicht nur im Training.

Testspiele

Mit 4:2 und 5:1 endeten die beiden Testspiele gegen Cottbus2, respektive Optik Rathenow. Die Gemeinsamkeiten der beiden Spiele sei kurz erläutert: Anfängliche Unachtsamkeiten brachten die unterklassigen Gegner in Front, doch insbesondere in den beiden 2.Halbzeiten wurden die jeweiligen Gäste, basierend auf einer guten Chancenverwertung, bezwungen. Gefallen konnten insbesondere Civa (Antizipation und Kampfgeist erstklassig), Frahn (an ihm ist ein Klassenunterschied erkennbar) und Kocer (sorgt immer für Belebung der Offensive); das Highlight bestand sicherlich im wunderschönen Fallrückzieher von Ümit Ergirdi beim Testspiel gegen die Optiker.Bleibt zu hoffen, dass die Testspiel-Zeit sich bald dem Ende zuneigt……..

Lesen unserer Tweets

Hallo liebe Leser,

wir wurden gefragt, ob wir unseren Tweet als RSS feed auch öffentlich machen können. Können wir. :-) Hier ist der Link: http://twitter.com/statuses/user_timeline/110650815.rss

Falls Twitter eine Anmeldung verlangt, ihr euch aber dort nicht anmelden möchtet, gibt es ein paar Zugangsdaten: zujezogenleser mit dem Sicherheitswort zujezogen.

Viel Spaß all denen, die den Feed nutzen.

Groundhopping in England und Schottland

El Capoera und meine Wenigkeit zogen uns letzten Montagabend (1.2.) das Spiel zwischen Sunderland und Stoke City rein….zwar liess unser Terminplan eh nichts anderes zu, aber ich war aufgrund des Rufes von Sunderland („eines der lautesten Stadien“) voller Vorfreude und muss nun konstatieren: Man hat ja schon viel über den Zerfall der Fußballkultur in England gehört, aber dass es so schlimm ist, hätte ich nie angenommen. Wenn Stimmung aufkommt, dann nur intervallartig für circa 9 Sekunden. Man sieht fast nur Männer zwischen 30 und 60 im Stadion, für eine ausgeprägte Jugendkultur ist es wohl schlichtweg zu teuer (im relativ armen Nordosten kostet die billigste Karte 22 Pfund). Alles ist sauber und rein und die massigen Stewards sorgen auch dafür, dass dies so bleibt. Eigentlich ist, außer kurz(!!) aufstehen und atmen, alles mehr oder minder verboten. Wegen nichts und wieder nichts wurden insgesamt 6 Stoke-Fans seitens der Stewards aus ihrem Block gezogen, ohne einen Ansatz von Gegenwehr der knapp 300 Gästefans….um es kurz zu machen: Eine gelebte Horrorvision meinerseits von Fußball in Deutschland (und eigentlich überall), zumal das Spiel auch 0:0 endete.

Partiell besser wurde es am nächsten Tag beim schottischen Pokalhalbfinale zwischen den Hearts of Midlothian und St.Mirren in Motherwell. Zunächst ist das Stadion ein richtig geiles, verfallenes enges Teil und kann daher schon gegenüber dem Neubau in Sunderland einige Punkte gutmachen. Die äußerst alte Machart auch des Einlassbereiches verhinderte jedoch knapp das Spiel vor Zuschauern, da ein nicht näher genannter Sixt-Mitarbeiter sich schier hoffnungslos im engen (zumindest für diese Person und meinereiner) Zugangsbereich verfangen hatte. Mitten bei den Hearts-Fans wurde der, natürlich, Sitzplatz eingenommen und wir schnupperten die Atmosphäre……naja: 15.000 passen rein, geschätzte 11.000 waren da und machten, siehe England, intervallartig Stimmung. Die St. Mirrener (knapp 5.000), sogar mit einem Banner „Supras“ und einer kleinen Choreo, waren hierbei Punktsieger. Um uns herum gab es, neben den ewigen „Fuck“-Rufern, 3-4 Personen, welche, mit Wehmut in den Augen, die Masse zu mehr Stimmung animieren wollten….doch alsbald versanken sie in ihren Sitzen und träumten wohl von der schönen alten Zeit.Verdienter Sieger war St. Mirren auch auf dem Platz, der einzige Schuss mit der Innenseite (dies ist kein Scherz!!) brachte den Sieg. So ausfallend der Torjubel, so lachhaft die „Feierlichkeiten“ nach dem Spiel: Abpfiff, ich gehe kurz zur Toilette, zücke nach dem Hände-waschen erwartungsfroh die Digitalkamera und was erwartet mich beim Hinaustreten der Lokalität; dreimalige Fassungslosigkeit: Zunächst die in den Augen des Stewards, wie kann ich denn bitte 2 Minuten nach Abpfiff noch im Stadion sein? Dann die Fassungslosigkeit in den Augen meines Begleiters („Det gloob ick nich!“) und schließlich erfasste mich Diese auch…..auweia.

Ein Hinweis an die geneigten Leser

Auch wenn es eigentlich klar sein sollte, da es eine Frage des Anstandes ist und zum guten Ton gehört, so scheint es doch nötig zu sein noch einmal etwas klarzustellen.

Hier also noch mal ein Hinweis an alle Leser. Unsere Artikel, Seiten, Tweets und Berichte unterliegen dem Urheberrecht. Das bertifft auch ausdrücklich Auszüge. An dieser Stelle ein kurzes Zitat aus dem Impressum:

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Babelsberg:Braunschweig = 0:4

1. Hälfte:

Aufstellung: Unger-Danso-Weidlich, Surma, Laars, Krstic-Civa, A.Müller, Hartwig, Ergirdi, Frahn-Kutschke

Die Gäste gingen nach einem leichten Patzer von Unger schnell in Führung (ca.7.Minute) und erhöhten nach schlechten Stellungsspiel unseres Neuzuganges schnell auf 0:2 (11.Minute). Über die anfällige linke Abwehrseite fiel auch kurz vor der Pause das 0:3, nachdem Nulldrei 2 kleinere, und eine große Chance (Kutschke mit abgefälschtem Schuss an den Pfosten) ausließ.

2. Hälfte:

Es wurde munter gewechselt, das Spiel wurde unsererseits etwas stabiler; Neuzugang Krstic wechselte ins linke Mittelfeld (Oumari übernahm seine Position) und fühlte sich dort sichtlich wohler, als in der katastrophalen ersten Hälfte. Desweiteren fiel (erneut) Kocer als Aktivposten auf, welches die Frage heraufwirft, wieso und weshalb ein Kutschke und/oder ein Hebisch vorgezogen werden. Das 0:4 in der 65. Minute sollte man eher in die Kategorie „unglücklich“ einsortieren, klare Chancen unserer Equipe blieben aber ebenso Mangelware. Daher geht der Sieg der besseren Gäste in Ordnung; überzeugen konnten auf Heimseite lediglich Kocer und Civa, mit Abstrichen Laars und A. Müller.