“Freedom not Fear” – Zujezogen03 ruft zur Großdemo auf
Am 11. September 2010 geht in Berlin ein breites Bündnis für Bürgerrechte, Datenschutz und ein freies Internet auf die Straße. Treffpunkt ist 13.Uhr am Potsdamer Platz in Berlin. Der Vollständige Aufruf von http://blog.freiheitstattangst.de/:
Aufruf zur Großdemonstration “Freiheit statt Angst” 2010 in Berlin
Ein breites Bündnis ruft dazu auf, für Bürgerrechte, Datenschutz und ein freies Internet auf die Straße zu gehen. Die Demonstration “Freiheit statt Angst” findet am Samstag, den 11.09.2010 statt, im Rahmen des internationalen Aktionstages “Freedom not Fear”.
In den letzten Monaten hat sich etwas getan. Der Erfolg der Massenverfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland setzte ein deutliches Zeichen für die Freiheit. Die nächste Klage zehntausender gegen ELENA wurde eingereicht. Das ist ein Anfang. Es bleibt noch sehr viel zu tun.
Daten kennen keine nationalen Grenzen. Deswegen muss vor allem international etwas geschehen. Die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung muss nun auf europäischer Ebene gekippt werden, um eine Neuauflage oder Wiedereinführung hierzulande zu verhindern. Die Internetsperren konnten in Deutschland zwar vorerst verhindert werden. Doch stieß die EU-Kommissarin Cecilia Malmström die Debatte auf europäischer Ebene erneut an.
Vertrauliche Daten werden nicht nur im Namen der Bundesrepublik, sondern auch im Namen der Europäischen Union gesammelt. Im Aktionsplan zum sogenannten “Stockholmer Programm” ist der massive Ausbau europäischer Sicherheitsarchitekturen, die Aufrüstung an den Außengrenzen Europas und eine äußerst bedenkliche Zusammenführung von EU-Datenbanken vorgesehen. Damit wird nicht nur das Recht auf informationelle Selbstbestimmung gefährdet. Auch die Menschenrechte von Migrantinnen und Migranten werden dadurch beschnitten. Diese zweifelhafte Sicherheitsdoktrin lehnen wir ab und setzen uns stattdessen für ein freies und lebenswertes Europa ein.
Bürgerrechte werden weiter abgebaut. Vor allem die zunehmende Vermischung der Kompetenzen von Polizei, Geheimdiensten und Militär sowie die Auslagerung hoheitlich staatlicher Gewalt an private Unternehmen bauen Rechte der Bürger ab.
Die Überwachung nimmt zu. Am Arbeitsplatz, in Bildungsinstitutionen und im Privaten werden wir zunehmend beobachtet. Auch staatliche stellen registrieren, überwachen und kontrollieren uns bei immer mehr Gelegenheiten. Die informationelle Selbstbestimmung schrumpft von Tag zu Tag. Egal was wir tun, mit wem wir sprechen oder telefonieren, wo wir uns bewegen, mit wem wir befreundet sind, wofür wir uns interessieren – der “große Bruder” Staat und die “kleinen Brüder und Schwestern” aus der Wirtschaft wissen es immer genauer. Dieser Abbau der Privatsphäre gefährdet unsere demokratische Gesellschaft. Menschen, die sich ständig beobachtet und überwacht fühlen, können sich nicht unbefangen und mutig für ihre Rechte einsetzen. Weder in Deutschland noch weltweit.
Wir wollen eine freie und offene Gesellschaft. Diese kann nur durch die Gewährleistung von Privatsphäre, vertraulicher Kommunikation und einem zensurfreien Zugang zu Informationen bestehen. Privatsphäre ist ein wichtiger Teil unserer menschlichen Würde – und zwar in allen Lebensbereichen. Deshalb rufen wir dazu auf, sich an der Großdemonstration am 11. September 2010 in Berlin zu beteiligen.
