24.01 – Wir tanzen auf dem Grab!
Schnell noch ein Aufruf von fuck-off-fritz.tk
Nachdem die konservative Mischpoke unter Führung der Stiftung für preußische Schlösser und Gärten versucht hat die Geburtstagsparty für den Despoten Friedrich II. mit alternativen Acts (Kleingeldprinzessin, DJ Brezel Göring(StereoTotal), aufzupeppen, müssen wir nun leider mitteilen, dass keiner der angekündigten Künstler auftritt. Niemand von ihnen hat Lust ein Geburtstagsständchen für den Kriegstreiber und Menschenfeind Friedrich zu halten.
Damit dieser verstockte reaktionäre Kreis nicht all zu dumm aus der Wäsche schaut, dachten wir uns, dass wir ihnen mal zeigen was eine alternative Party ist. Wir kommen als Ersatz für die Künstler mit Soundsystem und Sternikasten und Mexikaner-Schnaps über, auf, neben, mittendrin und um den Nikolaisaal (die ersten zehn Leute bekommen Dosenbier). Um 19.00 Uhr wird unsere große Sause starten (Ghettoblaster gern gesehen).
Übrigens: Deren Party beginnt schon morgens um 11.00 Uhr am Grab Friedrichs (am Schloss Sanssouci)!
Chemnitzer Arschlöcher!
„Heute Graupel, später Schneefall, der in Schneeregen und Starkregen übergeht.“ Die Wetteransage meines Lieblingsradiosenders wurde gleich früh morgens so dahinorakelt, dass schonmal wetterseits einiges zu erwarten war. Es wäre ja auch nur das dritte Heimspiel hintereinander, bei dem die Nordkurve der Wetterkapriolen trotzen muss. Naja, nach jahrelangem Schönwetterfußball ist die Regenquote nun auch einmal am Aufholen.
Vor dem Sportlichen noch ein paar Worte zur dritten Halbzeit beim Spiel Scheiß-CFC gegen unsere heutigen Gäste aus Burghausen. Da schwang der Ordnungsdienst zusammen mit den Cops ordentlich die Fäuste, die Knüppel und verteilte Pfeffer für lau. Davor gab es antisemitische Äußerungen, Gewaltandrohungen und eine Blocköffnung des benachbarten Nazihool-Blocks. Etliche Wacker-Anhänger wurden schwer verletzt. Der Verein positionierte sich in einem offiziellen und starken Brief an den DFB klar auf die Seite seiner Fans. Die genauen Ereignisse kann man in etlichen Stellungnahmen noch einmal nachlesen.
Warum ich das erzähle? Weil wir vor dem Spiel Besuch von zwei Burghausern am Fanladen bekamen und noch einmal weitere erschreckende Details zu den Vorkommnissen erfahren durften. Die Krönung folgte aber noch. Am 21.01.2012, also an diesem Spieltag, flatterte bei 12 Burghausern Post aus Chemnitz ein. Stadionverbote! Viele erfuhren dies auf der Autobahn nach Babelsberg. Es ist einfach unfassbar! Mittlerweile hat auch der CFC ein Statement zum Stand der Dinge veröffentlicht. Nachzulesen auf deren Internetseite und noch unfassbarer. Deshalb meine ich die Überschrift auch genau so, wie sie da steht!
Fußball wurde natürlich auch gespielt, denn dafür waren wir ja eigentlich gekommen. Die Leistung unseres Teams war alles andere als ansehnlich. Wurde Nulldrei-Fan gegen Hansa noch mit einer ambitionierten Leistung regelrecht überrascht, konnte man gegen Burghausen nur mit dem Kopf schütteln. Die erste Halbzeit ging ja noch, aber was da in der zweiten Halbzeit angeboten wurde, rechtfertigte einfach den letztlich verdienten 0:2 Erfolg von Wacker. Vielleicht kommt diese Erdung unserer Star-Truppe genau zum richtigen Zeitpunkt. Mit solch einer Leistung ist man ganz schnell wieder im Abstiegskampf.
Fazit: Das Wetter (was dann aber doch nicht so schlimm war, wie es eingangs prognostiziert wurde), der Support in der Kurve, das Spiel – einfach alles schien sich an diesem Tag die Hand zu reichen. Da passte es dann auch leider noch dazu, dass die Burghauser keine Lust mehr auf ein Bierchen und einen gemütlichen Plausch am Fanladen hatten. Schade!
Die wilde Fahrt geht bereits am kommenden Samstag gegen Saarbrücken weiter. Die weiteste Fahrt der Saison steht an und momentan siehts eher mau aus hinsichtlich der mitreisenden Nulldreier. Alle, die nichts anderes vorhaben (so wie ich), mögen sich doch bitte noch beim Reiseleiter melden! Allez!
Chuck Norris ist der Vorsänger von Hansa.
