Bautzen auswärts

„Nazizone! Linken Spasten in die Fresse treten!“ Ja, Bautzen präsentierte sich erneut weltoffen, das „halt`s Maul und geh` Flüchtlingsheime anzünden“ an die Adresse der daraufhin beleidigten Thor Steinar Ordnerschaft war durchaus angemessen. Ebenso angemessen das Spiel unseres Teams mit einem starken Knechtel und einem noch stärkeren Sindik. Die Stimmung im 30er Supportmob (vor dem großen Banner der einzig wahren Gruppe) konnte sich das ganze Spiel hinüber hören lassen. Ebenso hören lassen konnte sich die „Vereinslieder-CD“ (Highlights: Schweinfurt, Meppen und natürlich der Wehen-Wiesbaden Rap), welche nach dem Spiel den Alte Säcke-Neuner erfreuen konnte. Mehr Buchstaben sollte man für so ein Spiel aber nicht verschw

Legia Wolfsburg:Schlonzk Frozzlaff (15000 Zuschauer, 0:0)

Pärchenurlaub: Altstadt, Shoppen, Hotel mit Blick auf den Stalinpalast, Cupcakes für sie, Gezapftes für mich…..Warschau kann mehr als man glauben mag. Im Zusammenhang mit dem Kurztrip wollte ich mir zwar die etwas sympathischeren Polonia-Kibicie im schöneren Stadion zu Gemüte führen, die spielten schlichtweg nicht. Also wurde es Legia, rund um ihre berühmte Fankurve, „Zyleta“ genannt. Während das Nationalstadion mitten in der Stadt liegt, muss man zur „Pepsi Arena“ (kotz) etwas außerhalb gondeln. Entgegen des Klischees (in Polen keine besoffenen Picknickfans) teilte ich mir den Bus mit rotzevollen Kutten, ehe ich, mit der Maßgabe nicht aufzufallen, mich dem Stadion näherte. Das klappte auch ganz hervorragend: In Erwartung mangelhafter Verpflegung im Stadion schnappte ich mir bei einem vollbesetzten Biergarten 2 Würste vom Grill, die ich, in Ermangelung an freien Plätzen, auf dem Bordstein oral einführen wollte. Der Lokalitätsbesitzer jedoch, rannte zu nahezu jedem Tisch um für mich einen passenden Sitzplatz zu suchen, das natürlich mit dem lautstarken Verweis auf meine nichtpolnische Herkunft. Mich hätten wohl nicht weniger Augenpaare anstarren können, wenn ich Klarinette spielend nackt auf einem gelb-blauen, furzenden Einhorn mit Schlaganfall-Folgeschäden eingeritten wäre. Die Würste noch schneller als bei tschechischen Dorfkicks inhaliert und mithilfe der „Touricard“ (gibt es nur bei Legia) ab in die Arena. Hier gab es in einem Zelt natürlich lecker Bigos, aaaaaaaaaahhhhhh. Seitlich auf der Gegentribüne Platz genommen, hatte ich einen hervorragenden Blick auf die mit schätzungsweise 7000 Kibicen besetzte Heimkurve. Hundert ältere Kanten lehnten auf den Zäunen und den daran befestigten Bannern und beteiligten sich nicht einmal bei den Gesängen. Der bekannte Capoglatzkopf animierte mit Mikroanlage jedoch den Rest der Kurve (darunter viele Frauen und Jungsche) und große Teile meiner Tribüne zu Lautstärkehöchstleistungen. Ich hatte auch zweimal aufgrund eben jener Lautstärke Gänsehaut…..ABER: Das war jetzt mein 13. Spiel in Polen und ich habe jedes einzelne Lied der Gastgeber gekannt und mich ab der 60. Minute tierisch gelangweilt. Das wirkte teilweise wie eine Volksmusikveranstaltung, bei der jeder, auch die 70-Jährigen auf der Tribüne, mitgröhlen – und schunkeln konnten und so der Geräuschpegel, unterstützt durch eine überragende Akkustik, permanent hoch gehalten werden konnte. Die „Zyleta“ hatte sich den Weg des geringsten Widerstandes herausgesucht, quasi als wenn Wolfsburg „Du hast die Haare schön“ u.Ä. im Stadion singen würde und Inge Kirschkowski auf der Tribüne begeistert mitklatschen würde. Die Mitmachquote ist zweifelsohne beeindruckend, dennoch wirkt das alles steril, langweilig, monoton, kurzum: enttäuschend, trotz unglaublicher Lautstärke. Das Verbot für die Gäste bestärkte mich in meinem Vorhaben, in der 85. Minute das erstbeste Taxi zu meinem Stammbiergarten in der Nähe des Hauptbahnhofes zu nehmen.