Treffpunkt für die diesjährige Demonstration “Freiheit statt Angst 2010″ ist am Samstag, 11. September, 13.00 Uhr der Potsdamer Platz.
Gleichzeitig rufen wir weltweit alle Menschen dazu auf, sich am internationalen Aktionstag “Freedom not Fear” zu beteiligen.
Der Offizielle Trailer zur Demo:
Eiskalt Union zu Gast
Mit einer 1:3-Niederlage endete das Testspiel gegen die Köpenicker, vor schätzungsweise 1000 Zusehern (Vollbeschäftigung in Brandenburg…), darunter 300 Wuhlefischern.
In einem guten, ausgeglichenem Spiel siegte ausschließlich die Abgezocktheit des Zweitligisten über die mangelnde Konsequenz unserer Equipe. 70% Ballbesitz und ansehnlichen Spielzügen standen eklatante Fehler bei Standardsituationen gegenüber. Mit einem Doppelschlag rund um die 30. Minute führte Union zur Hälfte mit 2:0, bevor kurz nach der Hälfte auf 3:0 erhöht wurde. Die Fanfreundschaftsangebote (“Nulldrei”) der Gäste außer Acht lassend, wurde ca. 15 Minuten vor Schluss der herrliche Anschlußtreffer durch Engler bestaunt. Scharfe Flanke von links, Direktabnahme von der Strafraumgrenze ins linke, untere Eck-> Chapeauz! Es spielte eigentlich nur Nulldrei, der letzte Pass jedoch stellte sich immer wieder als mangelhaft heraus.Dennoch machte der Auftritt eher Mut, insbesondere, da einige Ersatzspieler(u.A. Zacher, Bayram, Kocer….) zum Einsatz kamen, während die Köpenicker mit dieser Leistung in der 2. Liga einige Probleme kriegen werden.
Beste Spieler der agile Bayram und der nimmermüde Prochnow.
„Die Arme hoch, Leute!“ oder „Dieser Spielbericht wird Ihnen präsentiert von … .“
Der 28.08.10 sollte für mich gleich zwei Premieren bereithalten: meine erste Auswärtsfahrt mit der Mannschaft in der dritten Liga und meinen ersten Spielbericht für die Zujezogenen. Das habt ihr jetzt davon!
Gut gings los ins Thüringer Land: Die Abfahrt wurde (nachdem man sich sowieso schon viiiel zu früh aus dem Bett gekämpft hat und um jede weitere Minute Schlaf dankbar wäre) kurzerhand vor Ort um eine halbe Stunde nach hinten verschoben. Probleme mit dem Busfahrer gabs wohl. Davon war bei Eintreffen der beiden Busse nichts zu merken und so ging es gleich los nach Erfurt. Ich durfte im ersten Bus mitfahren – kenntlich gemacht, durch KEINE 1 auf der Busfahrkarte. (Im Nachhinein wohl die bessere Fügung des Schicksals, denn die Toilette des zweiten Busses muss unangenehme Dämpfe abgegeben haben.) Versorgt wurden wir mit nennen wirs Musik und liebvoll geschmierten Mettstullen (mit Zwiebeln, Salz, Pfeffer UND Knoblauch!). Lecker! Und der Capo wurde nach hartem Kampf zum unumstrittenen König des im Bus veranstalteten Bankrutschens. Gratulation!