Junge, was für ein Spaß. Die ärgerliche Einlaßsituation sowie die mangelhafte Bierversorgung mal Außen vor gelassen, lässt sich voranstehender Satz durchaus konstatieren. Schönes Wetter, über 2000 Zuseher und nen verdienter 2:1-Sieg gegen Rostock. Dazu das Kunststück vollbracht, den Gästeblock komplett der Lächerlichkeit preis gegeben zu haben.
Auf dem Feld wirbelten Evljuskin und Lemke; hielten Civa und Szczur die Defensive zusammen. Dem, *hüstel*, Zweitligisten fiel wenig bis gar nix ein und Müller sowie Lemke (nach toller Schulzflanke) schossen ein 2:0 heraus, welches durch einen schönen Freistoßtreffer nur noch verkürzt werden konnte.
Auf den Rängen gab es für jede Niveaulosigkeit des Gästeblocks die passende Antwort…selten so gelacht.
“Schwule, Schwule”-> “Schule, Schule”
“Scheiß Sankt Pauli”->”Scheiß Sankt Pauli”
“Ihr seid Zecken……”-> “Wir sind Zecken……”
“Ostdeutschland, Ostdeutschland”-> “Zieht den Ossis die Westklamotten aus…..”
und natürlich das obligatorische “Aaaaaaaaauuuuuuuu” nach dem feststehenden Sieg.
Nee Ostseekasper, da könnt ihr noch so viele Felsbrocken von Brücken herabschmeißen, an diesem Tag gab es nix zu holen.
Mit der gleichen konzentrierten Leistung ist ein Sieg gegen Burghausen allemal drin. Alle hin da, aber wirklich mal alle.
RAUCHHAUS REPARIEREN! – Benefiz-Festival
Mittwoch 11. Januar 2012
SO36 – Oranienstrasse/Kreuzberg
Benefiz-Gala mit :
JINGO DE LUNCH, KUMPELBASIS, A PONY NAMED OLGA, THE BRUNETTEZ, CUT MY SKIN, THE BOTTROPS, ROCKSHOE, FR.MANSMANN, VAL SINESTRA & THE TWITCHBLADES
Aus aktuellem Anlass und weil´s nötig ist:
Durch den Brandanschlag vom 25. Dezember ist es im Georg von Rauch-Haus zu erheblichen Schäden gekommen, die das Leben der über 35 Bewohner_Innen enorm schwierig machen. Seither ist bei diversen Aktionstagen mit vielen Unterstützer_Innen schon manches repariert worden, aber es gibt immer noch jede Menge zu tuen. Um das Haus wieder fit zu machen und alle Schäden zu beseitigen werden viele Spenden und Unterstützung gebraucht!
Das Georg von Rauch-Haus dankt allen Supporter_Innen!
100% der Eintrittsgelder des Abends gehen an das Rauchhaus!
(und wer´s am Mittwoch nicht zum Konzert schafft, der soll doch bitte direkt spenden: G.von Rauch Haus KRZBG.e.V. Kt. 57 52 13 100 bei Postbank Berlin 10010010)
Weihnachtsgruß
Wir wünschen all unseren Leserinnen und Lesern ein fröhliches und entspanntes Weihnachtfest, ein paar nette freie Tage und einen guten Start ins Jahr 2012.
Wir sehen uns am 21.01.2012 um 14 Uhr im KarLi gegen Burghausen! Alles les bleus!
Scheiß Babelsberger Wetter.0:0 gegen “Regen”sburg
Kann diesen Quatsch über dem Mythos “Babelsberger Wetter” nicht mehr hören. Dieses sorgt nämlich dafür, dass sich erneut unter 2.000 Zuseher im Karli einfanden, obwohl eine nicht näher genannte Honorarkraft der Pressestelle nackt über den Platz rennen wollte, um sich wieder mit ihrem Vater zu versöhnen. Ja…….wie kriege ich jetzt den Bogen zur anfänglichen Pyro. Gar nicht, also erwähne ich es einfach so: Wunderschöne Einlage zum Einlaufen in der Nordkurve, ebenso schön anzuschauen die Pyro im Gästeblock. Respekt Jungs und Mädels von UR, auch wenn es meines Wissens nach leider 1 Personalienfeststellung nach sich zog. Aber so soll es sein: Stimmungsfördernd, kontrolliert und ohne Böller.
Schlechtes Wetter, schlechter Platz, Flutlicht, Pyro, 1600 Zuschauer….hätten die Gäste nicht in den folgenden 90 Minuten das absolute typisch deutsche Ultrarepertoire (spielunabhängig, Rückwärtshüpfen, Wedeln wie bescheuert…) abgespult, man hätte von polnischer 2. Liga träumen können. Stimmung auf beiden Seiten durchweg gut, aber auch das Spiel wusste zu gefallen.
Beide Teams mit hohem Einsatz und ab und an sah man die Stärke des Tabellenführers aufblitzen; hinten relativ kompakt und schnelles Umschalten bei eigenem Angriff. Insbesondere die Widrigkeiten des Rasens sorgten hüben wie drüben für einige Schreckmomente, die größte Chance in Hälfte 1 wurde von Zacher bravorös an die Querlatte gelenkt und schon ging es ab zum Pausenglühwein.