Sächsismus ist kein Fangesang. Ausflug nach Rumänien ins Jahr 1987

Ach man, irgendwie hat man sich da mehr erhofft. Regen, Ok-Stimmung und eine seltsame 2:4 Niederlage gegen Zwigge.

Aber dem Reiher nach:

2 Szenebusse (wollte ich schon immer mal schreiben) machten sich auf ins „schöne“ Zwigge, vorbei an Union – , Dynamo – , Aue – und Zwiggeschmierereien (Punktsieger überraschend Aue-geschlechtskrank) um kurz vor Peng in die Hände unserer Lieblingspolizeieinheit, flankiert unterhalb unserer Lieblingsauswärtstribüne, zu fallen. Erster Blick: Soll ich mal lachen? Es geht um den Aufstieg eines „Trabitionsvereins(hihi)“ und es kommen soviele Zuschauer wie bei unserem am schlechtesten besuchten Spiel? Auch der A-Block, vermuteterweise ausgedünnt aufgrund diverser Razzien und Red Kaos + Anhang, deren Anzahl immer weiter zusammenschrumpft, trugen ihren Teil dazu bei. Drittligatauglich? Äh…nö. Die Mannschaft hingegen, und das muss man zugeben, spielte ein beeindruckendes Pressing und ging, unterstützt durch krasse Fehler, schnell 2:0 in Führung. Nach tollem Tor von Enes keimte kurz Hoffnung auf, doch erneut machten kapitale Fehler anfänglich der 2,. Halbzeit alles zunichte.

Die Stimmung schwankte zwischen toll (Anfangszeit), naja (vor der Pause) und ok (2. Hälfte), mehr war aufgrund der erneuten Niederlage und eventuell des Wetters vor 138 Gästen nicht drin. Die Heimseite war eigentlich nach unseren Spruchbändern am lautesten und ansonsten auch wenig überzeugend.

Ab in den Bus und nach einigem Spaß („ich war nicht auf einer Baumwollschule……äh……Walldorfschule“) war man wieder am Ausgangspunkt.

Kann ick hier parkeeeren?-Nei, nei, nei! (Hopping in Belgien und den Niederlanden)

Die Reisegruppe (VHM, Mufuwaspi, der Sachse, der Holländer, der Hesse) vereinte sich am Flughafen in Brüssel und legte mit einem Opel Zafira (übrigens geiler Mädchenvorname für Gegenden wie die Niederlausitz und die Altmark) die 2 Stunden in die Niederlande, genauer nach Rotterdam zum Spiel

Sparta Rotterdam : Fortuna Sittard

spielend zurück. Da es mein erster Besuch in den Niederlanden war, wirkte die Sprache (siehe Überschrift) noch lustiger für meine Ohren. Auch fanden die ersten Jupiler (kein Grolsch weit und breit) sowie diverses frittiertes Essen den Weg in unsere in den Folgetagen überstrapazierten Mägen, während wir gedanklich die Punktlandung im schicken Stadion „Het Kasteel“ feierten. Überrascht war ich von der Zuschauerzahl (8000, 150 Gäste), dem spielerischen Niveau, aber auch von der sehr angenehmen, abwechslungsreichen und teilweise lautstarken Stimmung. Ein Lied, was ihr bald in eurer geliebten Nordkurve hören werdet, hat es uns besonders angetan. Copy loves ultra! Nach dem Abpfiff (18:1 Chancen, Endstand 1:1) schlenderten wir noch um den Krauunt und ich sicherte mir (natürlich) Badelatschen für den nächsten Malletrip von einem sehr sympathischen Verein, der als bürgerlicher Club diesbezüglich den Zweikampf mit Feyenoord klar gewinnt. Aber Arbeiterklub heißt ja nicht zwangsläufig sympathisch. Den Abend verbrachten wir in der Rotterdamer Innenstadt mit teurem Bier und Kaffee aus den „Kaffee-Shops“. Nachdem der Sachse rückwärts aß und der VHM die ganze Breite des Bürgersteiges für sich nutzte, ging es zu zweit, beziehungsweise dritt, in unsere 8qm Zimmer, die der Mufuwaspi im Vollsuff eine Woche zuvor „billig“ im Internet geschossen hatte. Im ähnlichen Stadium muss er sich auch am Samstagmorgen befunden haben, forderte er nämlich ein, dass wir in dem Frühstücksrestaurant „unser Basislager aufschlagen sollten“, obwohl wir 20 Minuten später weiterfahren wollten und verordnete darüber hinaus den Eiffelturm nach Pisa. Kulturmäßig gab es danach ansehnliche Ecken am Wasser in Rotterdam und Windmühlen in einem kleinen Vorort, auch wenn für manche Teile der Reisegruppe der mit einer Vielzahl an polnischen Bieren ausgestattete Asia-Markt und polnische Supermarkt (bei der polnischen Disapora, die mir fast überall in Westeuropa begegnete, muss man sich deren Flüchtlingseinstellung mal wirklich auf der Zunge zergehen lassen) eher im Mittelpunkt stand. Beim darauffolgenden Spiel