Angekommen in Erfurt wurden wir sowohl von Polizisten und furchtbar nett dreinschauenden Ordnern, als auch von den stadteigenen Fans sehnsüchtig erwartet. Warten … tja … dat scheinen die wohl dort gern zu machen. Erst an der ja, der einen Kasse, später dann auch am Getränkestand. Aber erstmal zum Eintritt: Das ist ja wohl nicht ihr Ernst – 11€ der Vollzahler und 9,50€ für die Ermäßigten. Erklären kann ich mir das nur mit der Leerung der fünf uns zur Verfügung stehenden Dixitoiletten. Will ja auch irgendwie bezahlt werden. Es sei denn, mir sind die Luxus-Toiletten mit „warmet Wasser aus die Wand“ entgangen. Am Einlass wurde uns die Zeit des Wartens allerdings durch unsere geliebte Babelsberghymne aus den Lautsprechern des Stadions versüßt. Sehr nett! Der Herr über diese Lautsprecher soll an dieser Stelle Erwähnung finden. Der hatte etwas von einem Kirmes-Karussell-Ansager, der alles, aber auch wirklich alles, drei Mal ansagen musste: „Rot-Weiß Erfurt! Rot- Weiß Erfurt! Rot-Weiß-Erfurt!“ oder „Tor! Tor! Tor!“ oder „Danke! Danke! Danke!. Mir persönlich ging das schon nach dem ersten Tor gehörig auf die Nerven. Tja, dieses erste Tor … fürchterlich. Wurde es doch schon nach nicht allzu langer Spielzeit von Weidlich versenkt. Schade nur, dass er seit der neuen Saison nicht mehr für uns, sondern für RWE spielt. Bis zu dem Zeitpunkt haben sich beide Mannschaften nichts geschenkt. Mehrere Chancen gab es dort bereits für die Blauen. Keine von denen wurde jedoch verwandelt. Müller kann in der ersten Halbzeit mit einem Elfmeter, nach einem Foul an Schütz, noch den Ausgleich erzielen. Die sich in uns breit machende Euphorie wurde jedoch in der 44. Minute jäh zerstört, als RWE der zweite Treffer durch Semmer gelang. Die Halbzeitpause konnte sich der findige Babelsberger mit der Lektüre der Stadionzeitung versüßen, sollte er sie denn am Fresscontainer ausfindig gemacht haben. Der Beginn der zweiten Halbzeit ging in der Diskussion um den Support im Block unter: „Die Arme hoch, Leute!“ (O-Ton des langhaarigen Capos). Nach etwa einer viertel Stunde fiel dann das ersehnte zweite Tor für die Babelsberger durch den gerade eingewechselten Hahne. Gefeiert wurde mit Bierdusche und stärker werdendem Support. Aber da kommt Weidlich wieder dazwischen und schießt das dritte Tor für die Thüringer. Kurz vor Abpfiff, nachdem es genügend Chancen für uns Gäste gab, musste Unger den vierten Treffer in seinem Kasten versenkt sehen. Überall traurige Gesichter. Einerseits verständlich, andererseits war es trotzdem ein gutes und schönes Spiel, in dem die Chancenverwertung auf babelsberger Seite einfach nicht geglückt ist.
Was ist sonst noch zum Spiel und zu der Spielstätte zu sagen? In Erfurt wird alles und jeder von irgendetwas und irgendwem präsentiert. Werbung wo man nur hinschaut oder hinhört: Stadionheft, Anzeigetafel!!!!! und über die Lautsprecher. Rechtsanwälte, Bäckerei, Wellness-Irgendwas – alle durften sich präsentieren. Unbedingt etwas, was wir uns nicht abgucken sollten. Ehrlicherweise hatte ich auf meiner Bratwurst einen Aufdruck erwartet „Diese Wurst wird Ihnen präsentiert von Ihrer Fleischerei xxx!“. Der Gefallen wurde mir leider nicht getan. Entschädigt wurde ich aber in der Halbzeitpause durch die Werbedurchsage des Stadionsprechers zu eben jener Fleischerei. Vielen Dank! Hat so gleich viel besser geschmeckt!
Nachdem wir wettertechnisch alles mitgenommen haben, was momentan so auf dem Markt ist, ging es, ausreichend von der Polizei bis zur Autobahn eskortiert, Richtung Heimat. Schlafende und/oder besoffene Fußballfans, Polonaise durch den Bus, ausgedehnte Pausen auf Raststätten inklusive dem Aufeinandertreffen von Fußballmannschaft und Fans und mal mehr, mal weniger anstrengende Musik sind nur einige Bestandteile eben jener Fahrt. Für uns gab es keine Probleme und so kamen wir zur Tagesschauzeit in unserem geliebten Babelsberg an.
