Das Flutlichtspiel von Oberhausen

Es war ein verregneter Morgen in Düsseldorf, trotzdem machte ich mich auf den Weg nach Essen, um mich mit den „Zechen Zecken“ zu treffen. Nachdem die erste Gerstenkaltschale eingenommen wurde, ging es Richtung Oberhausen, welches wir auch sicher erreichten.

Nach kurzer Orientierung ging es mit dem Bus Richtung Stadion. Dort angekommen, wurden sogleich die Tickets besorgt und es ging in den Block. Dort sahen meine Augen Freudiges :) : etwa 120 Anhänger unseres SVB’s hatten sich auf die Reise nach Oberhausen gemacht. Nach einer herzlichen Begrüßung Einzelner wurde noch schnell vor Anpfiff ein Bier geordert.

Zur ersten Halbzeit ist nicht viel zu sagen – mäßiges Spiel, Support sehr gut und anhaltend, Torszenen Mangelware – und dann wurde auch schon zur Pause gepfiffen. In Halbzeit zwei wurde das Spiel unser Nulldreier noch schlechter, was Oberhausen zum 1 zu 0 ausnutzte. Der Support flachte ein wenig ab, war aber dennoch gut. Oberhausen drückte nun weiter auf das 2 zu 0, welches auch fiel, aber wegen Abseitsstellung nicht gegeben wurde. Von Nulldrei kam nun keine Gegenwehr mehr und RWO verwaltete das Ergebnis. Auch der Schiedsrichter hatte ein Einsehen und pfiff die Partie ab.

Fazit des Tages: mieses Wetter, mieses Spiel, guter Support und viel Bier um die ersten beiden Punkte zu ertragen.

Morgens 5:30 Uhr in Düsseldorf….