Barendrecht : Sneek

vor 500 Zusehern stand die schicke Haupttribüne und das Bier „aus Vogelnäpfern“ (Mufuwaspi) im Vordergrund, bevor uns der Holländer über die Staatsgrenze nach Antwerpen beförderte. Eingecheckt in einem Appartement im Multi-Kulti-Viertel und schwupps waren wir auch schon wieder unterwegs zu einem der wohl schönsten Stadien in unseren Breitengraden, dem „Bosuilstadion“ zum Spiel

Royal Antwerpen : Deinze

Eng, alt, eine große Stehtribüne zu unserer Linken, von der vereinzelt Pyro gezündet wurde und englischer Support („You`ll never walk alone“ klischeemäßig als Gänsehautmoment), die happigen 20 Euro für belgische zweite Liga haben sich definitiv gelohnt. Knapp 8000 Zuschauer genossen das 3:0 sicherlich genauso wie wir. Der Rückweg wurde mit leckerem Spätibierchen sowie einem Kneipenbesuch abgerundet und nachdem der Holländer sein Bett zerstörte (ich tat es ihm in der Nacht gleich) und die Käsestampfer des Sachsen aus dem Zimmer verdammt wurden (so etwas habe ich wirklich noch nie gerochen), störten nur noch diverse Geräusche aus den Untiefen der Astralkörper die nächtliche Ruhe. Der Sonntag begann mit Flandern…äh…Flanieren durch Antwerpen (schick), bevor Brüssel unsere letzte Station der Tour sein sollte. Zu Fuß, nach nerviger Parkplatzsuche, machten wir uns auf in den schönen Stadtteil St. Gilles, vorbei an jede Menge portugiesischer, afrikanischer und karibischer Kneipen, ausgestattet mit Spätibier und guter Laune. Ziel war das „Stade Joseph Marien“, welches ich vor 2 Jahren besuchte und seitdem die Reisegruppe immer mal wieder mit der Notwendigkeit eines Besuches dessen penetrierte. Und kurz nachdem der Sachse aus der Entfernung „ui, das mag ich jetzt schon“ äußerte, betraten wir das Traumstadion, welches ihr nach dem Erscheinen dieses Berichtes nur noch 3-mal in dieser Form besuchen könnt. Die Haupttribüne (mit alter, fast schon romantischer Kneipe im „Bauch“), die Gegentribüne (alte Stehränge mit integriertem Bierstand), die Lage inmitten des Wohngebietes, die leckeren Cheeseburger auf der Länge der unbebauten Seite, das linke Klientel, die ungezwungene Stimmung mit buntem Rauch…..es passte einfach (wieder einmal) alles.

Das Spiel Royal Union Saint Gilles : White Star Bruxelles

endete 1:0 und wurde von knapp 2000 Zusehern begleitet. Leute und Leutinnen, guckt euch das Ding an!!! Der Rückweg, mit Zwischenstopps in einer portugiesischen Kneipe, Spätis etc. geriet zu einer längeren Geschichte, bevor der gepflegte Zimmersuff den Tag abrundete. Der Abreisetag startete unerwarteterweise sensationell. Der Holländer, aufgewachsen 7 Meter unter dem Meeresspiegel, forderte den „Mount Doppelstock“ heraus und………………verlor. Ernsthaft nach Hilfe flehend hing er 11 Zentimeter (!!) mit seinen Füßen über dem Boden und wusste nicht mehr weiter. Der VHM und ich kamen aus dem Lachen nicht mehr heraus, ganz großes Kino. AJAX HOOLIGANS!!! In den nächsten Stunden wurde Sightseeing in Brüssel betrieben, gesundes Essen (nach 3 Tage frittiertem Fraß schmeckt eine Tomate göttlich) und der Männeken Pis (VHM: „Wir bräuchten einen Männeken Kack in Babelsberg.“) entdeckt und schlussendlich der Weg zu eben jenem Flughafen angetreten, in welchem 14 Stunden später…………..Puh.