Lediglich die Zugfahrer hatten keine so reibungslose Reise, besonders im Potsdamer Hauptbahnhof. Dazu an dieser Stelle keine weiteren Informationen, da ich alles auch nur erzählt bekommen habe. Die Neuigkeiten müsst ihr euch an anderer, geeigneterer Stelle besorgen!
Noch schnell die Zahlen: 3573 Zuschauer, davon um die 200 bis 250 aus Babelsberg.
Wie ich Eingangs schon erwähnte: Das habt ihr jetzt davon!
2x Mommsenstadion – 2x Regen
Viele viele Tore, das kann ich versprechen. Aber der Wettergott (auch wenns ja gar keinen Gott gibt) meinte es so gar nicht gut mit mir. Als Entschädigung war es dann aber der Fußballgott (nicht der aus unserem Forum), welcher der Meinung war, dass ich mich auf 9 Tore freuen darf.
Ich kann von mir behaupten, bisher alle Heimspiele von Tennis Borussia Berlin der Saison 2010/2011 gesehen zu haben. Nochmal zum mitschreiben: alle…
Ja ok: das sind bis heute auch erst 2 gewesen und sie lagen nie gleichzeitig mit unseren Spielen.
Wie schon im Titel erwähnt, stand ich beide Spiele im Regen.
Das erste Heimspiel für TeBe in der Oberliga NOFV-Nord regnete es von Beginn an. Quasi mit dem ersten Pfiff des Schiedsrichters. Support – wenn ich das jetzt mal so nennen darf
– fand im Block C (Hört sich chic an, wa?) statt. Ich muss zugeben: auch ich genoss das trockene Stück Mommsenstadion und zog mit meiner Begleitung unter die Überdachung. Aber ich war eine der letzten Zusehenden, die aufgrund des immer stärker werdenden Regens den Block E hinter sich ließen und zur Tribüne rannte. Die meisten verkrochsen sich schon vor Spielbeginn bei den ersten 3 gefallenen Tropfen unter das schützende Dach der Tribüne. 3 oder 4 ganz harte verharrten in ihrem Block – respekt.
Was will man bei solchem Wetter von dem Geschehen auf dem Platz erwarten? Das Drama um TeBe dürfte wohl jedem bekannt sein. Von daher wundert es wohl niemanden, dass das Spiel am 06.08.2010 gegen den Vizepokalsieger Brandenburger SC Süd 05 berechtigterweise vor 482 Zusehenden 2:5 verloren ging.
Zwischendurch hatte TeBe dann auswärts in Lichterfelde versagt. Mit einer Ausbeute von bisher 0 Punkten ging es also in den dritten Spieltag. Das Wetter schien sich zu halten. Ab ca der hälfte des Spiels standen wir dann wieder im Regen. Nicht doll – aber merkbar. Zusehende entschieden sich für den Block E und ich sah viele schöne Fahnen (die tolle Satinbettwäsche – die war doch noch gut) und angenehme Menschen. Schön war auch das, was ich auf dem Spielfeld sah. Eine Mannschaft, die sich scsheinbar so langsam gefunden hat, spielte nun durchaus ansehenswert. Das frühe Tor der Gäste aus Ludwigsfelde brachte wohl alle aus dem Konzept, sodass es beinahe dem Nächsten gelungen wär, zum Tor zu stürmen. Er wurde dran gehindert, fiel und TeBe sah dafür eine Karte in der Trikotfarbe der Gäste. Da diese nicht in Gelb spielten, war TeBe also fortan zu zehnt. Gemerkt hab ich das aber nicht wirklich. Die Jungs spielten streckenweise sogar schönen Fußball und haben sich ihren letztendlichen Ausgleich wirklich verdient.