… klingelte mein Wecker und es war Zeit aufzustehen um unserer Mannschaft ins Saarland zu folgen, zu ihrem letzten Auswärtsspiel der Saison. So machten sich mein Gast (ein Zujezogener) und ich uns auf den Weg zum Bahnhof, wo wir uns mit einem Mitglied der Sektion NRW trafen. Nach kurzer Begrüßung und einem kleinen Frühstück ging die lustige Reise auch schon los. Sie begann mit der Fahrt nach Köln; dort war noch kurz Zeit für ein 2tes Frühstück, bevor wir uns weiter Richtung Saarbrücken aufmachten. Das nächste Ziel unserer Reise war Trier. Die Fahrt gestaltete sich durch angeregte Gespräche sehr entspannt, sodass wir den Entschluss fassten, das erste Bier doch schon vor 10 Uhr zu trinken. Dieser Entschluss wäre uns beinahe zum Verhängnis geworden, da die Deutsche Bahn wieder mal alles bot was sie hatte: Zu unserem Bedauern defekte Toiletten im gesamten Zug „thank you for traveling with deutsche bahn“ sag ich da nur. Die allseits beliebte Frage „Wann sind wir da?“ wurde nun des öfteren gestellt, da sich beim dem Einen oder Anderen die Blase meldete. In Trier angekommen stürzten Menschenmassen aus dem Zug um die Toiletten des Bahnhofes auf zu suchen. Wir waren natürlich die ersten :D, aber da wir ja sozial sind und die Bahn nicht mögen haben wir für die anderen Reisenden die Tür für das WC einfach offen gelassen. Erleichtert verließen wir den Bahnhof, da wir ein bisschen Zeit hatten, bis der Zug nach Saarbrücken fuhr. Vor dem Bahnhof wurde dann „Schau mal die haben ein Koofland“ in die Runde geworfen und zack wurde dieser auch gleich angesteuert, um sich mit dem nötigsten (Bier) für die Reise zu versorgen. Beim Verlassen wurde noch eine „Besonderheit“ Triers entdeckt, welcher durch seinen Namen leichtes Gelächter bei uns auslöste: Der „Trierer Volksfreund“ in alter Runenschrift geschrieben war von weitem auch als „tierische Volksfront“ zu identifizieren :) und wir nannten ein Exemplar auch gleich unser Eigen. Nach dieser Belustigung beschlossen wir noch was zu essen bevor die Reise weiter ging. Die Fahrt von Trier nach Saarbrücken war sehr entspannt, da uns keiner der immer wieder zusteigenden Saarbrücker Fans erkannte. Erst nachdem wir in Saarbrücken waren, unsere Taschen verstaut und uns abermals erleichtert hatten, wurde doch festgestellt „Ey das sind Babelsberger!“ wobei es aber auch blieb. Jetzt hieß es: Auf zum Stadion! Aber wo geht’s lang?, war die allgemeine Frage in unserer Runde. Also war nachfragen angesagt, denn wozu steht  genügend Bahnpersonal einfach dumm rum. Nachdem wir durch unser Fragen wieder enttarnt und mit den freundlichen Worten einer Saarbrückenerin „Die mag i net.“ begrüßt worden sind, machten wir uns auf den Weg zum Ludwigsparkstadion. Beim Eintreffen am Stadion wurden wir Zeugen, was 9-10std Busfahren mit Menschen machen konnten. Es war sehr amüsant :). Nun wurden die Karten gekauft und der Verpflegungsbereich in Augenschein genommen, bevor das Spiel begann. Nachdem auch der restliche Anhang des SVB’s das Stadion erreichte, begann die Partie. Die erste Halbzeit starteten unsere in weiß spielenden Blauen zurückhaltend, dadurch dominierte Saarbrücken die ersten 15 min. Nun war aber Nulldrei wach und am Zug und stellte Saarbrücken in ihrer eigenen Hälfte. In dieser Zeit war es dann Jule Prochnow, der das Leder versenkte und es  so 1 zu 0 für die Guten stand. Gesänge wie „Auswärtssieg“ wurden angestimmt und eine Polonaise durch den Gästeblock gestartet. Vielleicht hatten wir uns zu früh gefreut, denn Saarbrücken glich noch kurz vor der Pause zum 1 zu 1 aus. Die Pause wurde für die Versorgung mit Flüssigkeiten genutzt. Beginn 2te Halbzeit und Nulldrei begann wie sie aufgehört hatten: mit gutem Pressing und Kurzpassspiel, nutze aber seine Chancen nicht. Anders Saarbrücken, zu unserem Bedauern. Nach einer weiten Flanke aus der Saarbrücker Hälfte missglückte Oumaris Kopfabwehr zu Unger, der weit im 16ner stand. Ein Saarbrücker nutzte dies aus, überlupfte unseren Torwart und es stand 2 zu 1 gegen uns. Nun war Nulldrei wieder gefragt und sie machten weiter wie zuvor, was den 83 Mitgereisten Mut machte. Doch machte dieses offensive Spiel unsere Mannschaft anfällig für Konter und so kam es, dass wieder ein weiter Ball kam, das Laufduell um diesen verloren und in einer schönen Kombination Unger zum 3 zu 1 überwunden wurde. Mehr passierte nicht mehr und es blieb beim 3 zu 1 für Saarbrücken, was meiner Meinung nach nicht den Spielverlauf widerspiegelt. Die Mannschaft wurde trotzdem und aufgrund ihrer gezeigten Leistung gebührend gefeiert. Nun war es Zeit Abschied zu nehmen, aus einer Stadt die für ein „Konjunkturpaket West“ spricht, und abzureisen. Der Weg zum Bahnhof gestaltete sich zu unserer Freude als friedlich, da wir den Hintereingang des Bahnhofes aufsuchten und so den Saarbrücker Fans nicht begegneten. Die Rückreise führte uns über Trier die Mosel entlang nach Koblenz, wo wieder ein Zwischenstopp zur Nahrungs- und Getränkeaufnahme eingelegt wurde. Von Koblenz ging es weiter nach Düsseldorf, was mit nur 1 Std. Verspätung erreicht wurde. Die Sektion NRW beschloss weiter nach Essen zu reisen, wo sie beheimatet ist. Wir Zujezogenen beschlossen nochmals Nahrung und Flüssigkeit in Düsseldorf zu uns zunehmen, bevor wir nach 18 Std. (davon 12 Std. im Zug) unsere Betten aufsuchten. Zum Ende kann ich sagen es war eine schöne Auswärtsfahrt, die ich gerne nächste Saison wiederholen möchte.

SVB03 vs. Holzhacker Ahlen

Ja, viel kann ich zu diesem Spiel nicht berichten, da bei schönstem Babelsberger Wetter die Leistung beider Mannschaften nicht so ganz überzeugte und das Spiel meistens im Mittelfeld stattfand. Sehenswerte Torszenen waren Mangelware und so beschloss ich mich mehr aufs Bier und die netten Gespräche zwischendurch zu konzentrieren.

Doch dann wurde ich plötzlich bei einem Freistoß unserer Equipe doch aufmerksam und sah ein Tor :).Was war passiert? Da meinte doch ein Ahlener Spieler, er müsste uns unterstützen und versenkte den getretenen Freistoß mit einem wunderschönen Kopfball ins eigene Netz. 1 zu 0 für Nulldrei, da schmeckte das Bier gleich noch besser :). Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel und so gingen beide Mannschaften in die Kabine.