2:1 (3:1) gegen Neustrelitz. Hicks.

Freitagabendsuff sorgt für Kopfschmerzen bis Sonntagabend. Ich werde alt….

Bier 1: Auf der Zugfahrt an neuem, schickem SVB-Graffiti am Park Sanssouci vorbei.

Bier 2: Am Späti gegenüber von Femo, „muss noch zur Bank.“

Bier 3: Wirklich nur Beiwerk zum geilen Köfteteller im Karli-Bistro.

Bier 4: „Eins auf dem Weg“, welcher über den Weberplatz führt.

Bier 5-7: Ausnahmsweise Stadionbier (eigentlich nicht meins), aber was man hat, hat man. „Geil, 2:1 gewonnen!!“-„Äh, Zack, 3:1“. Dementsprechend kann ich wirklich wenig Substanzielles zum Spiel selbst beitragen.

Bier 8: Fanladen, bin mittlerweile schon im „Fear and Loathing“-Modus.

Bier 9-10: Im guten alten Nowawes, ich hoffe ihr hattet gut Lachen.

 

Berlinwoche zum Schluss.

Los ging es gegen einen unserer Lieblingsgegner, den BFC. Während die Gäste auf dem Feld mit schnell vorgetragenem Umschaltspiel wirklich überzeugten, war es im Gästeblock erneut ein Festival der Peinlichkeiten. Egal woher der Batteriemensch kam, er ist ein Idiot. Ebenso wie die 100 Einzeller, welche nach dem Spiel partiell Nazikram abließen und der körperlichen Auseinandersetzung sicher nicht abgeneigt waren->BFC halt. Wobei „Ohne Bullen habt ihr keine Chance“ bei den Kanten schlicht und ergreifend zutreffend ist, genauso wie der Fakt, dass der Großteil derer Klamotten des Mielkeclubs trug und sich eben nicht, wie im weinroten Forum behauptet, irgendwelche Leipziger etc. ausgetobt hätten. Unsere Stimmung, bei dem 0:0 der besseren Sorte, durchgängig ok, während die Befzen mittlerweile nicht mal mehr Schlachtrufe hinkriegen. Die Ultras dort haben die gleiche Sinnhaftigkeit wie Eckbälle für Nulldrei oder alkoholfreies Bier für Oese. Nach dem Spiel passierte in Babelsberg nichts mehr, in Marzahn jedoch ging das 130:130 dann erwartungsgemäß an uns.

Beendet wurde das Fußballjahr mit dem Heimspiel gegen Viktoria Berlin, die trotz doppelten Etats nur ein lächerliches 2:2 im KarLi erreichen konnten. Zurecht steht da kein Fan im Gästeblock, auch wenn der dadurch das etwas unmotivierte Pyrointro der Nordkurve, die danach erneut „ganz ok“ supportete, verpasste. Interessanter war es dann vor und nach dem Spiel. Vor dem Spiel begegnet man im Bistro seines Vertrauens halt einfach mal einem (mir ein wenig bekannten) OM-Ultra mit Slovan Liberec Mütze, welcher einen selbst, ausgestattet mit Super 3-Pulli (lag ganz oben im Schrank) und Zawisza Bydgozszszszszszzzz Mütze (ist halt ein „Z“ für Zujezogen drauf) sehr lange mustert und selbst nach 10 Minuten nicht weiß, ob er mich umhauen oder mir ein Bier ausgeben soll. Ein Glück gibt es Sankt Pauli, die schlichten nämlich immer. Nach dem Spiel gab es dann entspannte Gespräche mit der „Kurvenkratzer“-Crew („Wir fliegen morgen nach Thessaloniki…..keine Ahnung,  was wir uns da angucken“ oder „Die Deppen von Los Misenas sind klein…also wirklich sehr klein….also….äh…die kann man einfach umhauen. Klein halt“) und das ein oder andere Pivochen. Schöner Jahresabschluss.