Am ersten Spieltag verkroch sich die Mannschaft noch beschämt nach Abpfiff ins Innere des Stadiongebäudes – nach dem dritten Spieltag aber ließen sie sich dann feiern, als hätten sie gewonnen (und verdient hätten sie es allemal).
Nun kann ich nicht nur sagen, dass ich alle Heimspiele gesehen habe. Ich habe auch alle Tore und alle Punkte von TeBe bisher gesehen. Ich bin mir aber sicher, dass sich das ändern wird.
Auf gehts zum Auswärtsspiel nach Erfurt. Es bieten sich zwei Varianten zur Reise in die thüringische Landeshauptstadt an.
Bus nach Erfurt
Erfurt, im grünen Herz Deutschlands, die Stadt der Puffbohnen, der Ort, wo schon mal mit breiter Brust das Gegentor verhindert wird, ist Ziel unserer Blau-Weißen am 6. Spieltag. Wer also thüringische Rostbratwurst und Fussball genießen und nebenbei noch Denis Weidlich im rot-weißen Leibchen sehen will, der hole sich schleunigst eine Karte. Denn um euch gemütlich und gleichzeitig sicher nach Erfurt zu bringen, hat sich CoolK-Reisen entschieden, wieder einen Bus zur Verfügung zu stellen. Diese Fahrt wird von Anwälten von “Fussballfans beobachten Polizei” begleitet, um Vorfälle wie in Wiesbaden möglichst zu vermeiden.
Getränke und Brötchen gibt es selbstredend…schlechte Musik auch.
Abfahrt ist am 28. August um 9:00 am Lutherplatz. Tickets gibt es wie immer in der Stadtteilkneipe Nowawes , per Reservierungsmail oder im o2 Shop in der Karl Liebknecht Straße.
Treffpunkt: Lutherplatz
Datum: 28.08.2010
Abfahrt: 9:00
Preis: 18,00 Euro
Die Alternative gibt es auch. Zug fahren!
Die Jury hat entschieden!
Babelsberg sucht den Superultra ist vorbei!
In der Kategorie “Zujezogen-Seite” geht der
5.Platz an “Berliner” mit:
Haha ihr seid doch echt lächerlich. Von Barfuss laufenden Hippies reden, aber auf dem Foto mit Flip Flops und Badelatschen stehen, naja schwule Babelsberger =)
4.Platz an “Hertha BSC” mit:
Die eigene Szene bestehlen… was für ranzige Bastarde seid ihr denn? Ich konnte das FI99 auch nich ab aba ihr seid doch ein Club! Ihr seid sowas von lächerlich. Möget ihr eurer gerechten Strafe zugeführt werden ihr Bastarde!
3.Platz an “Chjunge” mit:
ihr beschreibt den fanverlust als beschämend? was ist das was ihr in eurer eigenen kurve macht? ihr idioten habt nichts drauf und seid wohl das peinlichste was immoment in deutschland unterwegs ist. selbst sandhausen/ingolstadt oder wiesbaden macht sich besser ich flaschen! einfach nur beschämend peinlich für die deutsche ultra/fanszene!
Ein toller 2.Platz an “ich” mit:
Oh man,wenn das kein Fake ist macht Ihr euch alle samt noch lächerlicher als Ihr eh schon seid,Ihr seid das was man dumm,schäbig und assozail nenne,vielleicht löst man euch alle auf,so können wir uns das sparen,ansonsten paßt auf eure Fahnen auf wenn Ihr nach Sachsen-Anhalt reist,vielleicht trefft Ihr uns und dann ist nicht nur Schluß mit FI sondern auch mit euch Ihr Badelatschen tragende Meute von Nichts!!!
Und der Sieger …..*Trommelwirbel* “Forteng” mit:
Nicht aufgeben FI99.Wir stehen hinter euch.Jetzt mal an die Professoren von “Zujezogen03″:
Was seid ihr eigentlich für verklatschte Faschos?