Angetrieben von einem omnipräsenten und bärenstarken Evljuskin wurde Nulldrei nach dem Wechsel überlegener, ohne dass eine Fülle von Torchancen dabei heraussprangen. Die größte vergab Müller nach etwa einer Stunde, aber danach blieb das Geschehen stets spannend. Beide Mannschaften schenkten sich nix und auch die Gäste blieben mit ihren schnellen Kontern (über das, mit Verlaub, Schauspielerarschloch Schweinsteiger) gefährlich. Schlußendlich ein verdientes Unentschieden, dank der ausbleibenden Siegprämien (Punktprämien sind ja weitaus billiger) sind die “Pyrostrafen” (dummes Wort) ja locker zu bezahlen.:-)
Nach dem Abpfiff des guten Schieris wurde natürlich noch unser Alme für sein 250. Spiel für Nulldrei gefeiert. Alme Civa-> Teenieschwarm!!!! Ernstlich jemand, der 100-prozentige Identifikation vorlebt. Hvala puno!
Keinen Bock …
… auf eine Auswärtsfahrt hatte rantanplan noch kurz nach dem Aufstehen (Aus sicherer Quelle ist
aber bekannt, dass sich das noch im Laufe des Vormittags ändern sollte).
… auf ein verpasstes Auswärtsspiel – dachten sich etwa zwei Busladungen 03er, einige Personenkraftwagenbesatzungen und etliche zugfahrende Babelsberg-Fans und machten sich auf in Richtung des Geburtslandes des Thüringer Würstchens.
… darauf, den Baltika-Kasten allein auszutrinken – hatte zack. Der teilte ganz brüderlich mit den Zujezogenen.
… hatte der Schiedsrichter ganz offensichtlich auf dieses Spiel. Anders lassen sich drei gelbe Karten innerhalb der ersten acht Spielminuten, sowie eine eindeutige, jedoch nicht gegebene, rote Karte und auch so einige andere seiner Entscheidungen nicht erklären.
… auf „stolz(e) & treu(e)“ Erfurt-Fans.
… auf „Rummel-Arena“ (= Steigerwaldstadion) – dachte ich nach dem dritten „Dieses Irgendwas wurde präsentiert von Irgendwem!“ und weiteren drei hintereinander gerufenen „Rot-Weiß Erfurt“-Ansagen. (Wie kann man sowas eigentlich gut finden?)
… auf ein verpasstest Babelsberg-Spiel – dachte sich zumindest die Sonne und schien uns ordentlich ins Gesicht.
… auf Support – dachte sich der eine oder andere mitgereiste 03er.
… auf blau-weiße Ecken – hatte zumindest das Schiedsrichtergespann.
… hatte ich mittlerweile auf den Schiedsrichter.
… auf ein versprochenes „werbefreies“ Spiel, welches kein bisschen werbefrei ist. Immerhin lief in einer Tour die Werbetafel und nach jedem Erfurter Tor (von denen es leider zwei gab) ertönte fürchterliche Werbemusik – pfui!
… auf Zujezogen – hatte zumindest firebrook. Der stand lieber bei den Ultras.
… auf herumfliegende Trommelteile und Bierduschen – dachte Jolly Jumper und machte kurzerhand noch kürzeren Prozess: R.I.P. in the Mülltonne!
… auf hans_m.s Bier hatte ein anderer 03er und schlug ihm seins aus der Hand. Dafür gabs einen Entschuldigungs-Schluck.
… auf schönen Fußball – dachten sich die Rot-Weißen und legten sich während der 90 Minuten Spielzeit öfter mal auf dem Rasen zur Ruhe.
… auf verlieren – dachten sich Makarenko (34.) und Stroh-Engel (54. n. FE und 74. n. FE). DANKE!
… auf alleine feiern – dachte sich die Mannschaft und beglückte die mitgereisten Fans mit einer kleinen Einlage, bei der sich die Mannschaft auf dem Capo-Podest drängelte.
… auf Stress im Bus auf der Heimreise.
ABER:
Lust hatten alle auf den Sieg (2:3), eine lustige Auswärtsfahrt inklusive „Schubi-Du-Bar“, nach der vielen Werbung sicherlich auch auf einen Yoga-Kurs in Erfurt und guten Fußball bei Flutlicht-Atmosphäre: Nulldrei am Freitag, 16.12.2011 um 19 Uhr gegen Jahn Regensburg im geliebten KarLi.
Was bleibt sonst noch von diesem Wochenende?
1. Victoria Seelow gewinnt am Freitag gegen Patrick Moritz … äähhh … den RSV Waltersdorf 09
mit 3:1. (Gut so, hans_m.?!)
2. Eierlikör wird tatsächlich aus Eiern hergestellt! (Diese Erkenntnis verdanken wir firebrook.
Danke dafür!)
3. Es gibt noch viel zu besprechen!