 

PS: Durchhalten, Sektion Ungeboren!!!

Nullnull

Jena, diese Mannschaft und Fanszene ist ok und sollte aufsteigen. Das mal vorneweg. Jeder packte mal 50-60 Euro mehr ein an diesem Spieltag, denn

Zujezogen (Ackertruppe) haute erneut Shirts und Beutel auf den Markt.

Fi (Mackertruppe) haute Hoodies mit Zielscheibenmotiv auf den Markt.

Die 030erinnen (Rackertruppe) hingegen Aufkleber.

Zum Einlaufen gab es eine wirklich gelungene Choreo unsererseits, auch die Wunderkerzenidee sah dann doch besser aus, als es im Vorhinein vermutet wurde. Support ging auf beiden Seiten klar, wäre eine allgemeine 2- auf dem Zeugnis. Jena ist dann aber wirklich eine der seltenen größeren Ostszenen, bei denen keinerlei Nazigepöbel zu hören ist und deren Szenefotografen (ist das eigentlich ein Ausbildungsberuf?) mich mit Bier versorgten->Merci!

Wie zu erwarten ging das umkämpfte und keinesfalls langweilige Spiel mit je 1-2 Chancen auf jeder Seite nullnull aus, bei den Wettanbietern hätte man bei 5 Euro Einsatz ungefähr 4,37 erhalten.

Und während ich in der ersten Hälfte aufgrund von Oeses Stotter-Fee-Witz und dem daraus resultierenden Verlust von Heullachflüssigkeit noch richtig gute Laune hatte, ging diese nach der wichtigen Gedenkaktion für die russischen ermordeten Antifas zurecht in den Keller. Allesamt: ruhet in Frieden!

PS: Und jetzt alle nach Schönberg! (Ich bin schonmal nicht dabei….)

 

In Sachsen gehört Pegida wohl zur Intelligenz.

Äh…ja…..wenn es soweit gekommen ist, dass ich selbst dem BFC(!!) den Aufstieg mehr gönne, als diesem niveaulosen Pack aus Zwickau, dann ist Folgendes passiert:

Bereits vor dem Spiel (da hatten wir schon alle Beutel und einen Großteil der T-Shirts verkauft-> Merci!) präsentierte sich die Zwickauer Mannschaft respektlos ohne Ende, jenes setzte sich dann am Seitenrand fort. Dass Ziegner (alleine schon der Hohlraumblick während der Pressekonferenz) nicht die hellste Kerze auf der Torte ist, war wohl jedem klar. Dass er sich aber nun, gleichsam wie der Spieler Zimmermann, rassistisch äußert, überschreitet jede Grenze. Cem findet die passenden Worte dafür und lässt diesen Vollidioten auch als eben jenen aussehen.

Passende Worte zum Spiel sind auch gleich gefunden: Umkämpft, nickelig, intensiv, mit den besseren Chancen und den größeren Spielanteilen für unsere Mannschaft. In jedem Fall wurde erneut deutlich, dass wir uns vor niemandem in der Liga verstecken müssen. Der Beifall nach Spielende war wahrlich verdient.

Auf den Rängen war es in der 1. Hälfte vor circa 250 Gästen (angekündigt das Doppelte) ein ausgeglichenes „Ultragemurmel“, während es in der 2. Hälfte emotional Fahrt aufnahm. Die Nordkurve jetzt besser aufgelegt und mit klaren Stimmungsvorteilen (wenn auch beileibe nicht gut), der Gästeblock passte sich der Zwickauer Bank an….unfassbares Niveau, inklusive Sachsengurke (bekannt als Banane) mit „Schwuchteln“ darauf. Da noch von Mentalität zu faseln->Topsache. Im Rückblick schade, dass wir vor ein paar Jahren auf der Sandscholle beim A-Jugend-Spiel die RK-Banner trotz einmaliger Gelegenheit hingen ließen, da es eh nicht unser Stil ist und, ich zitiere: „So eine geile, linke Gruppe sich nicht auflösen sollte“. Nach dem Spiel schafften es so manche A(-Block)ffen nicht mal auf den Zaun, was doch so Einige belustigte, ebenso wie das „Wer Deutschland nicht liebt, hat Sachsen gesehen.“

Ach Sachsen, wie lieb ich dir. Sächsische Refugees welcome!

 

Aber das alles ist im Endeffekt unwichtig: Valentin, Ruhe in Frieden!