Wie kann man einer Gruppe die Für den Verein ihr leben geben würde Und ihr Team zum Erfolg singt nur das Banner abziehn?!?
Wie dumm kann man sein?Jetzt wird das Stadion bestimmt mit euren Nazi-”Liedern” vollgegrölt?Selten so ein Drecks-Pack gesehen.
Antifaschistische Grüße aus Düsseldorf ihr Wixxer!
In der zweiten Kategorie “Ultras.ws” gab es eine sehr hohe Anzahl an Teilnehmern….und nicht nur die einsetzende “Lachmaulsperre” erschwerte die Entscheidungen der Jury:
Ein toller 5. Platz und damit die Blickfang-Ultra-Ausgaben 3, 12 und 15 gehen an“Ruhrpottkai” für:
Die Langzeitstudenten aus Potsdam haben in ihren Semesterferien fleißig die (verlausten) Köpfe zusammengesteckt. Für den Masterabschluss reicht dies freilich nicht aus, naja aber Bachelor ist ja auch was wert…..
Jedenfalls peinlicher Abklatsch von der USP Weiberaktion. Dreht euch gemeinsam ne Tüte und verschwindet wieder in eurer ach so heilen linksautonomen Fussballwelt.
Der 4. Platz und damit 7 verschiedene Burberry-Kappen an “Oberliga” mit:
Seltsam … heißt es im ” linksgerichteten Jargon ” nicht
” Alle Menschen sind gleich ”
Die Bronzemedaille und damit 2 schwarze Windbreaker gehen an “Doktor 1312″
Aber ich schätze die wollen erstmal nur aufmerksamkeit oder haben sich entschieden da es vllt. überfälle gab sich in die Supporter gruppe einzuschleußen.
Der 2.Platz und damit ein 100er-Pack schwarze Sonnenbrillen gehen an “Riu” für:
unglaublich peinlich….anstatt beide gruppen die abneigung in positive energie umwandeln, verschandeln sie lieber die babelsberger fanszene und damit auch einen möglichen guten support….es gibt doch in jeder fanszene nicht nur friede, freude, eierkuchen ,aber sowas habe ich auch noch nicht gehört….hättet ihr mal lieber mit richtig feinen wechselgesängen ausgemacht wer die stärkere fraktion in potsdam ist, aber man muss sich ja beweisen das man doch geiler ist als die anderen…..lachhaft sowas…..
P.S.: beschwert euch bloß nicht das ihr nicht ernst genommen werdet
Es ist soweit, die Goldmedaille und damit ein lebenslanger Vorrat an schwarzen Gürteltaschen an“Saarbrücker“ mit:
aber was will babelsberg damit erreichen??
einfach mal klar zu stellen das noch niemand es geschafft ihnen den banner zu ziehen?
wobei ich bezweifel das dynamo, union, hansa oder sonstigen bösen ossis babelsberg wirklich ernst nehmen..
oder wollte man einfach auch mal in ultra internet deutschland beachtet werden?
oder zeigen das diese zujezogenen nicht mal 5 kerle stellen können und schon ihre pussys dazu zwingen müssen ne fahne verkehrt rum hochzuhalten?
Vielen(!!!) Dank an alle Teilnehmer (auch an die telefonischen Anfragen aus ganz Deutschland), es war uns eine Freude. Vielleicht auf ein Nächstes?
Zujezogen Nulldrei und Filmstadtinferno 99 (sorry, but a bit smarter than you)…..
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Beendet war er, der dreiwöchige Sommerurlaub. Zurück von einer ausgiebigen Tour durch Tschechien, Slowakei und Teilen von Polen sowie der Ukraine und mit der Gewissheit, vier Spiele unserer Equipe verpasst zu haben, war meine Freude auf das Spiel gegen den VfR Aalen natürlich riesengroß. Der Weg zurück in den Alltag also. Meine Erwartungen an den Ausgang des Spiels wurden bekanntermaßen mit einem sehr, sehr souveränen 3:1 Heimerfolg nicht enttäuscht. 