Nun hat der eine oder andere gedacht die 2 Halbzeit würde mehr Schwung bringen mit Zug zum Tor, aber da wurde man wieder enttäuscht, da sich beide Mannschaften im Mittelfeld anscheinend recht wohl fühlten. Plötzlich große Aufregung bei den 03ern, da meinte doch glatt ein Ahlener, er müsste mit beiden Beinen voraus gestreckt Stroh-Engel von den Beinen holen und sah dafür prompt die rote Karte, die meiner Meinung nach vertretbar ist, da er bewusst in Kauf genommen hat, seinen Gegenspieler zu verletzen. Dann war wieder Ruhe.Nulldrei versuchte zwar auf das 2 zu 0 zu drücken, aber es blieb auch nur bei dem Versuch.

Und da schon wieder Aufregung auf dem Platz; nach erneutem Foul an einem 03er bekommt der Kapitän der Ahlener gelb, da dies aber schon seine zweite im Spiel war gab’s natürlich gelb-rot, was viel Unmut der Ahlener nach sich zog. Trotz der 2 Mann nun mehr auf dem Platz passierte nicht mehr viel und Nulldrei gewann 1 zu 0.

Zur Schiedsrichterleistung kann ich nur sagen 2 von 3 haben ihre Sache gut gemacht, der Linienrichter vor unserem Block war wohl unausgeschlafen und zeigte entweder falsch an oder er hob seine Fahne erst gar nicht wie bei beiden roten Karten.

Das Ende und der Beginn

Altstadt GoslarNun ja, wo soll ich beginnen?

Da dies der erste Spielbericht ist, den ich verfasse, bitte ich um Nachsicht.

Nach einem kurzem Besuch der Sehenswürdigkeiten (sofern es in der Kürze der Zeit möglich war) dieser schönen alten Kaiserstadt, machten sich 3 Zujezogene und eine weitere Person auf den Weg zum Stadion, um das zu erwartende letzte Auswärtsspiel in der Regionalliga Nord zu bestaunen.

Nachdem wir den Berg erklommen hatten und auch nach Umwegen am richtigen Eingang eintrafen ( nirgendwo eine Art von Hinweis, wo sich dieser denn befindet -.-), wurden wir auch schon aufs Herzlichste von einigen der Mitgereisten in Empfang genommen. Nach dem Kartenkauf und der Visite durch das zuständige Ordnerpersonal, schritten wir voran, um das neu gebaute Stadion zu bewundern.

Der Eindruck fiel allerdings eher mäßig aus, da uns gleich ein Dixi anstrahlte. Das war als WC für den gesamten Gästebereich vorgesehen. Dazu gesellten sich ein Bierwagen und ein Bratwurststand, an denen es meiner Meinung nach nichts auszusetzen gab.

Fortan machten wir uns auf den Weg in die Blockmitte, wo wir wieder herzlichst empfangen und begrüßt wurden. Die Stimmung war prächtig und alle waren in Feierlaune. Es hagelte Danksagungen aller Art an die Sportfreunde Laars und Moritz und da uns ja eh nichts mehr passieren konnte, was die Tabelle angeht ;-), war die Stimmung entsprechend gelöst.

Stadion des GSCKommen wir nun zum Spiel: Viel kann ich euch nicht berichten, da ich einerseits durch die Stimmung („lieber Hartz 4 als Bruns“) nicht so besonders aufs Spiel geachtet habe und dieses andererseits eher einen Testspielcharakter hatte. In Halbzeit eins ging außer einer Möglichkeit von Kocer nicht viel, so dass es zur Pause 0:0 blieb.

Halbzeit 2 gestaltete sich ähnlich, bis es mit mal 1:0 für Goslar stand und keiner genau wusste, wie es zustande kam (selbst der Schiri nicht), doch einige wie ich haben in diesem Moment das Spiel beobachtet und festgestellt, dass ein per Kopf geklärter Ball als Tor gegeben wurde -.-  Nur durch den Hinweis des Liris ( „wad sieht der denn da!!!!“ ) kam der Schiri zu dieser Entscheidung. Nulldrei erhöhte danach den Druck auf den Gastgeber um den Anschluss zu erzielen, doch es kam wie es kommen musste: Goslar machte nach einem Ballgewinn im Mittelfeld über Links durch ein doch recht schönes Tor das 2:0 ( den meisten Anhängern war dies jedoch egal, denn wir sind ja schon aufgestiegen 😀 ). Danach gab es nur noch 2 Möglichkeiten von Nulldrei den Anschluss zu erzielen; einmal per Kopf und einmal per Fernschuss. Somit blieb es beim 2:0 und der Schiri pfiff die Partie pünktlich ab.

Damit endete auch unsere Serie von 27 ungeschlagenen Spielen (leider), doch im Gegenzug entstand auch eine neue Siegesserie, nämlich die für den GSC. Die, nun in ihrem neuen Stadion ungeschlagen, den Weg zurück in die Oberliga antreten werden.