Nachdem die Guten unglücklich mit 0:1 in Rückstand geraten waren, wurde der angedeutete Sturmlauf fortgeführt und mit einen von Koc herausgeholten und durch Anton Müller verwandelten Elfmeter belohnt. Noch vor der Halbzeitpause wurde der Lange im Sturm engelhaft vom eingewechselten Ruuuuuuuuudi bedient und strohtrocken auf 2:1 erhöht. Eben jener Sturmriese war es dann auch, der K.-B. Evers sehenswert und völlig selbstlos bediente und zum 3:1 Endstand erhöht wurde.
Die Nordkurve kochte. Gefühlte 55 Grad Celsius und eine sehr ausgelassene Stimmung versetzten mich einerseits ins Schwitzen, aber auch ins Schmunzeln. Schließlich fehlte diesmal vollkommen unverständlich der Gegenpart auf den Rängen. Handgezählte 27 Gästefans fanden den Weg nach Babelsberg. Da kann man den eigenen Support auch mal etwas ausgelassener gestalten. Dabei hatte ich mich doch ein wenig auf die Fans auf Aalen gefreut, nachdem ich Anfang Juni dieses gastfreundliche Angebot in der Aalener Innenstadt annahm und fotodokumentarisch festhielt.
Zur Stadionversorgung: Die Stadionwurst ist vielleicht nicht die Riesenwucht, aber was für mich überhaupt nicht geht ist, dass der Caterer bei o.g. Temperaturen stilles Wasser für 2 Euro verkauft. Der Standard sollte hier schon Wasser mit Sprudel sein.
Mehr erst einmal nicht. Bin noch am ankommen…
Eine Ära geht zu Ende!
Was haben Unioner, Dresdner und Rostocker gemeinsam? Sie alle wollten eben dies erreichen, was uns, Zujezogen03, gelang: Das Filmstadtinferno 99 verlor auf beschämende Art und Weise ihr Hauptbanner an unsere Gruppe und ist damit wahrscheinlich bereits beim Verfassen dieser Zeilen im Prozess des Auflösens befindlich. Eine 11-jährige, überwiegend qualvolle Ära findet ihr Ende.
Endlich keine Hanfgerüche mehr im Block, endlich keine barfuss-laufenden Hippies im weiten Rund, endlich Schluss mit Fi99!
Die Rache kam und sie schmeckt süß!
Kameradschaftstreffen Ostprignitz-Ruppin
oder: Landespokal und alles ist wie (fast) immer
Das Spiel gegen den VfB Stuttgart lag erst ein paar Tage zurück und schon ging es wieder los mit der Reise über die brandenburgischen Dörfer und Städte. Auch bekannt als der “Krombacher Pokal Brandenburg”. Diesmal ging es nach Wittstock/Dosse zum ansässigen FK Hansa.
Blöd nur, dass das Spiel bereits um 18 Uhr angepfiffen wurde, was es mir arbeitsbedingt schwer machte pünktlich zu erscheinen. Somit ging es nach Abgabe von 7(!) € (ja, für ein Spiel der ersten Runde im Landespokal…) ins Rund.
Da im Vorfeld ein ausgereiftes Sicherheitskonzept angekündigt wurde, war ich doch überrascht, dass Anhänger von NULLDREI, Wittstock, dem BFC, Cotzbus und Rostock (der Name “Hansa” verbindet anscheinend) munter gemischt hinter der Bande standen. Es ist auch immerwieder erstaunlich, wieviel Faschopack angezogen wird, wenn der doofe Zeckenverein aus dem Städtchen bei Potsdam zu Gast ist. Erstaunlich auch, dass Leute mit T-Shirts wie “Den Endsieg holen wir” überhaupt ins Stadion (naja…) dürfen.
Das Spiel war typisch für den Landespokal: DD schickte einige Spieler auf den Rasen, die im Ligaalltag weniger zum Zug kommen und schonte Stammkräfte. Wittstock versuchte dagegenzuhalten und NULLDREI tat sich anfangs schwer. Allerdings stand es nach Toren von Engler, Kocer und Hebisch zur Halbzeit 4:0 für die Guten. Da wir in der Nähe des Tores standen, das sich der Ball bereits viermal von innen angesehen hatte, beschlossen wir auf die andere Seite zu wechseln. Tore aus nächster Nähe zu sehen, ist halt einfach spannender.
In der gegenüberliegenden Kurve angekommen, fiel mir auf, dass tatsächlich sowas wie Musik aus den Lautsprechertröten am Sprecherturm kam. Beim genaueren Hinhören war auch zu erkennen, was da lief: Böhse Onkelz. Welcome to your local Dorfdisco! Am anderen Ende der Kurve, getrennt von einer Reihe Cops, konnte ich mir nun auch ein Bild vom anfangs schon erwähnten Abschaum machen. Einige hatten offensichtlich schon gut einen im Tee und so war entspannt Fußball schauen in Halbzeit zwo nicht mehr möglich, da sich die Stimmung zusehends verschärfte. Die dämlichen Sprüche (“Kommt doch rüber!”) und Gesten (Wenn es am Sack juckt, sollte Mann den vielleicht mal waschen, anstatt sich ständig zwischen die Beine zu greifen!) wurden immerhin recht lässig vom Babelsberger Anhang gekontert (“Wir sind Zecken…”). Die Cops hielten sich allerdings zurück und waren darauf bedacht, dass die Blöcke nicht aufeinander losgingen. Das änderte sich jedoch, als einige der Zurückgebliebenen das altbekannte U-Bahn-Lied anstimmten. Unverzüglich wurden ein paar davon rausgezogen, der Rest gekesselt und vor uns baute sich eine Reihe Uniformierter auf. Wiederum waren die aber nur dafür zuständig, dass niemand von uns über die Bande springt. Auch wenn der Schreiber kein Fan der Staatsmacht ist, kann der Einsatz im Stadion als gelungen bezeichnet werden. Auch der Rückweg der Zugfahrer zum Bahnhof war wohl von einem recht entspannten Verhältnis zwischen NULLDREIern und den Beamten geprägt. Leider kam es im Stadtgebiet dennoch zu Übergriffen auf andere Babelsberger Reisegruppen.
Mehr als peinlich ist der Kommentar dazu im Spielbericht auf der FK-Hansa-Seite, in dem es heißt: “Ärgerlich für Hansa war die „Randerscheinung“, wie Krigelstein jenen Zwischenfall bezeichnete, bei dem die Polizei kurz vor dem Ende fünf Fans in Gewahrsam nahm, die versucht hatten, den Babelsberger Block zu erreichen.” Ihr könnt ruhig sagen, dass das Nazis waren, die jedem NULLDREIer mal ordentlich auf die Fresse schlagen wollten!
Leider ging nebenbei das Spielgeschehen ein wenig unter. Unsere Ölf schraubte durch Engler, Schütz, Hebisch und Kocer das Ergebnis weiter nach oben und Wittstock war nur noch darauf bedacht, nicht zweistellig zu verlieren. Dieser Traum war aber kurz vor Abpfiff beendet, als das 10:0 fiel. Das Ergebnis war in dieser Höhe auch verdient und hätte mit mehr Anstrengung der in rot spielenden Blau-Weißen ausgebaut werden können. Aber egal!
Und was bleibt von diesem Abend? NULLDREI ist eine Runde weiter und der FK Hansa hat sich einen gewissen Ruf erarbeitet. Mal sehen, wohin uns die nächste Reise führt…
P.S. Liebe Hansa-Offizielle, wenn ihr schon den Vorbericht von der NULLDREI-Seite klaut, solltet ihr wenigstens erwähnen, woher ihr den habt.



